Ethnobotanik auf MagischePflanzen.de

Seit Jahrtausenden gehören psychoaktive Pflanzen und deren Inhaltsstoffe zur Kultur des Menschen – ob sie nun als Rauschmittel, spirituelle Werkzeuge, oder Heilkräuter verwendet werden.
So wohl die Schamanen in Naturstämmen, wie auch die moderne westliche Medizin wissen um das große Potential und die große Macht, die verschiedenen Pflanzen inne wohnt.

Es sind allerdings auch Gefahren mit dem Gebrauch von berauschenden oder heilenden Pflanzen verbunden, weshalb einige in Deutschland und anderen Ländern verboten sind. Aufklärung und Verbreitung von Wissen ist in diesem Bereich unumgänglich.

Diese Seite dreht sich um Ethnobotanik, alles vom Anbau bis hin zum Konsum und dem Räuchern von ganz besonderen Pflanzen.

Mit Heilkräutern und psychoaktiven Pflanzen muss verantwortungsvoll und vorsichtig umgegangen werden. Nur mündige, erwachsene Menschen sollten sie einsetzen.
Diese Seite soll nicht der Verherrlichung psychoaktiver Pflanzen und Naturheilmitteln dienen!

Es geht um das Pflegen der ethnobotanischen Kultur, die in Deutschland und vielen anderen Ländern mit allen Mitteln der Staatsgewalt unterdrückt wird.
Der Konsum von Pflanzen zu Heil und Rauschzwecken gehörte schon immer zum Menschen und wird auch immer zum Menschen gehören!

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Erfahrungsberichte zu psychoaktiven Pflanzen / Substanzen

Solltet ihr eure Erfahrungen zu psychoaktiven Pflanzen veröffentlichen wollen, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr sie uns per E-Mail (admin@magischepflanzen.de) oder als Kommentar zukommen lässt. Mit eurer ausdrücklichen Genehmigung würden wir sie, wenn sie qualitativ gut sind, auf  MagischePflanzen.de veröffentlichen. So können eure Berichte über Pflanzen mit Wirkung eine Leserschaft erreichen und so auch bei anderen Personen wirken.

 

Psychoaktive Pflanzen / Rauschpflanzen

MagischePflanzen.de soll sich neben Heilkräutern auch insbesondere um psychoaktive Pflanzen, also berauschende Kräuter drehen.
Cannabis, Schlafmohn, Engelstrompete und Kaffee sind psychoaktive Pflanzen, von denen die meisten Menschen bereits hörten.

Es gibt jedoch noch viele weitere psychoaktive Pflanzen die teils sehr unbekannt, teils im ethnobotanischen „Underground“ recht verbreitet sind.

Natürlich ist gerade der Konsum zum Rausch recht gefährlich wenn er falsch angegangen wird. Es müssen immer Pausen eingehalten werden und man muss mit einer niedrigen Dosierung beginnen!

Einen allgemeinen Drogen Safer Use Guide findet ihr hier.

Unterschiedliche Pflanzen haben sehr unterschiedliche Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen / Risiken.
Einige Pflanzen sind suchterzeugend, einige nicht, bei einigen kann eine Überdosierung leicht erreicht werden & sehr gefährlich sein, bei anderen nicht.
Aus diesem Grund ist die Verbreitung von Informationen auch zu Rauschpflanzen extrem wichtig und keineswegs moralisch verwerflich oder ein Aufruf zu Konsum, wie Drogen-Gegner das auslegen könnten!

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Die Schulmedizin, Ethnobotanik & Homöopathie

Wir distanzieren uns klar von übertrieber Kritik an der sogenannten Schulmedizin, also der wissenschaftlich unterstützen Medizin.
Eine Anti-Einstellung zur Pharmaindustrie ist durchaus nachvollziehbar und angebracht, der Schulmedizin an sich zu misstrauen ist jedoch mehr gefährlich als positiv.

Pflanzenheilkunde hat nichts mit Homöopathie zu tun, letztere ist deutlich weniger wirksam und arbeitet nicht mit wirksamen Wirkstoffen!
Viele hier erwähnte Heilkräuter sind nicht genug wissenschaftlich untersucht worden, weshalb die Wirksamkeit nicht gesichert angegeben werden kann. Sie wurden jedoch meist schon seit vielen Jahrhunderten von naturverbundeneren Völkern erfolgreich eingenommen.

Homöopathie Präparate sind ausschließlich als Placebo, nicht jedoch tatsächlich stofflich wirksam.
Die Homöopathie basiert auf extrem irrationalen, unlogischen Theorien, beispielsweise dass Wasser ein Gedächtnis hätte und sich an Wirkstoffe erinnert.
Wäre dies der Fall, würde es sich auch nach der Reinigung in Kläranlagen an all die schädlichen Schmutzstoffe erinnern, was die Wirksamkeit eines mit Wasser hergestellten homöopathischen Präparates unberechenbar machen würde, wäre an der Theorie des Wasser-Gedächtnisses etwas dran.
Es sind teils keine oder kaum Moleküle der angeblich enthaltenen Substanz mehr in der homöopathischen Medizin!

Bei ernsthaften, schweren Krankheiten muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!
Pflanzenheilkunde (und erst Recht Homöopathie) ist keine Alternative zum Rat eines medizinischen Experten!

Auf MagischePflanzen.de werden keine Artikel direkt verkauft, jedoch per Affiliate Link als Werbung verlinkt.

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7 Gedanken zu „Ethnobotanik auf MagischePflanzen.de“

  1. Eure Stellungnahme zur Homöopathie bzgl. des mit negativen Informationen versehenen Wassers greift aus meiner Sicht etwas zu kurz. Es kommt nämlich sehr stark darauf an, welches Wasser für Homöopathika verwendet wird. So wie Wasser durch die grobstoffliche Verschmutzung auch dessen energetisch-informativen Teil aufnehmen kann, lässt sich dieser über den natürlichen Kreislaufprozess des Wassers auch wieder löschen bzw. neu mit Informationen versehen. Klar, das ist bislang eine rein philosophische Frage und trotz einiger interessanter Arbeiten ( Emoto) noch nicht im wissenschafzlichen Maßstab erforscht – speziell weil es dafür noch kein wissenschaftlich anerkanntes Messverfahren gibt.
    Fest steht jedenfalls, dass Homöopathie wirkt. Ob das nun die Globuli sind oder durch Übertragung/Projektion des Anwenders auf seinen Patientensei einmal dahingestellt. Vermutlich ist es beides, denn selbst hierzu gibt es anerkannte Studien bzgl. der Gabe von Pharmaka. Da aber die Anwendung von Homöopathie um ein Vielfaches komplexer ist, als der Einsatz von Pharmaka, lässt sich ihre Wirkungsweise mit den traditionellen Studien weder be- noch widerlegen.

    Antworten
    • Guten Tag,

      die Wirkung von Homöopathiepräparaten lässt sich durchaus widerlegen. Wenn sie nicht besser als Placebo wirken, dann sind sie doch logischerweise Placebo.
      Und dass es eine bessere Wirkung als reines, klinisches Placebo hat, wenn Menschen zu einem Homöopathen gehen und mit diesem längere Zeit reden, kann durchaus gut sein, das kann aber ja nur was mit dem Gespräch zu tun haben, nicht mit den Präparaten, wenn diese an sich nicht wirkungsvoller als Placebo sind.

      Wieso sollten die Denkansätze von Samuel Hahnemann stimmen? Das hat sich einfach eine Person vor einigen Jahrzehnten ausgedacht.
      Viele andere Aspekte, die Samuel Hahnemann in die homöopathische Therapie einbezog, werden heute übrigens gar nicht mehr beachtet und ignoriert, bspw. Verzicht auf bestimmtes Essen, Alkohol & kein Sex.

      Solange es keine Belege dafür gibt, dass Homöopathie wirkungsvoller als eine Placebotherapie ist verstehe ich einfach nicht, weswegen man dafür wirbt & es anderen empfiehlt, zumal die Preise ebenso hoch sind, wie die von normalen Arzneimitteln (oft auch höher). Man selbst kann das natürlich anwenden wie man will, ich hab nichts dagegen, solange jeder weiß, dass man sich auch eine günstigere Placebo-basierte Medizin suchen kann.

      LG

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  2. An meinen Hunden habe ich bislang häufiger mit homöopathischen Mitteln gearbeitet. Vorweg, ich komme nicht aus der Gesundheitsbranche, ich bin Handwerker. Wenn eine Krankheit sich beim Hund lindern, oder sogar ausheilen lässt, müsste sich der Placeboeffekt sozusagen gedanklich übertragen lassen. Die Hirnleistung meiner Hunde reicht schließlich nicht aus, um sich über Wirksamkeit und Glaube Gedanken zu machen.

    LG

    Antworten
    • Guten Tag,

      es gibt tatsächlich Studien darüber, dass der Placebo Effekt auch bei Tieren funktioniert, Tiere nehmen es ja auch wahr, wenn der Mensch sich um sie kümmert und Zuneigung zeigt.
      Außerdem heilen Krankheiten auch von alleine, durch das Immunsystem des Tieres, man kann also nicht sagen, ob das jetzt an dem homöopathischen Mittel oder einfach am natürlichen Heilungsprozess liegt.

      Es gibt halt keine seriösen Metastudien, die zeigen, dass Homöopathie tatsächlich mehr wirkt als ein Placebo-Mittel, weder bei Tieren noch beim Menschen. Daher ist davon auszugehen, dass Homöopathie nicht wirkt.

      Gegen Placebo-Medizin ist jedenfalls nichts einzuwenden, ich finde es nur problematisch, wenn für diese Mittel sehr viel Geld ausgegeben wird & sich große Konzerne daran bereichern.

      LG

      Antworten
  3. Interessante Diskussion. Ich denke, das Problem liegt darin, dass man eine etwaige Wirkung der Homöopathie nicht gegenwartswissenschaftlich erklären kann und sie deshalb grundsätzlich für inexistent erklärt. Vermutlich entzieht sich jedoch nur das Wirkmuster dahinter unserem aktuellen Wissenschaftsstand. Meine These: Wasser ist ein guter Informationsspeicher und nimmt die heilende Information des menschlichen Herstellers (seine Intention) sowie die der Substanz in sich auf. Trotz materieller Verdünnung kann es so dennoch wirken. Nachvollziehbar diese Argumentation? Ich kann es gerade nicht besser ausdrücken. Liebe Grüße!!

    Antworten
    • Aber selbst wenn der Wirkmechanismus bislang nicht verstanden wird, müsste doch das Ergebnis in Studien sichtbar sein.
      Wenn Homöopathie in Studien deutlich besser als Placebo wirken würde, dann wäre ich der erste, der zugeben würde, dass da wohl tatsächlich etwas am Wirmechanismus ist, was wir nicht verstehen.

      Da es aber eben nicht öfter heilt als Placebo (und es auch keinen Wirknachweis für die Zulassung als homöopathisches Medikament geben muss), scheint es ja nicht zu wirken und es daher auch nicht so zu sein, dass man nur den Wirkmechanismus nicht versteht.

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  4. Hallo,

    ich finde es sehr bereichernd neben der Schulmedizin auf viele weitere Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen zu können. Da die Pharmaindustrie so ziemlich die Einzigen sind, die bereit sind viel Geld in Studien zu investieren, wird der „Beweis“ für alternative Heilmethoden wohl weiterhin ausbleiben.
    Ich habe auch nichts gegen einen Placeboeffekt, und brauche auch keine Stichfesten Beweise. Wobei ich nicht daran glaube, dass sich eine Alternative Heilmethode dauerhaft und regional so verbreiten und etablieren kann, wenn es nur auf der Grundlage von Placebo funktioniert. Dafür sind die Menschen viel zu skeptisch. Viele haben andererseits ja auch den Glauben an die Schulmedizin verloren. Die können ja auch nicht immer helfen, obwohl der Placeboeffekt mit Studien ja eigentlich noch besser funktionieren müsste. Es bleibt eine persönliche Glaubenssache und jeder darf seine Sichtweise so weit einschränken wie er es für richtig hält.
    Ich persönlich glaube sogar an die Wirkung der neuen Homöopathie, die ist noch „abgefahrener“ als die Klassische. Da braucht man noch nicht mal Globulis mehr zu und basiert auf reiner Informationsübertragung z.B. auf Zettel oder Wasser. Kostenfaktor = 0
    Bei mir hat’s funktioniert, ob Placebo oder nicht ist mir dann auch egal.
    Auf Grund der aktuellsten Erkenntnisse der Quantenphysik ist eine Wirkung der Homöopathie wahrscheinlich, denn Informationsübertragungen funktionieren. Das ist belegt.
    Genauso wie Studien nie gleiche Voraussetzungen bei jedem Patienten bieten können, und damit die Frage der ausreichenden Signifikanz plus die Gefahr von Nebenwirkungen der Schulmedizin in Frage gestellt werden kann. Nicht selten werden Studien auch verschönt. Ich selber habe ein paar Jahre in der medizinischen Forschung gearbeitet und kann das bestätigen. Nichts ist wie es scheint. Nicht mal die Götter in weiß. Und deshalb hat die Schulmedizin wie alle alternativen Methoden ihre Daseinsberechtigung. Wenn sie es schafft sich in der Masse durchzusetzen, dann bestimmt nicht nur wegen eines Mannes der Behauptungen aufstellt und sich mit Hilfe eines versteckten Placeboeffekts eine Methode etabliert, die sogar bei Tieren wirkt, weil der Placeboeffekt angeblich übertragbar ist. Das ist jetzt für mich weiterhergeholt, als eine mögliche Wirksamkeit der Homöopathie. Für andere vielleicht nicht. Es bleibt halt Glaubenssache.

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