Kratom (Mitragyna Speciosa) – ein legales Opioid (Schlafmittel, Antidepressivum & mehr)

Kratom (Mitragyna Speciosa) – ein legales Opioid (Schlafmittel, Antidepressivum & mehr)

Kratom – legales Opioid?

Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine aus Thailand stammende Pflanze, die eine sehr Kratom (Mitragyna speciosa)deutlich spürbare, psychoaktive Wirkung auslöst.

Mehrere Wirkstoffe sind enthalten, der wirksamste scheint 7-Hydroxy-Mitragynin zu sein, welches ein Opioid ist (also ähnlich wie Morphin, Codein, Heroin etc.).

Aktuell ist es in den meisten Ländern der Welt legal, ironischerweise nicht in Thailand, mutmaßlich aufgrund der korrupten Regierung, die Geld mit dem illegalen Opium-Handel macht.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man diese Pflanze jedoch vollkommen legal kaufen und auch aus anderen Ländern einführen!
Ist es allerdings für den Konsum bestimmt, könnte es unter das Arzneimittelgesetz und ähnliche Gesetze fallen, weshalb Onlineshops es meist für „Fußbäder“ oder als „Farbe“ verkaufen.

 

Kratom kaufen

Kratom Dosis / Dosierung

Eine durchschnittliche Dosis ist etwa 3-5g, verschiedene Sorten sind allerdings verschieden potent und jeder Mensch reagiert unterschiedlich empfindlich auf Kratom. Bei regelmäßigem Konsum entwickelt sich eine Kratom Toleranz, man verträgt also höhere Dosierungen und spürt auch erst höher dosiert eine Wirkung. Einzeldosen von weit über 10g sind bei täglichen Konsumenten keine Seltenheit.

Kratomsorten und Wirkung

Kratom - Premium Indonesian
„Premium Indonesian“

Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Kratomarten – die mit grünen, die mit weißen und die mit roten Blatvenen. Red Vein Kratom ist vor allem sedierend, White Vein ist stimulierend (uppend) und Green Vein ist eine Mischung aus beiden.
Jede Kratomsorte kann euphorisierend und, je nach Dosis, entweder stimulierend oder sedierend wirken. Höhere Dosen wirken sedierender, geringe stimulierender.
Aufgrund der opioiden Wirkweise unterdrückt es Probleme (dies ist ein Grund für die Suchtgefahr dieser Pflanze, macht die Verwendung als Antidepressivum theoretisch möglich, hier kommt es dann aber vermutlich zu einer Abhängigkeit, welche mit der Zeit die Symptome der Depression, wie etwa Vereinsamung, noch verstärkt. Daher ist Kratom kein geeignetes Antidepressivum) und wirkt schmerzstillend.
Dies macht einen großen Teil des Abhängigkeitspotentials aus, täglicher Konsum führt zu einer körperlichen Abhängigkeit und unangenehmen Entzugssymptomen.

Kratom BRV
Borneo Red Vein Kratom

Einen ausführlichen Artikel über die unterschiedlichen Sorten und deren Wirkungen findet ihr hier! (klick)

Wirkzeit und Nachlegen

Die Wirkzeit variiert von Sorte zu Sorte, zumeist ist sie aber 3-5 Stunden.
Manche Sorten wirken bis zu 6-8 Stunden!

Das sogenannte Nachlegen (d.h. eine weiere Dosis zu schlucken) gestaltet sich bei Mitragyna speciosa etwas schwieriger.
Man kann nicht einfach erst 3g, dann nach zwei Stunden nochmal 2g nehmen und die Wirkung so verlängern!

Die meisten Konsumenten berichten, dass sich die Effekte nicht verstärken oder verlängert werden, sondern dass sich höchstens die Nebenwirkungen erhöhen.

Wenn man eine weitere Dosis einnehmen will, sollte man warten bis die erste Einnahme mindestens 4, eher 5-6 Stunden zurückliegt und die Wirkung abflacht.
Dann nimmt man eine weitere volle Dosierung ein (also bspw. 4-5g).

Risiken und NebenwirkungenThai Maeng Da Kratom

Da man recht viel unangenehm schmeckendes Pulver auf einmal schlucken muss, kommt es oft zu Übelkeit. Aber nicht nur der Geschmack löst diese aus, auch während des Rausches wird einem manchmal schlecht.
Diese Nebenwirkung lässt sich durch gezieltes Essen und einen leeren Magen vor der Einnahme (mehr als 3 Stunden nichts essen) minimieren.
Am besten isst man direkt wenn man die Wirkung spürt eine Kleinigkeit.

Opioide sind für gefährliche Nebenwirkungen wie Atemdepressionen und Ohnmacht bekannt. Bei Kratom im Solokonsum ist die Gefahr solcher lebensgefährlichen Symptome nicht gegeben. Lediglich im stark überdosierten Mischkonsum mit Alkohol, Benzodiazepinen oder anderen GABA-ergen Drogen ist dieser Faktor zu beachten.

Wie bei anderen Stoffen dieser Substanzklasse auch, gibt es auch bei diesem ein gewisses Abhängigkeitspotential. Dennoch, die Gefahr einer Abhängigkeit ist deutlich geringer als bei Tilidin, Codein, Heroin und co.
Erst nach längerem Konsum tritt eine körperliche Abhängigkeit auf, bei der mit sehr unangenehmen Entzugssymptomen zu rechnen ist.
Durch die umständliche Einnahme und den ekligen Geschmack ist auch die Gefahr einer psychischen Sucht etwas verringert.

Kratom als Heilpflanze

In Thailand wird es bereits seit Jahrhunderten als Heilkraut eingesetzt. Borneo Red Vein Kratom
Weil der Appetit und das Hungergefühl während des Rausches unterdrückt werden, ist Kratom ein natürliches Diätmittel („Fatburner“). Hier ist die Suchtgefahr jedoch ein Hindernis für den Einsatz!

Es handelt sich hier um ein Opioid, das natürlich auch als Schmerzmittel verwendet werden kann. Für starke Schmerzen ist es allerdings zu schwach, die benötigten Dosen wären zu hoch.
Leichte Rücken- oder Halsschmerzen zum Beispiel lassen sich durch diese Heilpflanze aber gut unterdrücken.

 

Kratom Rechtslage

Noch ist Mitragyna speciosa in Deutschland legal, wobei es Gerüchte gibt, dass diese Pflanze bald auch verboten wird.
In Österreich ist es ebenso nicht verboten, in der Schweiz hingegen seit wenigen Jahren schon.

Kratom kann jedoch unter das Arzneimittelgesetz fallen, wenn es zum Konsum bestimmt ist.

Kratom Wirkung verstärken / boosten & Toleranz senken

Es gibt die Möglichkeit, die Wirkung signifikant zu verstärken und zu verlängern, außerdem kann auch die Opioid Toleranz verringert bzw. der Anstieg trotz Konsum verhindert werden.

Hier stellten wir 8 Kratom Booster oder Toleranzsenker vor!

 

Kratom in Kapseln

Der Geschmack wird von vielen Menschen als sehr ekelhaft empfunden, weshalb es sich sehr empfiehlt, das Pulver in Leerkapseln einzufüllen und zu schlucken:

Die Befüllung dieser Kapseln erleichtert ein Kapselfüllgerät:

 

Kratom inhalieren

Kratom rauchen

Das Rauchen ist eher weniger gut geeignet.
Man kann nicht so viel Pflanzenmaterial aufnehmen wie benötigt und viel Rauch geht in der Luft verloren.
5g Kratom zu rauchen gestaltet sich fast unmöglich!
Ganze (bzw. zerschnittene) Blätter kann man dennoch aus Testzwecken rauchen und wird auch eine geringe beruhigende Wirkung verspüren.
Der Geschmack ist sehr unangehm und der Rauch kratzig.

 

Kratom vaporisieren

Kratom E-Liquid (Mitragyna speciosa)
Kratom E-Liquid

Mitragyna speciosa kann man nicht nur rauchen sondern auch vaporiseren.
Und das Verdampfen ist sogar deutlich besser geeignet als das Rauchen!

Zum Kratom verdampfen muss man den Vaporizer auf eine Temperatur von 175-200°C einstellen.
Hat man grobes Pflanzenmaterial sollte man es vor dem Vaporisieren ordentlich zerkleinern, sodass sich die Oberfläche erhöht.

Der Geschmack des pflanzlichen Opioids im Vaporizer ist angenehmer als der Geschmack des Rauches, er ist nur leicht bitter, allerdings nicht unaufdringlich.
Etwa 1-3g kann man durchaus vaporisieren, so sollte sich schon eine spürbare Wirkung einstellen.

Es gibt auch fertige Kratom E-Liquids für E-Zigaretten bzw. E-Shishas!

Hier findet ihr einen Erfahrungsbericht zum Kratom E-Liquid von Ethno Vape!

Kratom Extrakte

Kratom Extrakt (Mitragyna speciosa)
4% Borneo Kratom Extrakt

Es gibt auch Kratom Extrakte zu kaufen, diese lohnen sich preislich meist eher nicht und sind nicht gut für den regelmäßigen Konsum geeignet. Extrakte sind zwar potenter als normales Pulver, können aber selten die versprochene Potenz einhalten.

 

Dass die Lieferung aus Holland kommt ist kein Problem, da Mitragyna speciosa in Deutschland (und auch Österreich, nicht jedoch in der Schweiz) legal ist!

Die meisten Extrakte (auch die, die mit 50:1 angegeben werden) muss man mit 0,7-1,5g dosieren.

 

 

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3 Gedanken zu “Kratom (Mitragyna Speciosa) – ein legales Opioid (Schlafmittel, Antidepressivum & mehr)

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