Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) – Legale Pflanze mit Cannabis ähnlicher Wirkung

Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) – Legale Pflanze mit Cannabis ähnlicher Wirkung

Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) – Legale Pflanze mit Cannabis ähnlicher Wirkung

Afrikanisches Löwenohr / Großblättriges Löwenohr / Wilder Hanf (engl. WildAfrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) Dagga, Leonotis leonurus) ist ein legale, psychoaktive Pflanze und gehört zu den Lippenblütlern.
Sie wird hauptsächlich wegen ihrer leicht Cannabis ähnlichen Wirkung als Hanf-Ersatz verkauft, hat aber auch noch einige andere (teils heilenden) Effekte.

Leonotis leonurus ist mit Marihuanilla (Leonurus sibiricus) und Löwenohr / Klip Dagga (Leonotis nepetifolia) verwandt und enthält ähnliche Wirkstoffe.
Das Afrikanische Löwenohr ist jedoch potenter (und auch etwas teurer) als Marihuanilla.

 

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Wirkung von Afrikanischem Löwenohr

Die psychoaktive Wirkung von Leonotis leonurus ist hauptsächlich eine sedierende (/ entspannende, schlaffördernde), mild euphorisierende / stimmungsverbessernde und manchmal auch leicht psychedelische.

Da sich diese Effekte mit denen von Cannabis (bzw. den enthaltenen Cannabinoiden THC und CBD) überschneiden, wird Afrikanisches Löwenohr als Hanf Ersatz vermarktet, die Intensität der Wirkung ist jedoch deutlich milder.
Wer eine ähnlich intensiv berauschende Wirkung wie von weiblichen Hanfblüten erwartet wird enttäuscht sein, Leonotis leonurus löst zwar eine durchaus spürbare, aber eher subtile Rauschwirkung aus.

Die Intensität der Wirkung ist dennoch über der von bspw. Damiana (Turnera diffusa), Katzenminze (Nepeta cataria) oder Muskatellersalbei (Salvia sclarea).

 

Leonotis leonurus als Heilpflanze

Afrikanisches Löwenohr wird in der Naturmedizin gegen Asthma, Herzschwäche, Hauterkrankungen, Menstruationsbeschwerden, Fieber, Lepra, Rheuma, Tuberkulose, Krämpfen, Bluthochdruck, Hepatitis, Durchfall und Gicht eingesetzt.
Es wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, kardioprotektiv, krampflösend, schmerzhemmend, wassertreibend, blutzuckersenkend und antidepressiv.

 

Afrikanisches Löwenohr Inhaltsstoffe

Auch wenn die Inhaltsstoffe dieser Pflanze vermutlich größtenteils bekannt und erforscht sind, ist unklar welche dieser Stoffe für die psychoaktive Wirkung verantwortlich ist.
Enthalten sind Bitterstoffe, Cumarine, Diterpene und Harze.
Besonders erwähnenswert ist der Inhaltsstoff Leonurin, welcher definitiv unter anderem für die heilenden, eventuell auch für die berauschenden Effekte zuständig ist.

 

Ethnologie / Geschichte von Leonotis leonurus Konsum

Ursprünglich stammt diese Pflanze, wie ihr Trivialname bereits sagt, aus Afrika. Inzwischen wurde sie jedoch in vielen Teilen der Welt kultiviert und man findet sie vorallem in subtropischen und mediterranen Gegenden als Zier- und Nutzpflanze.

In Südafrika hat der Konsum von Afrikanischem Löwenohr Tradition: Bereits die Hottentotten und andere Buschstämme wussten um die psychoaktive Wirkung dieser Pflanze und rauchten sie in Maisblättern eingerollt.
Nachwievor ist das Rauchen des Wild Dagga als Cannabis Alternative (also mildes Rauschmittel) in Afrika, aber auch in Amerika (so wohl Südamerika als auch den USA) recht weit verbreitet.

Auch in Europa findet sich diese psychoaktive Pflanze immer häufiger, so beispielsweise in den Smartshops Hollands (vorallem Amsterdams – wie Azarius (hier geht’s zum Online Shop)), in Ethnobotanik-Läden in Deutschland & Umgebung und natürlich auch im Internet.

 

Afrikanisches Löwenohr Nebenwirkungen und Risiken

Leonotis leonurus enthält Cumarine und ist damit bei sehr hochdosiertem oder dauerhaftem, regelmäßigem Konsum potentiell giftig.
Man müsste jedoch hohe Mengen der getrockneten Blüten konsumieren um eine gefährliche Cumarin Konzentration zu erreichen, täglicher Konsum könnte eventuell zu einer solchen führen, da sich Cumarin im Körper absetzt und über mehrere Tage / Wochen hinweg ein Spiegel aufgebaut werden kann, der irgendwann Vergiftungserscheinungen auslöst.

Deswegen sollte man mehrere Tage Pause zwischen jedem Konsum von Leonotis leonurus (und anderen Cumarin-haltigen Pflanzen) einhalten und moderate Mengen einnehmen.
Beachtet man dies, kommt es üblicherweise zu keinen Nebenwirkungen oder Vergiftungserscheinungen.

In sehr hohen Dosierungen kann die leicht psychedelische Wirkung dieser Pflanze eventuell unangenehm und überfordernd werden, weswegen man auf ein gutes Set & Setting achten und langsam mehr & nicht zu viel auf einmal rauchen oder trinken sollte.

Benommenheit, Schwindel, Scheißausbrüche und leichte Übelkeit können manchmal eintreten, selten kommt es zu Dysphorie (schlechter Laune).
Eine Suchtgefahr gibt es wegen der sehr subtilen Wirkung eher nicht, bzw. sie ist nur sehr schwach ausgeprägt.

Natürlich kann es auch immer zu allergischen Reaktionen kommen, daher sollte man zunächst mit einer geringen Dosis beginnen.

Zubereitung & Einnahme von Afrikanischem Löwenohr

Üblich für die Rauschwirkung ist der inhalative Konsum, also das Rauchen oder Verdampfen / Vaporisieren.
Möchte man die Pflanze rauchen füllt man sie einfach in eine Pfeife oder Bong, dreht sie in einen Joint, oder mischt sie mit anderen Pflanzen wie Tabak, Cannabis, Damiana, Katzenminze oder Blauer Lotus.

In einem Vaporizer stellt man die Temperatur am besten auf 150-175°C.

Alternativ kann man sich natürlich auch einen Leonotis leonurus Tee zubereiten, hierfür gibt man einfach das Pflanzenmaterial mit Wasser in einen Topf und lässt es 15-30 Minuten lang köcheln, wobei eine Temperatur von 140°C nicht überschritten werden sollte damit die Wirkstoffe nicht verdampfen, 90-120°C sollten ideal sein.
Selbstverständlich kann man die getrockneten Blüten auch einfach pulverisieren (bspw. in einer Küchenmühle) und in Leerkapseln füllen, welche man dann schluckt. So funktioniert das auch mit einem Extrakt.

 

Afrikanisches Löwenohr Dosis / Dosierung

Geraucht werden in etwa 0,5-2g für eine leichte bis mittelstarke Wirkung angegeben.
Oral konsumiert (etwa als Tee) 3-6g, diese Angaben beziehen sich wohlgemerkt auf die getrockneten Blüten.

 

Afrikanisches Löwenohr Extrakt

Man erhält ein Leonotis leonurus Extrakt meist entweder in Pulver-Form, als Flüssigextrakt oder als Harz (schwarze, zähflüssige Masse).
Diese Extrakte muss man deutlich niedriger dosieren (je nach Stärke meist 10 bis 50 fach niedriger), man kann sie ebenso wie die Blüten verdampfen, wobei Rauchen schwierig fällt und oft nicht gut funktioniert.

Meist werden Extrakte jedoch oral eingenommen, also einfach in ein Getränk gemischt oder in Leerkapseln gefüllt.

Natürlich kann man sich mit einem passenden Lösemittel (bspw. Wasser, Ethanol oder Aceton) auch selbst ein Extrakt herstellen.

Rechtslage von Leonotis leonurus

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist diese psychoaktive Pflanze (wie bereits geschrieben) vollkommen legal und darf frei gekauft und besessen werden.

So ist es auch in den meisten anderen Ländern weltweit, lediglich in Lettland und Polen scheint das Löwenohr verboten zu sein.

 

Mischkonsum von Afrikanischem Löwenohr

Löwenohr + Damiana: Gute Kombination für eine Rauchmischung mit Cannabis ähnlicher Wirkung. Damiana verbessert das Rauchverhalten und macht den Rauch angenehmer! Natürlich auch für den Vaporizer geeignet.

Löwenohr + Blauer Lotus: Hier gilt das gleiche wie bei Damiana. Blauer Lotus kann den Rausch meditativ verändern.

Löwenohr + Katzenminze: Ähnlich wie mit Damina oder Blauem Lotus, kann die psychedelische Wirkung verstärken. Katzenminze muss erst häufiger konsumiert werden, bis eine Wirkung verspürt wird.

Löwenohr + Baldrian: Gute sedierende, beruhigende Mischung für einen Tee. Nicht zum Rauchen geeignet.

Löwenohr + Melisse: Angstlösende, beruhigende und antidepressive Kombination für einen wohlschmeckenden Tee.

Löwenohr + Cannabis: Kann die psychedelische Wirkung des Cannabis verstärken, als Tabak Ersatz ist Leonotis leonurus sehr gut geeignet, da das Nikotin die THC Aufnahme verschlechtert.

Löwenohr + Kratom: Potentiell sehr angenehme Mischung, hierfür wird das Kratom normal oral eingenommen und dann, wenn es bereits wirkt, Afrikanisches Löwenohr geraucht. Verhält sich ähnlich wie Cannabis mit Kratom kombiniert.

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2 Gedanken zu “Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) – Legale Pflanze mit Cannabis ähnlicher Wirkung

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