Fliegenpilz (Amanita muscaria) – Berühmter psychoaktiver Pilz mit deliranter Wirkung

Fliegenpilz (Amanita muscaria) – Berühmter psychoaktiver Pilz mit deliranter Wirkung

Fliegenpilz (Amanita muscaria) – Bekannter berauschender Pilz!

Fliegenpilz (Amanita muscaria) ist eine der bekanntesten psychoaktiven Pilze, der in Fliegenpilz (Amanita muscaria)ganz Europa, Amerika und Asien vorkommt (aber auch in Australien & Island) und häufig als sehr gefährlicher Giftpilz missverstanden wird.
Tatsächlich scheint noch nie jemand an einer Fliegenpilzvergiftung gestorben zu sein, auch nicht wenn der Fliegenpilz zu Rauschzwecken eingenommen wird.

Der Fliegenpilz Rausch ist sehr eigen und nicht mit dem von Psilocybin-haltigen Pilzen (Zauberpilze / Magic Mushrooms wie Psilocybe cubensis) erzeugten Rausch vergleichbar.
Es handelt sich nicht um eine klassisch psychedelische Wirkung sondern um einen deliranten Effekt!

Amanita muscaria ist eine sehr traditionsreiche, in vielen Kulturen seit vielen Jahrhunderten (oder gar Jahrtausenden) konsumierte Rauschpflanze (oder besser Rauschpilz).
Er ist auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, weshalb wir ihn in unserem Artikel „10 einheimische psychoaktive Pflanzen“ erwähnten!
Fliegenpilze zählen zu den Knollenblätterpilzen.

 

Fliegenpilze kaufen

Amanita muscaria findet man selten im Internet.

 

Fliegenpilz Video

Fliegenpilz Inhaltsstoffe

Der wichtigste Wirkstoff im Fliegenpilz ist Ibotensäure.

Im Pilzfleisch unter der Huthaut und in den Lamellen befindet sich deutlich mehr Ibotensäure als im Stiel oder in der Huthaut.

In frischen Fliegenpilzen findet sich etwa 0,03-1% Ibotensäure.

Die Ibotensäure zerfällt sehr leicht in eine andere Substanz namens Muscimol, nämlich beim Trocknen des Pilzes (durch Decarboxylierung).
Muscimol ist deutlich stärker psychoaktiv als Ibotensäure, es gibt sogar die Vermutung dass die Ibotensäure an sich gar nicht psychoaktiv ist und die Wirkung nur daher kommt, dass sie im Körper ebenfalls zu Muscimol verstoffwechselt wird.

Außerdem zerfällt Ibotensäure auch in Muscazon, welches jedoch nicht oder nur sehr schwach psychoaktiv wirkt und wohl ebenfalls in Muscarin und Hydroxy-2-pyrrolidon (welche jedoch auch im frischen Pilz in Spuren vorkommen), beide ebenso nicht oder nur schwach wirksam.

 

Fliegenpilz Dosis / Dosierung

Die Fliegenpilz Dosierung kann nicht mit Sicherheit angegeben werden, da es eine starke Fliegenpilz Hut (Amanita muscaria)Schwankung des Wirkstoffgehalts gibt und da verschiedene Menschen unterschiedlich sensibel auf das Muscimol reagieren.
Die Angaben hier sind also nur Orientierungshilfen, man muss sich unbedingt sehr langsam an die passende Dosis rantasten!
Mehr dazu bei der Überschrift „Fliegenpilz sicher dosieren & haltbar machen“!

Für eine leichte Rauschwirkung benötigt man bei oraler Einnahme etwa 1-5g frischen Fliegenpilz, für eine mittlere Wirkung etwa 5-10g Frischpilz und für eine starke Wirkung etwa 10-30g Frischpilz.
Wohlgemerkt müssen die frischen Pilze vor der Einnahme getrocknet werden und wiegen dann deutlich weniger, dennoch sind die Angaben hier auf die frischen Pilze bezogen!

Wird der getrocknete Fliegenpilz geraucht benötigt man etwa eine Dosis von 0,5-1,5g getrockneten Pilz.
Für die Schleimhaut-befeuchtende Wirkung genügen bereits deutlich niedrigere, nicht stark psychoaktive Mengen!

Die Dosierung von reinem Muscimol für eine psychoaktive Wirkung beträgt etwa 10-20-mg.

 

Fliegenpilz Wirkung

Die Wirkung von Fliegenpilzen ist generell sehr schwer zu beschreiben und variiert stark von Trip zu Trip, von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, auch abhängig von der jeweiligen Erwartungshaltung.
Die Effekte des Fliegenpilzes sind noch deutlich unkalkulierbarer als die Wirkung von psilocybinhaltigen Pilzen (also Magic Mushrooms wie Psilocybe cubensis)!

Häufig wird von sog. Dimensionswechselerfahrungen (also das Gefühl eines Raum- & Zeitwechsel) und anderen mystischen Erlebnissen berichtet.
Dies natürlich nur wenn eine höhere, deutlich halluzinogene / delirante Dosierung eingenommen wird.

Bei entsprechendem Setting kann Amanita muscaria auch enthemmend, euphorisierend und entspannend / sedierend wirken, weshalb er früher auch als Gesellschaftsdroge (ähnlich wie heutzutage Alkohol) verwendet wurde.

Die Wirkung wird meist als sehr traumhaft bzw. trance-ähnlich beschrieben, jedoch häufig auch als unangenehm empfunden.
Meist möchte man sich hinlegen / hinsetzen und die Augen schließen.

In geringen Dosierungen kommt es zu einer Schleimhaut-befeuchtenden Wirkung, weswegen getrockneter Fliegenpilz manchmal zu Rauchmischungen hinzugefügt wird, da auch die Lungenschleimhaut feucht gehalten wird und Schadstoffe so besser abgehustet werden können.
Außerdem ist dies auch eine Erklärung für die Verwendung von Fliegenpilzen als pflanzliches Aphrodisiakum. Die Vaginalschleimhaut wird ebenso bereits in niedriger Dosis befeuchtet.

Angeblich soll Fliegenpilz gegen die Kälteagglutininerkrankung helfen, hierfür gibt es jedoch keinerlei Belege.

 

Fliegenpilze als Speisepilz

Heutzutage werden Fliegenpilze nur noch sehr selten als Nahrungsmittel verwendet, auch wenn dies früher sehr viel verbreiteter war.
Der Geschmack des Pilzes ist sehr intensiv würzig und wird mit dem bekannten Steinpilz verglichen.

Wie man die berauschenden, psychoaktiven Wirkungen verhindern kann erfahrt ihr weiter unten bei der Unterüberschrift „Nebenwirkungen beim Konsum als Speisepilz“!

 

Nebenwirkungen und Risiken von Fliegenpilz

Nebenwirkungen bei Konsum zum Rausch

Während der Wirkung und während des Hochkommens kommt es recht oft zu Übelkeit, Durchfall, Schwindel und einem unangenehmen Körpergefühl.
Man sollte sich in einer sicheren Umgebung befinden und sich hinlegen können, da es oft deutlich besser ist zu liegen.

Eines der größten Risiken ist die schwere Dosierbarkeit, da der Wirkstoffgehalt stark schwankt, so wohl von Pilz zu Pilz als auch innerhalb eines Pilzes.
Einfach Fliegenpilz zu trocknen und zu essen ist deswegen höchst gefährlich und kann entweder eine sehr leichte oder eine viel zu starke Wirkung die mehrtägig anhält auslösen.

Deswegen muss man, wenn man Fliegenpilz oral einnehmen möchte, eine standartisierte Menge herstellen (also eine Menge mit gleichmäßigem Wirkstoffgehalt), an die man sich langsam herantastet.
Hierfür muss der Fliegenpilz haltbar gemacht werden, da das Herantasten mehrere Wochen Zeit in Anspruch nimmt.
Mehr hierzu weiter unten bei der Überschrift „Fliegenpilz sicher dosieren & haltbar machen“!
Alternativ kann man Fliegenpilz trocknen und rauchen, was ebenfalls sicherer ist da die Wirkung schneller eintritt und man sich so langsam rantasten & aufhören kann, wenn es einem zu viel wird.

Ein ebenfalls großes Risiko des Fliegenpilz-Konsum zu Rauschzwecken ist wohl die psychische Gefahr. Es handelt sich um eine delirant und halluzinogen wirkende Pflanze, deren Rausch oft nicht sehr angenehm ist.
Viele Menschen fühlen sich während des Fliegenpilz Rauschs nicht sehr wohl und empfinden das ganze als sehr anstrengend, wobei einige Menschen ihn durchaus als sehr positiv wahrnehmen!
Wird Fliegenpilz zu oft eingenommen kann es zu einer erhöhten Gefahr der Bildung einer Psychose, Angststörung o.ä. kommen, da ein solcher Trip psychisch sehr belastend ist.

Besonders an diesem Rauschpilz ist, dass die Wirkung mitunter sehr verzögert eintreten kann, es gibt Berichte laut denen sogar 2-3 Tage nach dem Konsum noch eine deutliche  delirante Wirkung spürbar ist.
Dementsprechend darf man noch mindestens 4 Tage nach der Einnahme von Fliegenpilz kein Auto fahren oder schwere Maschinen bedienen!

Es gibt die Vermutung, dass in Fliegenpilzen leberschädigende / belastende Stoffe enthalten sind, dies ist jedoch nicht gesichert.
Selten wird von Leberschmerzen oder -schwellungen nach dem Konsum einer Rauschdosis berichtet.
Alleine schon aus diesem Grund sollte der Fliegenpilz nicht allzu oft eingenommen werden (mindestens einen, besser zwei-drei Monate Pause!), oder besser noch Abstand vom Fliegenpilz-Konsum gehalten werden.
Die Leber kann mitunter ernsthaft geschädigt werden, erst Recht bei zu hoher Dosierung!

Bei einem Horrortrip sollte man keine Benzodiazepine einnehmen, da das in Fliegenpilz enthaltene Muscimol GABA-erg wirkt, ebenso wie Benzos.
Dies kann zu einer mitunter lebensgefährlichen Atemdepression oder zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen führen!
Im Krankenhaus wird bei einem Amanita muscaria Horrortrip dennoch manchmal ein Benzodiazepin gegeben, hierbei jedoch unter permanenter ärztlicher Aufsicht.

Nebenwirkungen beim Konsum als Speisepilz

Isst man den Fliegenpilz roh, kommt es häufig zu Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und ähnlichem.
Dies soll sich verhindern lassen wenn man den Fliegenpilz auf einen ansatzweise leeren Darm einnimmt.

Eine weitere Gefahr ist die mögliche psychoaktive Wirkung, die normalerweise nicht gewünscht ist, wenn Fliegenpilz als Speisepilz verwenden werden soll.
Diese kann bereits eintreten wenn das Velum (die Pilzhaut) ohne Handschuhe angefasst wird, da die Wirkstoffe über die Haut einziehen können!
Deshalb müssen Fliegenpilze entweder mit Handschuhen oder von Menschen die sich auskennen und über / unter dem Velum anfassen gesammelt werden.

Wird der gebratene oder getrocknete aber sonst unbehandelte Amanita muscaria dem Essen zugegeben, kann es schnell zu Schwindel und anderen leichten deliranten Effekten kommen.
Um das zu vermeiden muss man den Pilz mindestens zwei, besser noch drei Mal in mehreren Litern Wasser kochen und das Kochwasser wegschütten.
Die Wirkstoffe sind wasserlöslich, die Geschmacksstoffe und enthaltenen Nahrungsmitteln nicht (bzw. nicht so stark).

Risiken & Verwechslungsgefahr beim Sammeln von Fliegenpilz

Die wohl größte Gefahr beim Sammeln von Amanita muscaria ist die Verwechslungsgefahr – es handelt sich beim Fliegenpilz schließlich um einen Knollenblätterpilz und andere, ähnlich aussehende Knollenblätterpilze sind tödlich giftig, bereits bei kleinen Mengen.
Die weißen Punkte auf dem charakteristisch roten Pilzhut besitzen die anderen Knollenblätterpilze nicht (bis auf der Panterpilz, der jedoch nicht tödlich ist).
Dennoch besteht, gerade wenn der Pilz noch jung und nicht ausgewachsen ist, eine Verwechslungsgefahr die zum Tode führen kann!

Es sollten also nur Experten Fliegenpilze sammeln und man muss sich viel Mühe bei der Identifikation geben & die anderen Knollenblätterpilze ausschließen können, bevor man den Pilz einnimmt.

Das andere Risiko beim Sammeln erwähnten wir oben bereits, nämlich dass die enthaltenen Wirkstoffe beim Berühren der Pilzhuthaut / das Velums über die Haut einziehen können.
Dies lässt sich durch tragen von Handschuhen oder anfasen über / unter dem Velum verhindern.

 

Amanita muscaria KonsumformenFliegenpilz Lamellen (Amanita muscaria)

Oft wird der Fliegenpilz oral konsumiert, also geschluckt / getrunken.
Hier setzt die Wirkung teils erst sehr spät ein und die Dosierung ist schwierig (mehr dazu bei der Überschrift „Fliegenpilz sicher dosieren & haltbar machen“).

Deshalb ist Fliegenpilze rauchen recht verbreitet, man kann sie trocknen und bspw. Rauchmischungen mit anderen Kräutern (wie Damiana, Blauer Lotus, Cannabis, Tabak) beimengen.
Hier tritt die Wirkung recht schnell ein, hält kürzer an und man kann deswegen besser abschätzen wie viel man konsumieren will & rechtzeitig aufhören, wenn es einem zu viel wird.
Zumindest, wenn man langsam raucht und mit geringen Mengen anfängt.

Man kann den Fliegenpilz auch in einem Vaporizer mit verstellbarer Temperatur verdampfen, hierfür benötigt man eine Temperatur von etwa 175-200°C.

Traditionell wird der Fliegenpilz auch häufig über den Urin einer anderen Person konsumiert, die zuvor Amanita muscaria einnahm.
Das Muscimol verlässt nämlich wirksam die Blase und die Ibotensäure wird im menschlichen Körper zu Muscimol umgewandelt.
Heutzutage ist diese Konsumform jedoch nicht mehr sehr verbreitet und widerspricht gesellschaftlichen Normen.

 

Letale Dosis des Fliegenpilz

Die genaue letale (also tödliche) Dosis Fliegenpilz ist unbekannt, da noch kein Mensch am Konsum dieses Pilzes gestorben ist.

Im Tierversuch wurde bei Ratten eine letale Dosis Muscimol von 45mg/kg Körpergewicht gefunden, auf einen durchschnittlichen erwachsenen Menschen hochgerechnet wäre dies eine tödliche Dosierung von insgesamt 1-3g Muscimol, also etwa 100-300g getrocknete oder 1-3kg frische Fliegenpilze.

Diese Angaben sind jedoch nicht als Fakt anzusehen, da man die Reaktion von Ratten auf einen Wirkstoff nicht (immer) auf die Reaktion des Menschen auf den selben übertragen kann!

 

Fliegenpilz sicher dosieren & haltbar machen

Wie oben schon erwähnt sind die Wirkstoffschwankungen in den Fliegenpilzen ein großes Problem, da man nicht weiß welche Wirkstoffdosis man einnimmt und wie stark die Wirkung ausfallen wird.

Um Fliegenpilz sicher dosieren zu können muss man deswegen eine gleichmäßig starke Masse herstellen, von welcher man dann zunächst eine sehr niedrige Dosis einnimmt, dann (nach mind. 1-2 Wochen Pause) eine etwas höhere Dosis und so weiter, solange bis man die gewünschte Wirkstärke erreicht hat.

Hierfür muss man eine größere Menge Fliegenpilz (damit es für mehrere Dosierungen & langsames herantasten ausreicht) in etwas lösen und dann konservieren, damit es auch so lange wie nötig haltbar ist.

Es gibt mehrere Möglichkeiten dies zu tun:
Man kann mehrere Pilze trocknen, dann pulverisieren / mahlen und möglichst gut und gleichmäßig vermischen. Dies wäre jedoch nicht allzu lange haltbar, ist also nicht so gut geeignet.

Die einfachste Möglichkeit eine haltbare und gleichmäßige Fliegenpilz-Masse herzustellen ist wohl, die Fliegenpilze zunächst in Wasser auszukochen (am besten 2-3 mal), die Pilze herauszufiltern, wegzuwerfen und dem Wasserextrakt dann Ethanol hinzuzugeben bis der Sud mindestens 15% Alkohol enthält, sodass er haltbar ist.

Alternativ kann man Fliegenpilz und Zucker in ein Gefäß mit Gärverschluss geben, in einer Menge 1:2 (also 100g Fliegenpilz auf 200g Zucker).
Dies muss man mehrere Monate gären lassen und erhält dann einen leicht alkoholischen, im Kühlschrank jedoch haltbaren Fliegenpilz-Sirup.

 

Geschichte von Fliegenpilzen

Fliegenpilze werden seit vielen Jahrtausenden von schamanischen Naturvölkern konsumiert.
Auch in Eurasien, bzw. dem damaligen Germanien.
Es wird vermutet dass es sich bei den Fliegenpilzen um das sagenumwobene Rauschmittel Soma handelt, was jedoch nicht bestätigt werden kann.

Die psychoaktive Wirkung dieser rot-weißen Pilze ist Schuld daran, dass Amanita muscaria als Weißsagungswerkzeug und als Mittel zur Kommunikation mit dem Übersinnlichen verwendet wurde und wird.

Eventuell werden Fliegenpilze schon seit der Steinzeit eingenommen.
Anscheinend berauschten sich auch die Wikinger damit und feierten rauschende Feste auf der Amanita muscaria Wirkung.

Der Fliegenpilz-Konsum geriet ziemlich in Vergessenheit, da die psilocybin-haltigen Pilze deutlich sicherer und meist auch viel angenehmer sind.

 

Fliegenpilz Mischkonsum

Man sollte Fliegenpilze besser nicht mit anderen psychoaktiven Substanzen / Pflanzen kombinieren, da die Wirkung von Amanita muscaria im Monokonsum bereits so unvorhersehbar und potentiell unangenehm ist.
Mischkonsum kann hier schnell höchst gefährlich bis hin zu tödlich sein!

Fliegenpilze + Cannabis: Die psychedelische, delirante Wirkung von Amanita muscaria  wird durch Marihuana / Haschisch deutlich verstärkt, das Cannabis kann gegen die Übelkeit helfen.
Dennoch ist die psychische Belastung beim Mischkonsum dieser beiden psychedelisch wirkenden Substanzen deutlich höher und gerade unerfahrene Konsumenten können dadurch schnell in Angstzustände / Panik geraten!
So wohl die angsterzeugende, psychotische, als auch die psychedelische Wirkungen werden verstärkt. Ob die Kombination positiv oder negativ ist hängt von der Person ab.

Fliegenpilze + Psychedelika (wie Zauberpilze, LSD, 2C-B): Es kommt zu einer enorm starken psychedelischen Wirkung, die Wechselwirkungen können unvorhersehbar intensiv sein.
Horrortrips & andere schlimme Zustände sind recht häufig, erst Recht wenn diese Kombination von unerfahreneren Menschen konsumiert!

Fliegenpilze + Benzodiazepine: Potentiell tödlich, vorsicht! Im Gegensatz zu anderen Psychedelika kann die Fliegenpilz Wirkung von Benzos theoretisch sogar verstärkt werden, da Muscimol GABA-erg wirkt.

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2 Gedanken zu “Fliegenpilz (Amanita muscaria) – Berühmter psychoaktiver Pilz mit deliranter Wirkung

  1. Schöner Artikel, wirklich. Dennoch möchte ich nochmal auf eines heinweisen, was ja auch schon angesprochen wurde. Es besteht die konkrete Gefahr bleibender Organschäden. Die Hinweise sind durchaus konkret und bestehen nicht wie bei manchen anderen Substanzen „nur“ aus einer nicht existierenden, wissenschaftlichen „Unbedenklichkeitserklärung“.

    Deshalb: Lasst es bleiben, die Risiken sind es in diesem Fall leider nicht wert. Die Natur bietet so viele bessere, gesündere und ebenfalls legale Alternativen. Und wenn ihr es doch tut, nehmt euch den obenstehenden Artikel zu Herzen!

    • Danke für das Lob & für die Klarstellung!
      Ich werde die Gefahr des Leberschadens im Artikel nochmal deutlicher machen.

      LG!

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