10 weitere Traumkräuter / Traumpflanzen (Pflanzen für intensive luzide Träume)

10 weitere Traumkräuter / Traumpflanzen (Pflanzen für intensive luzide Träume)

Weitere 10 Traumkräuter – Pflanzen fürs Träumen

Wir stellten bereits 10 Traumkräuter vor, zu der ersten Auflistung geht es hier!

Traumkräuter sind psychoaktive Pflanzen, die sich in irgendeiner Art und Weise auf das Träumen auswirken.
Während wir schlafen, kreiert unser Hirn eine Fantasiewelt, in der wir alles was wir am Tag erleben, verarbeiten. Und dieses unglaublich schöne Naturphänomen lässt sich durch die Einnahme von verschiedenen Stoffen steigern oder verändern!

Es gibt Kräuter, die beim luziden Träumen helfen, es gibt Pflanzen, die das Erinnerungsvermögen an den Traum steigern und welche, die die Traumphase verlängern.
All diese Pflanzen fässt man unter dem Begriff Traumkräuter zusammen!

Noch mehr Traumkräuter findet ihr hier.

In schamanischen Stämmen sind Traumkräuter auch gut bekannt, dort sieht man sie als spirituelle Werkzeuge, mit denen man visionäre Träume auslösen kann.
Diesen Stämmen verdanken wir das Wissen über viele dieser Pflanzen:

 

(Noch mal) 10 Traumkräuter!

1. Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)

Der Blaue Lotus ist eine seltene psychoaktive Pflanze, die schon seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird und deren Wirkung schon den alten Ägyptern bekannt war.
Nymphaea caerulea, auch Blaue Wasserlilie, wirkt leicht sedierend, euphorisch und bei manchen Konsumenten in hohen Dosen auch psychedelisch.

Der Blaue Lotus soll den Geist öffnen und das Bewusstsein verändern, er wird auch traditionell als Traumkraut gebraucht!
Trinkt man vor dem Schlafengehen einen Blauen Lotus Tee oder raucht / verdampft ein paar der blauen Blüten, wird man angenehm sediert, kann gut einschlafen und manchmal werden auch die Träume intensiviert.
Es handelt sich hier um eine sehr milde und magische Pflanze, die auch gut in Kombination mit anderen Traumkräutern konsumiert werden kann!

 

 

2. Silberwurz (Dryas octopetala)

Der Silberwurz ist eine aus den Alpen stammende Heilpflanze, die traumintensivierend wirken soll und deshalb als Traumkraut verwendet wird.
Hierfür kocht man sich am besten aus den Dryas octopetala Blüten einen Tee, den man dann vor dem Schlafen trinkt.

Silberwurz ist sehr Gerbstoff- und Flavonoid-haltig und wird deswegen als Tee auch zum Gurgeln bei Zahnfleischentzündung verwendet.
Außerdem wirkt diese Heilpflanze vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfälle und soll generell herzstärkend sein.

Viel ist über die Verwendung von Silberwurz als Traumkraut nicht bekannt, weshalb wir uns sehr über Kommentare zur traumintensivierenden Wirkung dieser Pflanze freuen würden!
Es kann jedoch auch bisher unbekannte Nebenwirkungen geben, daher sollte man zunächst mit einer geringen Dosis beginnen.

 

3. Ginseng (Koreanischer Ginseng, Panax ginseng)

Ginseng ist ein in der Chinesischen Volksmedizin sehr weit verbreitetes Heilmittel, dort gilt es, ähnlich wie Ashwagandha in der Ayurveda, als Allheilmittel und Tonikum (Stärkungsmittel).

Es soll die Konzentration und die Leistungsfähigkeit erhöhen, energetisieren und hilft gegen diverse Beschwerden und Krankheiten.

Auf die Träume hat Ginseng zwar keine verstärkende Wirkung, er verbessert aber die Erinnerungsfähigkeit an Träume und ist deswegen für Menschen, die ihre Träume erforschen wollen, eine sehr nützliche Pflanze!

Ginseng muss über mehrere Tage hinweg regelmäßig eingenommen werden, damit es seine Wirkung entfaltet.
Dies ist bei den meisten Stärkungsmitteln dieser Art der Fall.

Ginseng erwähnten wir auch in der Liste 10 pflanzliche Antidepressiva (klick)!

 

4. Ginkgo (Ginkgo biloba)

Auch Gingko ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Stärkungsmittel und Heilpflanze verbreitet.
Ähnlich wie Ginseng wird er täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen um das Erinnerungsvermögen zu verbessern.

Seine positive Wirkung auf dieses ist durch viele Studien belegt, er kann sogar gegen Demenz eingesetzt werden.

Als Traumkraut dient Ginkgo dem selben Zweck wie Ginseng:
Er intensiviert Träume zwar nicht direkt, verstärkt und intensiviert aber die Erinnerung an Träume!

 

5. Afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)

Eine traumintensivierende Wirkung der Afrikanischen Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) ist nicht bekannt, sie wird allerdings wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung manchmal als Zutat zum südafrikanischen „Traumtrank“ Ubulawu gezählt (es handelt sich hierbei um einen schaumigen Trunk aus Silene capensis, die Afrikanische Traumwurzel, die wir auch in unserer ersten Liste mit 10 Traumkräutern erwähnten).

Angeblich soll Harpagophytum procumbens die Nebenwirkungen dieses trauminduzierenden Trankes abschwächen, in dem die pulverisierte Wurzel hinzugegeben wird.

Diese Heilpflanze hilft gegen Schmerzen, ist entzündungshemmend und appetitanregend.

 

 

6. Sinicuichi (Heimia salicifolia)

Sinicuichi war schon den Azteken bekannt und ist ein psychedelisch wirkendes Kraut, also eine klar psychoaktive Pflanze. Die Wirkensität ist gering bis mittel (also weitaus geringer als bei DMT-haltigen Pflanzen, aber stärker als bei bspw. Blauer Lotus oder Damianá).
In hohen Dosen wirkt es auch im Wachzustand deutlich psychedelisch, auch wenn die Wirkung nicht jedem Konsumenten gefällt.

Wird die Pflanze vorm Schlafen eingenommen kann sie angeblich prophetische, visionäre Träume auslösen, also traumintensivierend wirken.

Sinicuichi wird traditionell so zubereitet, dass die frischen Blätter 24 Stunden lang in einem Glas kalten Wasser fermentiert werden.
Alternativ kann man auch getrocknetes Sinicuichi kaufen, aus dem man sich dann einen Tee kocht. Es kann auch geraucht werden und Extrakte sind im Umlauf, die weitaus potenter sind und geschluckt werden können.

Man verwendet etwa 2-5g pro Tasse, die maximale Einzeldosis beträgt etwa 10-20 Gramm.

Mehr Infos  (Dosis Wirkung etc.) zu Sinicuichi findet ihr hier!

Sinicuichi erwähnten wir auch in der Liste 10 Pflanzliche Psychedelika (klick)!

7. Rispenblütiger Celastrus / Intelligenzbaum / Jyotishmati (Celastrus paniculatus)

Celastrus paniculatus ist eine in der Ayurveda verbreitete Heilpflanze.
Sie soll das Erinnerungsvermögen verbessern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, ist also ein pflanzliches Nootropikum.

Außerdem wirkt der „Intellect tree“ intensivierend auf die Träume, die Erinnerung an den Traum wird auch geschärft!

Man kann die Samen einnehmen, die Dosis beträgt etwa 5-10 Samen.
Man nimmt sie gut zerstampft eine Stunde vor dem Schlafen ein, die Effekte sollten sich nach etwa 3-7 Tagen einstellen.
Es könnte zu Nebenwirkungen kommen, man muss unbedingt mit einer geringen Dosis beginnen.

 

8. Indischer Spargel / Shatavari (Asparagus racemosus)

Der Indische Spargel ist kein Lebensmittel sondern ein weit verbreitetes Heilmittel in der Indischen Medizin, der Ayurveda.
Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Asparagus racemosus bekannt.

Man bereitet diese Pflanze zu, indem man die getrocknete oder frische Wurzel als Tee kocht.
Auch die Blätter können als Teekraut verwendet werden.

Die Heilwirkungen sind, dass die Verdauung verbessert, der Kreislauf gestärkt und der Appetit angeregt wird.
Desweiteren wirkt Asparagus racemosus aphrodisierend, entzündungshemmend, wundheilend und entwässernd.

Die positive Wirkung auf die Träume macht Shatavari zu einem guten Traumkraut, die Träume sollten intensiviert werden, öfter wird von Flugerfahrungen & Universumsreisen berichtet (was natürlich bei weitem nicht bei jedem eintritt und viel mit Suggestion zu tun hat).
Allzu viele Erfahrungen zur Verwendung von Shatavari als Traumkraut gibt es nicht, wir würden uns sehr über eure Erfahrungen freuen! (Postet sie doch in die Kommentare oder schickt mir eine Mail).

 

9. Ikhathazo (Alepidea amatymbica)

Auch Größere Rauschgoldblume, Kalmoes, Iqwili und Lesoko genannt.
Ein aus Südafrika stammendes Traumkraut, dessen pulverisierte Wurzel geraucht oder geschnupft wird, um eine traumintensivierende Wirkung zu erzielen.
Die Träume werden nach Alepidea Amatymbica Konsum angeblich schöner und positiver als ohne, nicht nur intensiver.

Die benötigte Dosis variiert stark, man sollte mit etwa 0,2-0,3g beginnen und sich dann, wenn gewünscht in 0,1-0,2g Schritten hochdosieren.
Bei der Ikhathazo handelt es sich auch um eine recht unbekannte traumintensivierende Pflanze.

 

10. Copa-Copa (Artemisia copa / copa tola)

Diese Artemisia-Art ist in der westlichen Kultur sehr unbekannt.
Erst Dr. Christian Rätsch machte Informationen über diese Pflanze deuschprachig erhältlich, nämlich in seinem Buch Die Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (klick).

Copa-Copa wird in Nordchile traditionell dazu verwendet, Träume „auszulösen“.
Sie hat wahrscheinlich auch psychedelische Wirkungen, wie Dr. Christian Rätsch vermutet!

Natürlich gibt es nur extrem wenige Erfahrungsberichte und es könnte auch sein, dass keine Wirkung eintritt oder dass es viele Nebenwirkungen gibt.
Leider bekommt man diese Pflanze (bzw. deren Samen) kaum.

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diese Liste mit Traumkräuternkommentiert oder beim Social Network eurer Wahl teilt! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Solve : *
20 × 23 =