Maca (Lepidium meyenii) – Heilpflanze, Nahrungsquelle, Aphrodisiakum & Tonikum

Maca (Lepidium meyenii) – Heilpflanze, Nahrungsquelle, Aphrodisiakum & Tonikum

Maca (Lepidium meyenii) – Heilpflanze, Nahrungsquelle, Aphrodisiakum & Tonikum

Maca (Lepidium meyenii, auch Lepidium peruvianum) ist eine aus Peru stammendeMaca (Lepidium meyenii) Pflanze, die seit vielen Jahrhunderten (gar Jahrtausenden) Verwendung als Nahrungs- und Heilpflanze findet.
Die Macawurzeln, auch Knollen, werden frisch gegessen, für die heilenden Effekte werden die Wurzeln meist getrocknet und geschluckt.

Lepidium meyenii zählt zu den sogenannten Superfoods.
Ein Superfood ist eine Pflanze die als Lebensmittel verwendet wird und einen deutlich höheren Gehalt an gesundeitsfördernden Stoffen als andere Nahrung enthält.

Die Wirkung ist hauptsächlich energetisierend / stimulierend, aphrodisierend / potenzsteigernd, antidepressiv / stimmungsverbessernd und verstärkend auf das Immunsystem.
Außerdem wird Maca in der Volksmedizin gegen etliche Krankheiten und sozusagen als Allheilmittel verwendet.
Besonders an dieser Pflanze ist, dass sie regelmäßig eingenommen die Produktion Testosteron steigert.

Deshalb erwähnten wir sie auch bei unseren beiden Pflanzen-Listen:

Auf diese vielseitige Heilpflanze wollen wir in diesem Artikel eingehen!

Maca Wirkung

Wie bereits gesagt hat Maca viele gesundheitsförderliche Effekte, davon einige psychische und einige körperliche.

Die psychischen Effekte umfassen:
Stimulation / Wachmachung, Aphrodisierung / Potenzsteigerung, antidepressiv / stimmungsverbessernd, Stressreduzierung.

Die körperlichen sind:
Eine Stärkung des Immunsystems, vermehrte Produktion von Testosteron, Linderung von Menstruationsbeschwerden bei Frauen, Linderung von Rheuma und Atembeschwerden, Verbesserung der Sperma-Qualität, Senkung des Cholisterinspiegels, verdauungsfördernd.

Eingesetzt wird Maca deswegen als generelles Tonikum / Stärkungsmittel, bei Erkältungen, von Bodybuildern für mehr Muskelaufbau, bei unerfülltem Kinderwunsch, bei Stress & dadurch ausgelösten psychischen Erkrankungen, bei Übergewicht (als Diätmittel), von Frauen in den Wechseljahren zur Steigerung der sexuellen Lust und bei Darmbeschwerden.

 

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Nebenwirkungen & Risiken von Maca

Nicht eingenommen darf dieses Superfood von Schwangeren, Stillenden und von Menschen mit HIV, Prostata- oder Brustkrebs!

Über Nebenwirkungen die beim Konsum dieser Pflanze auftreten können ist recht wenig bekannt.
Da sie auf den Hormonhaushalt und auf die Geschlechtsorgane einwirkt könnte es in seltenen Fällen zu unerwünschten Wirkungen / Nebenwirkungen kommen, Berichte über diese lassen sich jedoch nur sporadisch finden.

In einer Studie wurde festgestellt, dass die Einnahme extrem hoher Dosierungen Schwellungen der Schilddrüse verursachen kann.
Außerdem kann die zu häufige und viel zu hoch dosierte Einnahme aufgrund der erhöhten Testosteron Ausschüttung Hyparaktivität und erhöhten Blutdruck zur Folge haben!
Bei der Einhaltung der üblichen Dosis ist mit diesen Problemen nicht zu rechnen.

Allergische Reaktionen sind selbstverständlich wie bei allen anderen Stoffen auch möglich, weshalb am besten zunächst mit einer niedrigeren Dosierung begonnen werden sollte.

 

Maca Inhaltsstoffe

Getrocknete Maca Knollen enthalten etwa 59% Kohlenhydrate, 10,2% Proteine, 8,5% Faserstoffe und 2,2% Lipide.

Desweiteren haben sie einen hohen Gehalt an den Mineralstoffen Eisen, Calcium und Selen und jede Menge essentielle Aminosäuren.

Außerdem Uridin, Malic Säure, Benzoyl Derivate, Glucosinolate, Glucotropaeolin, M-Methoxyglucotropaeolin und (1R,3S)-1-methyltetrahydro-carboline-3-carboxylic Säure, p-methoxybenzyl isothiocyanat und viele Alkamide.

p-methoxybenzyl isothiocyanat hat eine wissenschaftlich bestätigte aphrodisierende Wirkung!

Zubereitung & Einnahme von Maca

Möchte man Maca als Heilpflanze oder Superfood verwenden, erhält man es hierzulande üblicherweise in Form der getrockneten, pulverisierten Wurzel.
Dieses rührt man am besten in ein Getränk ein – so wird es auch traditionell eingenommen. Man mischt es entweder in heiße Milch oder in heißes Wasser.
Eine weitere traditionelle Einnahmeform ist ein Brei, bestehend aus pürierten Früchten, Honig und Maca Pulver.

Es ist jedoch vieles möglich – man kann beispielsweise Maca Kekse oder Muffins backen, einen Smoothie mixen, Energiekugeln mit Lepedium meyenii Pulver machen oder es einfach in Joghurt einrühren.

Auch wenn der Geschmack nicht unangenehm ist kann man das Pulver auch in Leerkapseln füllen oder sich gleich fertig befüllte Kapseln kaufen.

 

Maca Extrakte

Natürlich sind auch Extrakte dieser Pflanze erhältlich.
Es kann jedoch sein dass nicht alle Inhaltsstoffe im Extrakt enthalten sind, weshalb es oft sinnvoller ist, die unverarbeitete Pflanze zu konsumieren.
Der Vorteil von Pflanzenextrakten ist, dass sie deutlich potenter sind und die gewünschte Wirkung so schon mit niedrigeren Dosierungen erzielt werden kann.

Die Extrakte sind normalerweise ebenfalls in Pulverform und man kann sie auch in Leerkapseln füllen oder in Getränke / Speisen einrühren.

Dosis / Dosierung von Maca

Je nach Grund für die Einnahme von Lepedium meyenii wird die Dosierung unterschiedlich gewählt.
Eine übliche Tagesdosis ist 1,5-4g, diese kann entweder auf einmal genommen oder in mehrere Einnahmen aufgeteilt werden.

Bodybuilder, die Maca zur Steigerung des Muskelaufbaus verwenden, nehmen oft noch deutlich höhere Dosierungen ein, dies bedarf jedoch einer Gewöhnung an erhöhte Testosteron-Produktion.
Die Einnahme höherer Dosierungen kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen führen – siehe oben bei der Überschrift Nebenwirkungen & Risiken.

Für die aphrodisierende und potenzsteigernde Wirkung genügen bereits niedrigere Dosierungen von 1,5-3g pro Tag vollkommen aus!

Maca Extrakte sind selbstverständlich deutlich niedriger zu dosieren – je nach Angabe des Herstellers.

 

Historie / Geschichte & Traditioneller Gebrauch von Maca

Wie eingangs bereits erwähnt wird Lepedium meyenii wohl seit einigen Jahrtausenden konsumiert.
Es wurde mindestens seit der Zeit der Inka (13. Jahrhundert), vermutlich sogar noch weit vor dieser Zeit, in den Hochanden von Peru angebaut, als Narhungsmittel wie auch als Heilpflanze & Tonikum.
Seither ist auch die aphrodisierende, potenzsteigernde Wirkung bekannt.

Auch wenn wir heutzutage hauptsächlich die getrocknete, pulverisierte Wurzel konsumieren wurde in Peru mit so wohl mit der getrockneten wie auch mit der frischen Maca Wurzel fleißig gekocht – sei es in Suppen, in Getränken, mit Früchten oder in Mehlspeisen.

Durch die spanische Inquisition wurde das Superfood aus den Anden schließlich auch erstmals nach Europa gebracht.
Diese raubte die Inka aus und imperialisierte sie, woraufhin versucht wurde traditionsreiche Pflanzen wie Maca und viele andere Kulturgüter der schamanischen & indianischen Kulturen zu verbieten & zu verdrängen.

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