Muira Puama / Potenzholz (Ptychopetalum olacoides) – Psychoaktives Aphrodisiakum, Stimulanz

Muira Puama / Potenzholz (Ptychopetalum olacoides) – Psychoaktives Aphrodisiakum, Stimulanz

Muira Puama (Ptychopetalum olacoides)

Muira Puama / Potenzbaum / Potenzholz (Ptychopetalum olacoides) ist ein aus Südamerika stammender Baum, Potenzholz / Ptychopetalum olacoides dessen Holz im Herkunftsland hauptsächlich als Aphrodisiakum / natürliches Potenzmittel verwendet wird. So wohl Frauen als auch Männer scheinen einen aphrodisierenden Effekt zu verspüren, es handelt sich also nicht um ein reines männliches Potenzmittel, wie Viagra / Cialis eines ist.
Außerdem wirkt es stimulierend und auf manche stimmungsaufhellend oder gar beruhigend, Muira Puama ist also eine durchaus vielseitige, psychoaktive Pflanze!

Seit einiger Zeit wird das Holz auch bei uns verwendet und ebenfalls oft als Extrakt / in Kapseln verkauft.

In diesem Aritkel wird genauer auf Wirkung, Bezugsquellen, Verwendung, Risiken, Mischkonsum etc. von Ptychopetalum olacoides eingegangen!

 

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Muira Puama Wirkung

Die Wirkungen dieser Pflanze sind nicht ausreichend wissenschaftlich bestätigt und basieren vor allem auf den Erfahrungen der Konsumenten!

Die meisten Menschen verspüren eine Verstärkung des Tastsinns und angenehme kribbelnde Empfindungen, dieser Effekt ist sicher teils für die aphrodisierende, luststeigernde Wirkung verantwortlich, da natürlich auch die Geschlechtsteile empfindlicher werden.
Sowohl für Frauen als auch für Männer wirkt das Potenzholz potenzsteigernd & libidoanregend, es ist nicht wie Viagra / Cialis nur Erektions-fördernd.

Desweiteren wird meist ein aufputschender, stimulierender Effekt verspürt, wodurch Leistung und Konzentration intensiviert werden kann.
Meist wird die Stimulation als recht natürlich und sanft empfunden, wobei sie bei empfindlichen Reaktionen, höheren Dosierungen oder längerem täglichen Konsum auch unangenehm sein und das Einschlafen erschweren kann (siehe Überschrift Nebenwirkungen & Risiken).

Manchmal fühlt sich der Konsument paradox dazu auch beruhigt und entspannt, die Stimmung kann verbessert werden.

Unumstritten ist die Wirkung jedoch nicht, es gibt bislang wohl keine klare wissenschaftliche Bestätigung durch Studien und manche Menschen verspüren kaum einen Effekt, oft könnte dies jedoch auch an der Art der Einnahme liegen.

Die Pflanze hat auch Heilwirkungen, beispielsweise gegen Rheuma, Appetitlosigkeit, unruhige Magenbeschwerden oder zur Stärkung.

In manchen Quellen wird behauptet, das Potenzholz könne auch halluzinogen wirken, ich fand jedoch keine Erfahrungsberichte, die diese Behauptung bestätigen.
Solltet ihr Erfahrungen in die Richtung gelesen oder selbst gemacht haben, hinterlasst doch bitte ein Kommentar oder schreibt mir eine Mail!

 

Muira Puama Dosis / Dosierung

Vom Potenzholz werden etwa 2-5g eingenommen, wobei hier keine genauen Dosierungsangaben gemacht werden können.

Extrakte werden meist mit etwa 300-1500mg dosiert, natürlich abhängig von der Stärke des jeweiligen Extraktes.

Für eine Tinktur werden auf einen Liter Schnaps etwa 60g Muira Puama gegeben, davon nimmt man dann einen halben bis 2 Teelöffel ein.

Muira Puama Einnahme / Zubereitung

Meist wird das Holz zu einem Tee gekocht, hierfür lässt man das Muira Puama am besten 20 Minuten mitkochen.

Alternativ könnte man es auch mit einer elektrischen Küchenmühle pulverisieren (oder man kauft es gleich pulverisiert) und in Leerkapseln füllen, um es zu schlucken.

Wird der Potenzbaum über mehrere Tage hinweg täglich eingenommen, scheint sich die Wirkung zu kumulieren, also stärker zu werden. Zu lange sollte man die Einnahme jedoch nicht durchziehen, am besten maximal 1-2 Wochen, danach müssen mehrere Wochen Pause gemacht werden.

Muira Puama Extrakt

Häufig werden Extrakte verkauft, meist in Form eines Harzes oder als Pulver.
Dieses kann in ein Getränk gerührt oder ebenfalls in Leerkapseln gefüllt werden.

Manchmal werden auch Präparate mit weiteren Wirkstoffen / Pflanzen außer dem Potenzholz verkauft, beispielsweise mit L-DOPA, Damiana (Turnera diffusa), Maca oder L-Arginin. Mehr Pflanzen und Substanzen, mit denen Muira Puama kombiniert wird / werden kann, findet ihr weiter unten bei der Überschrift „Mischkonsum / Kombinationen“!

Muira Puama Tinktur

Eine besondere Form des Extraktes ist die Tinktur, dies ist ein alkoholischer Auszug, der dann in Tropfen-Form geschluckt wird. Man kann sich sehr einfach auch selbst eine Tinktur herstellen, indem man das Potenzholz in ein Schraubglas gibt, mit Schnaps oder reinem Ethanol übergießt und 2-8 Wochen ziehen lässt.
Danach wird das Pflanzenmaterial abgefiltert und die Potenzbaum Tinktur am besten in einer Braunglasflasche gelagert, so ist es sehr lange haltbar und kann schnell konsumiert werden, wenn es benötigt wird.

Die Kombination von Alkohol mit Muira Puama scheint laut einigen Konsumenten die Wirkung zu verstärken.

Muira Puama rauchen

Selten wird das Potenzholz auch geraucht, hierfür wird es mit anderen Pflanzen, die als Blätter vorliegen, gemischt um bessere Rauchbarkeit zu erzeugen.
Die Wirkung soll jedoch nicht sonderlich spürbar sein, beim Rauchen können einfach keine so großen Mengen Wirkstoff eingenommen werden, die für die psychoaktive, aphrodisierende Wirkung des Potenzholz benötigt wird.

Muira Puama äußerlich auftragen

Manchmal wird auch ein starker Muira Puama Tee gekocht, welcher dann (natürlich abgekühlt) auf den Penis gerieben wird, dies soll angeblich auch einen aphrodisierenden, anregenden Effekt haben.
Auch gegen Rheuma und Muskelschwäche wird Ptychopetalum olacoides äußerlich eingesetzt, bspw. als Umschlag.

Muira Puama Nebenwirkungen / Risiken

Generell sind die Nebenwirkungen geringer als bei Viagra / Cialis, meist wird das Potenzholz recht gut vertragen.
Kopfschmerzen, leichter Schwindel, Übelkeit und Schlaflosigkeit.

Natürlich kann es, wie bei jeder Pflanze und Substanz, zu allergischen Reaktionen oder Überempfindlichkeit kommen, weswegen man zunächst mit einer sehr geringen Dosierung (0,5-1g des normalen Holzes) beginnen sollte.

Schwangere & Stillende müssen auf die Einnahme verzichten, auch Menschen, die Viagra oder ein ähnliches Potenzmittel einnehmen, sollten es nicht mit Muira Puama kombinieren.

Wegen der geringen Erforschtheit dieses natürlichen Potenzmittels können nicht alle Nebenwirkungen & Risiken genannt werden, weswegen man eher vorsichtig mit ihr umgehen sollte. Ich kann kein Gewähr auf die hier genannten Risiken & Wirkungen geben!
Frauen, die die Pille nehmen, sollten besser auf den Konsum verzichten, es könnte nämlich sein, dass die Wirksamkeit der Pille herabgesetzt wird.

Muira Puama Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Es sind bislang nicht alle Wirkstoffe des Potenzholz bekannt, da die Pflanze nicht genug erforscht und wissenschaftlich analysiert wurde.
Alpha-Humulene, beta-Pinene, ätherische Öle und Lupeol sind beispielsweise gefundene Substanzen / Stoffgruppen.

Anscheinend soll die Einnahme von Muira Puama die körpereigene Produktion von L-DOPA, einem Vorläufer von Dopamin, steigern. Dies könnte unter anderem für den aphrodisierenden Effekt verantwortlich sein.

 

Muira Puama Mischkonsum / Kombinationen

Ptychopetalum olacoides wird häufig im Mischkonsum konsumiert, meist mit psychoaktiven Pflanzen oder Substanzen, die ebenfalls aphrodisierend oder stimulierend wirken.
Etwa mit koffeinhaltigen Pflanzen wie Guarana, Guayusa, Kolanuss, Maté oder Grünem Tee, dies sorgt natürlich für eine noch stärker wachmachenden, aufputschenden Effekt, wobei diese Kombination als Potenzmittel nicht sehr tauglich ist.

Möchte man das Potenzholz als pflanzliches Aphrodisiakum nutzen, kann es beispielsweise mit Damiana, Tribulus terrestris & Yohimbe oder Tongkat Ali (für Männer), Ginkgo, Safran, Tagetes erecta, Galanga, Catuaba, Ashwagandha oder Maca kombiniert werden. Substanzen, die helfen können, sind L-DOPA und L-Arginin (hier kaufbar).

Eine so wohl aphrodisierende, stimulierende, als auch stimmungsaufhellende, berauschende Mischung könnte Muira Puama + Kanna (Sceletium tortuosum) sein.

Ein Rezept für einen Liebestrunk besteht etwa aus 10-20g Damiana, 10-15g Kanna & 10-15g Muira Puama, die auf 0,7 Liter Schnaps gegen und eventuell noch mit Zimtstangen & Vanille verfeinert werden.

Auch der Mischkonsum mit Alkohol, Cannabis oder anderen aphrodisierenden und/oder enthemmenden psychoaktiven Substanzen kann die Lust auf Sex, die Intensität des Orgasmus oder die Erektionsfähigkeit des Mannes steigern.

Am besten wäre es, zunächst das Ptychopetalum olacoides im Monokonsum auszuprobieren, bevor man es gleich  mit anderen wirksamen Pflanzen mischt, damit man auch genauer weiß, wie effektiv es für einen ist.

Es könnte negative Wechselwirkungen geben, wenn Muira Puama mit Medikamenten, Pflanzen oder Drogen gemischt wird, die auf den Hormonhaushalt einwirken. Hierzu gibt es aber eben kaum wissenschaftliche Erkenntnisse, daher kann man nichts genaues sagen.

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