Muskatnuss (Myristica fragrans) – Psychoaktive Pflanze & Gewürz – Infos zur Rauschwirkung!

Muskatnuss (Myristica fragrans) – Psychoaktive Pflanze & Gewürz – Infos zur Rauschwirkung!

Muskatnuss / Muskatnussbaum (Myristica fragrans) als Psychoaktivum

Muskatnuss / Myristica fragrans
(c) David Monniaux

Muskatnuss (Myristica fragrans) ist ein alltägliches Gewürz, das sehr intensiv schmeckt und in geringen Mengen häufig in Speisen gegeben wird. Es wirkt jedoch auch psychoaktiv, enthält unter anderem Safrol (ein Stoff, welcher in großen Mengen auch im Sassafras vorkommt) und wird eher selten als pflanzliches Legal High verwendet. Es wirkt, grob gesagt, delirant & halluzinogen.

Die Muskatnüsse und deren Samenmantel wachsen am Muskatnussbaum, welcher von bestimmten Inseln in Indonesien (Banda Inseln) stammt, inzwischen wird der Gewürz Baum auch in anderen Gegenden in Afrika, Südamerika & Teilen Asiens angebaut.

In diesem Artikel möchte ich insbesondere auf die psychoaktive Wirkung und die Heilwirkungen eingehen, weniger auf die Verwendung als Gewürz.
Doch Vorsicht: Die Rauschwirkung der Muskatnuss wird in den allermeisten Fällen als unangenehm empfunden, geht mit vielen, starken Nebenwirkungen einher und kann auch wirklich gefährlich sein! Außerdem wirken die Inhaltsstoffe wohl als MAO-Hemmer und können daher (in hohen Dosierungen) Speisen zu Gifte machen, wie es auch bei unserem Artikel zu Banisteriopsis caapi beschrieben wird (hier abrufbar).
Von der Gefährlichkeit her kann Muskatnuss mit den Tropanalkaloid-haltigen Nachtschattengewächsen (Bilsenkraut, Engelstrompete…) verglichen werden, ist also sehr gefährlich!

Seit mindestens 2000 Jahren wird die Muskatnuss als Gewürz, Heilpflanze und wahrscheinlich auch als Droge eingenommen.
Zu Zeiten der Kolonialisierung weckte diese exotische, interessante Nuss die Gier in den Großmächten der damaligen Welt.
Die Niederländer fielen im 17. Jahrhundert in die Banda Inseln ein und ermordeteten fast die gesamte Bevölkerung (ca. 15000 Menschen), nur um die Kontrolle über die Muskatnuss Produktion zu erlangen.

Ein weiterer Verwendungszweck, der klar illegal ist, ist die Synthese von MDMA / MDA aus dem enthaltenen Myristicin & Safrol.

 

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Muskatnuss Wirkung

Muskatnuss als Rauschmittel

Die Inhaltsstoffe in den Muskatnüssen können delirant, halluzinogen, sedierend, seltener auch euphorisch / stimmungsaufhellend, empathogen (die Empathie steigernd) oder aufputschend wirken.
Keinen falschen Eindruck bekommen: Die Wirkung wird zumeist nicht als positiv empfunden. Während sie in manchen Fällen euphorisch ist, ist sie meistens eher bedrückend, ängstlich und verwirrend.
Oft gibt es eine starke Veränderung des Raum-Zeit-Gefühls, man kann sich so fühlen, als wäre man woanders oder als würde die Zeit nicht oder schneller vergehen. Die Hauptwirkung ist üblicherweise ein Trance-artiges, Halbschlaf-ähnliches Dösen, das von lebhaften Träumen bzw. Halluzinationen (so wohl visuellen als auch akustischen) begleitet wird.
Hin und wieder gibt es auch Nahtoderfahrungen.

Muskatnuss ist also ein Traumkraut / Traumpflanze, die Träume sehr intensivieren und verändern kann.

Muskatnuss ist als Droge nicht gut geeignet, auch wenn manche Quellen positive Berichte liefern. Die meisten Tripberichte sind eher negativ! Es kann bei einer Überdosis auch zu gefährlichen Wirkungen kommen, mehr dazu weiter unten beim Unterpunkt Nebenwirkungen & Risiken!

Bereits Hildegard von Bingen (eine der wichtigsten Kräuterfrau, ein Heilkräuter Buch mit ihrem Wissen könnt ihr hier kaufen) berichtete von einer psychoaktiven Wirkung der Myristica fragrans, beschreibt sie als herzöffnend, stärkend und stimmungsaufhellend.
Auch andere Tripberichte in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (hier kaufbar) sind eher positiv als negativ, hier wird bei niedrigeren Dosen von einer Schläfrigkeit, Sedierung & gutem Schlaf gesprochen, bei einer etwas höheren Dosis (in Kombination mit Alkohol, potentiell sehr gefährlich) dann von Unruhe und Schwindel.

Myristica fragrans wird auch seit jeher als Aphrodisiakum angewendet, als zur Steigerung der sexuellen Lust. Hierfür werden natürlich deutlich geringere Dosierungen verwendet, als die für einen deliranten Rausch.

Andere Tripberichte sind wirklich weitaus negativer, es wird von mehrtägigen deliranten Zuständen berichtet, bei der der Berauschte nur auf dem Bett liegen kann, sich schrecklich fühlt und angstvolle Halluzinationen erlebt.
Ein extrem unangenehmes Körpergefühl kann eintreten, Übelkeit ist nicht selten.

Nach der Hauptwirkung bleibt oft eine stimulierende Wirkung vorhanden, die noch mehrere Tage nach der Einnahme erhalten bleibt.

Hauptsächlich basiert die Wirkung wohl auf dem enthaltenen Myristicin, das Safrol wirkt eher empathogen und weniger halluziniogen (& gar nicht delirant).
Sassafras hat also schon eine deutlich andersartige Wirkung, als Muskatnuss es hat, auch wenn es Parallelen gibt (vor allem auch bei den leberschädigenden, karzinogenen Nebenwirkungen, siehe weiter unten).

Muskatnuss als Heilpflanze

Früher wurde die Muskatnuss häufiger in der Volksmedizin eingesetzt, bspw. gegen Magenkrämpfe, Rheuma, Erbrechen, Husten, zur Verdauungsförderung, Kopfschmerzen und als Aphrodisiakum.

Heutzutage wird sie nicht mehr eingesetzt, da sie bei zu hohen Dosierungen eher gegenteilige Effekte hat und, wie unter der nächsten Überschrift beschrieben, sehr viele Risiken & Nebenwirkungen.
In geringen Dosierungen als Gewürz ist Muskatnuss jedoch vermutlich eher gesundheitsförderlich!

 

Muskatnuss Nebenwirkungen

Muskatblüte / Macis
Muskatblüte / Macis

Muskatnuss ist sehr nebenwirkungsreich und kann bei üblichen Rauschdosierungen zu sehr starken, unangenehmen Nebenwirkungen führen! Daher wird der Konsum sehr oft bereut!
Bei einer starken Überdosis kann es auch zum Tod kommen!

Es handelt sich hier wohl um einen MAO-Hemmer, werden also höhere Mengen Muskatnuss eingenommen, können andere Substanzen (wie Alkohol, Koffein oder andere Drogen), aber auch Lebensmittel zu Giften werden.
Bei der Verwendung als Rauschpflanze muss deshalb eine genaue Diät eingehalten werden, 24 Stunden vor und 48 Stunden nach der Einnahme dieser Substanz!
Diese Diät findet ihr, wenn ihr per Google nach „MAO-Hemmer Diät“ sucht.

Außerdem wird der Rausch von vielen als sehr unangenehm empfunden, die meisten würden die Muskatnuss nicht noch einmal einnehmen.
Es ist wirklich vor dem Konsum abzuraten, nicht aus prohibitionistischen Gründen, sondern wirklich, weil häufig sehr negative Erfahrungen gemacht werden.
Oft kommt es zu Blackouts / Filmrissen, bei höherer Dosierung kann man sich an viele Teile des Rausches gar nicht mehr erinnern.

Schwangere & Stillende dürfen diese Droge selbstverständlich auf keinen Fall nehmen. Wegen möglicher Allergie / Überempfindlichkeit muss mit einer geringen Dosis begonnen werden.

Es kann zu Halluzinationen kommen, die für den Berauschten gefährlich werden können, wenn kein Tripsitter dabei ist. Echte Halluzinationen, wie sie hier auftreten, sind nicht mit denen von LSD, Psilocybin & co. zu vergleichen, sondern können nicht von der Realität unterschieden werden. Halluziniert man einen Ertrinkenden in einem Fluss, könnte man ihn beispielsweise retten wollen und selbst sterben.
Daher dürfen ausschließlich mit erfahrenen Tripsittern höhere Dosen konsumiert werden!

Bei negativen Trips kann es zu posttraumatischen Belastungsstörungen, oder zur Auslösung einer Psychose kommen.

Außerdem wirkt das Safrol krebserregend (karzinogen) und leberschädigend. Bei einmaliger Einnahme einer Rauschdosis wird dies nicht gleich zu Krebs führen, es könnte jedoch sein, dass es tatsächlich das Krebsrisiko steigt (hier ist jedoch nichts wissenschaftlich untermauert). Häufigere Anwendung in Rauschdosen (d.h. öfter als alle paar Monate) könnte jedoch wirklich krebserregend sein.

Starker Schwindel, Übelkeit, Angst bis hin zu Panikattacken, motorische Schwierigkeiten, Herzrasen & Herzschmerzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Nervosität & Zuckungen, Leber- & Kopfschmerzen und noch viele weitere Nebenwirkungen können auftreten. Oft kommt es zu Hautrötungen, welche keine allergische Reaktion sind und sich wieder legen.
Auch noch 1-3 Tage nach dem Konsum können deutliche Nebenwirkungen spürbar sein!

In den nächsten 1-4 Tagen nach Konsum gibt es einen sehr unangenehmen Kater, bei dem es u.a. zu Unwohlsein, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit & mehr kommt.

Die Gefährlichkeit dieser psychoaktiven Pflanze kann schon fast mit der der Nachtschattengewächse (wie Bilsenkraut, Engelstrompete, Stechapfel & co.) verglichen werden!

 

Muskatnuss Dosis / Dosierung

Es können keine genauen Dosierungen für die Rauschwirkung oder auch die Heilwirkung gemacht werden, zum einen weil es nicht so viele Berichte gibt, zum anderen weil es Wirkstoffschwankungen gibt.

Meist werden etwa 1-3 Muskatnüsse für eine starke Wirkung verwendet, beginnen sollte man, wenn man das Risiko wirklich eingehen will, mit maximal einer viertelten.
In Studien wurde festgestellt, dass ab 6-7g des Pulvers deutliche psychoaktive Effekte auftreten. Die Maximaldosis ist 15g und darf auf keinen Fall überschritten werden!
30g sorgte bei einem Konsumenten für heftige Nebenwirkungen (geschwollene Leber, starke Schmerzen, Angst etc. am nächstne Tag).

Geraucht werden meist 1-3g des Muskatnusspulvers für eine leichte Wirkung verwendet.

Vom ätherischen Muskatöl genügen bereits wenige Tropfen für eine Wirkung.

 

Muskatnuss Einnahme / Zubereitung

Üblich ist die orale Einnahme, meist wird die Nuss pulverisiert und dann entweder in Leerkapseln gefüllt oder mit Zucker gemischt und eingenommen, ohne Kapseln sind hohe Dosierungen natürlich viel zu intensiv schmeckend und können schon deswegen zu Übelkeit & Erbrechen führen.
Oft wird das Pulver einfach in Wasser gemischt, dies ist jedoch wegen des Geschmacks nicht so gut geeignet.

Hildegard von Bingen gibt als Rezept an, man solle Muskatnuss & Zimt zu gleichen Teilen, außerdem ein paar wenige Nelken pulverisieren, mit Semmelmehl und Wasser mischen und Törtchen formen.

Muskatnuss ätherisches Öl

Das ätherische Öl enthält die Wirkstoffe ebenfalls, es könnte in ein Getränk gemischt und eingenommen werden. Pur darf es auf keinen Fall verzehrt werden und es kann sehr schnell zu Überdosierungen kommen!

Muskatnuss rauchen / räuchern / vaporisierenMuskatnuss - Aphrodisiakum und Gewürz

Auch wenn es eher überrauscht, kann die pulverisierte Muskatnuss auch geraucht werden, in Räuchermischungen mit zerkleinertem Blattmaterial am besten.
Hierzu gibt es eher wenige Erfahrungen, es sollte jedoch deutlich ungefährlicher als der orale Konsum sein (da die Wirkung schneller eintritt und man eher merkt, dass man zu viel erwischt hat – der Rausch dauert dann auch weniger lang).

Beim Rauchen tritt bei den meisten Menschen keine oder eine eher leichte Wirkung ein, einfach weil keine so hohen Dosierungen eingenommen werden können.
Üblicherweise wird sie in einer Pfeife, Bong oder einem Joint (mit anderen Rauchkräutern) geraucht, man kann sie für eine legale psychoaktive Rauchmischung verwenden (bspw. mit Damiana, Habichtskraut oder Fliegenpilz).

Theoretisch sollte auch das Verdampfen möglich sein, die genaue Temperatur ist mir jedoch nicht bekannt.

Als Räucherstoff ist die Muskatnuss recht beliebt, sie verbreitet einen angenehmen Duft und soll angeblich leichte Wirkungen auf den Geist haben (was jedoch wahrscheinlich mehr mit der olfaktorischen Wahrnehmung zusammen hängt). Man gibt die zerkleinerten / pulverisierten Muskatnüsse & Muskatblüten auf eine Räucherkohle in eine Räucherschale.

 

Muskatnuss schnupfen / Schnupfpulver

Tatsächlich kann Muskatnusspulver auch in Schnupfpulver gegeben werden, etwa in Rapé oder als Schnupftabak-Zusatz. Hier gibt es noch viel weniger Berichte darüber, wie stark die Wirkung so ausfallen kann, als zum Muskatnuss rauchen..

 

Muskatnuss Wirkdauer

Die Wirkung tritt bei oralem Konsum meist erst nach 1-2, manchmal sogar erst nach 5 Stunden ein. Nachlegen sollte man daher nicht, bzw. erst entsprechend lang später!
Dann hält sie meist 12, oft sogar 24-36 Stunden an. Man sollte also drei, besser vier Tage kein Auto fahren oder schwere Maschinen bedienen.

Beim Rauchen ist die Wirkung natürlich deutlich kürzer & tritt schneller ein.

 

Muskatnuss Inhaltsstoffe

Die Nuss und ihre Hülle enthalten ewas 40% Fett, einiges an Stärke & Harz und eben auch 5-13% ätherisches Öl, zu welchem die psychoaktiven Wirkstoffe gehört.

Für die psychoaktive Wirkung verantwortlich sind Phenylpropanoide, nämlich Myristicin, Elemicin & Safrol.
Es wird teils vermutet, dass die Wirkung durch das verstoffwechseln dieser Stoffe zu Amphetaminen entsteht, da im Urin bislang keine nachgewiesen werden konnten, ist eine direkte Wirkung der genannten Stoffe jedoch wahrscheinlicher.

Das Aroma entsteht durch die enthaltenen Terpene, welche nicht oder teils leicht psychoaktiv sind, für die Wirkung aber keine Rolle spielen.
Das sind bspw. Eugenol, a-Pinen, Limonen und Borneol.

Hochtoxische, krebserregende Inhaltsstoffe, die durch einen Schimmelpilz kommen (welcher Muskatnüsse oft befällt), sind Aflatoxine.
Deshalb dürfen nur hochqualitative Nüsse in den Handel kommen. In den Herstellerländern kommen Muskatnüsse, die eventuell mit dem Schimmelpilz in Berührung kamen, jedoch dennoch manchmal pulverisiert auf den Markt.

Muskatnuss Mischkonsum / Kombinationen

Muskatnuss + Cannabis: Dies ist wohl die häufigste Kombination, einer psychoaktiven Pflanze mit Myristica fragrans. Die halluzinogene, delirante und sedierende Wirkung der Muskatnuss wird enorm verstärkt, es kann schnell zu Überforderung, Verwirrtheit & Angstzuständen kommen.
Werden die Gewürznüsse das erste mal zur Berausch eingesetzt, sollte auf den Mischkonum mit Hanf unbedingt verzichtet werden, auch sonst muss enorm vorsichtig an die Sache heran gegangen werden!

Muskatnuss + Alkohol: Manchmal werden die Muskatnüsse mit Alkohol gemischt und dann getrunken, dies kann extrem gefährlich sein (es ist ja ein MAO-Hemmer enthalten, der in Kombination mit Alkohol lebensbedrohlich werden kann)!
Die sedierende Wirkung und das Trunkenheitsgefühl wird enorm verstärkt, Übelkeit & andere Nebenwirkungen ebenso.
Keine gute Kombination! Auf keinen Fall versuchen!

Muskatnuss + LSA (LSA-haltige Samen wie Hawaiianische Babyholzrose): Diese Kombination wird selten als legales Psychedelikum angewendet und kann sehr unangenehm & gefährlich sein, ein negativer Trip ist bei dieser Mischung nicht weit entfernt.
Selten verspüren Menschen einen positiven Trip, oft jedoch auch einen sehr angstvollen, anstrengenden.
Hiervon ist auch klar abzuraten! Wenn, dann müssen beide Pflanzen viel niedriger dosiert werden als im Monokonsum (der MAO-Hemmer in Myristica fragrans verstärkt die Wirkung des Ergolins LSA sehr).

Mehr Infos zu LSA-haltigen Samen findet ihr hier.

Muskatnuss + Kava Kava: Es gibt einen Bericht, der von positiven synergistischen Effekten bei der Kombination dieser Pflanzen erzählt. Die Dosis des Kava sollte geringer gehalten werden als sonst.
Sehr unbekannte Kombination, es könnte sehr negative Effekte geben (vermutlich werden Übelkeit, Schwindel und motrosiche Probleme verstärkt), vielleicht ist sie auch gefährlich.

Mehr Infos zu Kava Kava findet ihr hier!

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