Passionsblume (Passiflora incarnata) – Angstlösende, Beruhigende Heilpflanze

Passionsblume (Passiflora incarnata) – Angstlösende, Beruhigende Heilpflanze

Passionsblume (Passiflora incarnata) – Wunderschöne, beruhigende Heilpflanze

Passiflora incarnata, die psychoaktive Art der Passionsblumen (Passiflora) Gattung, Passionsblume (Passiflora incarnata)ist eine aus Amerika stammende Heilpflanze.
Sie wird im Deutschen auch Fleischfarbene Passionsblume oder Winterharte Passionsblume genannt.

Es handelt sich um eine wirklich oft verwendete antidepressive, beruhigende, angstlösende und schlaffördernde Pflanze, die auch leicht MAO-hemmend wirken soll (jedoch nicht so stark MAO-hemmend, dass mit der Ernährung aufgepasst werden muss, wie bei intensiveren MAOI).

Die besonders skurilen, wunderschönen Blüten der Passionsblumen sind auch bei Passiflora incarnata vorhanden.
Die Anzucht dieser Passionsblume ist also so wohl zu Zierde wie auch als Heilpflanze geeignet!

 

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Passionsblume (Passiflora incarnata) Inhaltsstoffe

Jede Menge Flavonoide sind enthalten – beispielsweise Isovitexin und Isorientin.
Insgesamt sind etwa 0,5-4% wirksame Flavonoide in der getrockneten Passiflora incarnata zu finden.

Desweiteren sind nicht (oder kaum) toxische Cumarin-Derivate nachgewiesen worden, außerdem Fettsäuren und ätherische Öle.

In geringen Spuren enthält diese Passionsblume Harman-Alkaloide, die MAOI (MAO-Inhibitoren) sind.
MAOI werden auch MAO-Hemmer genannt.
Die Einnahme größerer Mengen MAOI können normale Lebensmittel zu lebensgefährlichen Giften machen, beispielsweise Käse, Kakao und geräucherter Fisch.
Da in Passiflora incarnata nur sehr wenige Harman-Alkaloide enthalten sind, geht keine Gefahr von der MAO-hemmenden Wirkung aus!

Passionsblume Wirkung

Die angstlösende und beruhigende Wirkung steht bei der Passiflora incarnata im Vordergrund, weshalb sie häufig als Beruhigungs- oder Schlafmittel im Monokonsum oder als Kombinationspräparat mit anderen Pflanzen angeboten wird.
Passiflora incarnata wirkt auf die GABA Rezeptoren (ist GABA-erg), wie es auch Benzodiazepine, Opioide & Alkohol sind.

Man fühlt sich entspannt und denkt nicht mehr so sehr an seine Sorgen.
Auch wenn die Passionsblume eine psychoaktive Wirkung hat, ist das Rauschpotential nicht sehr hoch, somit ist auch keine oder kaum eine Suchtgefahr bekannt.
Passiflora incarnata fällt in die gleiche Kategorie wie Baldrian und Hopfen.

Eine leichte antidepressive Wirkung ist beim Passiflora incarnata Konsum ebenfalls gut bekannt.

Es gibt desweiteren noch jede Menge andere Einsatzgebiete der Passionsblume als Heilpflanze, sie wirkt:
Krampflösend, schweißtreibend und adstringierend (entzündungshemmend, blutstillend und austrocknend auf die Schleimhäute) nämlich.

In der pflanzlichen Volksmedizin wird Passiflora incarnata gegen Augenringe, Herzrasen, Bluthochdruck, Wechseljahrgbeschwerden und bei gereiztem Darm und Magen eingesetzt.

 

Passionsblume Nebenwirkungen & Risiken

Es handelt sich um eine sehr sichere Heilpflanze, es sind kaum Nebenwirkungen bekannt.
Natürlich kann es immer zu allergischen Reaktionen kommen, weswegen man zunächst mit einer geringen Dosis beginnen sollte.

Es könnte zu unerwünschter Müdigkeit kommen.

 

Passionsblume Dosierung / Dosis

Trinkt man Passionsblumen Tee, nimmt man pro Tasse etwa 2-4g getrocknetes Kraut.
Von diesem Tee am besten täglich zwei Tassen trinken, die empfohlene Tagesdosis ist 4-8g.

Passiflora Pulver in Kapseln muss etwas niedriger dosiert werden, da beim Tee-Kochprozess einige Wirkstoffe verloren gehen, die in Kapseln komplett aufgenommen werden.
Pro Einnahme reichen 1-2g Passionsblumen Pulver in Kapseln, 2-3 mal täglich nimmt man die 1-2g ein.

Es gibt Passionsblumen Tinktur bzw. Extrakt, welches entsprechend deutlich niedriger dosiert werden muss.

 

Konsum von Passionsblume

Damit diese Pflanze ihre Wirkung entfaltet, muss man die Passionsblume über mehrere Tage oder Wochen hinweg regelmäßig (also täglich) einnehmen.
In sehr hoher Dosis ist allerdings auch eine leichte akute Wirkung zu spüren, vor allem wenn man abends vor dem schlafen gehen einen stark dosierten Tee trinkt.

Aus getrockneter Passiflora incarnata, kann man sich einfach einen Tee kochen.
Hierfür gibt man 2-4g Passionsblume in eine Tasse und überschüttet die mit kochendem Wasser. Den Tee lässt man nun 5-10 Minuten ziehen und süßt ihn, je nach Geschmack, mit Agavendicksaft, Zucker, Xylit oder Süßstoff.

Alternativ kann man pulverisierte Passionsblume in Leerkapseln füllen:

Man kann sich alternativ auch eine Passiflora Tinktur (Extrakt) herstellen:

 

Passionsblumen Extrakt / Tinktur herstellen

Hierfür gibt man einfach die getrocknete Passionsblume in ein verschließbares Gefäß.
Anschließend übergießt man das Kraut mit hochprozentigem Alkohol, also entweder Schnaps oder mit 95%igem Trinkethanol (hier kaufbar).
Man gibt etwa so viel Alkohol hinzu, dass alle Pflanzenteile bedeckt sind, auf 100g Passionsblume gibt man etwa 300-500ml Alkohol.

Nun wird das Gefäß verschlossen und im Dunkelen etwa 2-6 Wochen stehen und ziehen gelassen.
Anschließend das Pflanzenmaterial heraus filtern – fertig ist die Passionsblumen Tinktur, die man lichtgeschützt sehr lange aufbewahren kann.
Wenige Tropfen (10-50) reichen schon für eine Wirkung, natürlich je nach dem, wie stark man die Tinktur dosiert hat.

Eine Tinktur hat einige große Vorteile, die Einnahme ist einfach viel stressfeier und schneller. Man muss sich nicht erst einen Tee kochen oder Kapseln befüllen, sondern kann einfach ein paar Tropfen aus der Flasche trinken.
Die Haltbarkeit ist etwa 2 Jahre, danach könnte es Wirkstoffverlust geben, wobei die Tinktur danach natürlich auch noch verwendet werden kann.

Mischkonsum: Passionsblume und andere Heilpflanzen

Aufgrund der synergetischen Wirkungen, die verschiedene Substanzen oft haben, wenn man sie kombiniert, lohnt sich der Mischkonsum von Passionsblume mit anderen Heilkräutern sehr.
Es gibt viele pharmazeutischen Kombinationspräparate die Passiflora incarnata und weitere Pflanzen haben. Beispiele hierfür sind:

Baldrian + Passionsblume – Kapseln (hier kaufbar):

Baldrian + Melisse + Passionsblume – Dragees (hier kaufbar):

Baldrian + Melisse + Passionsblume + Hopfen + Rosmarin (hier kaufbar):

Alternativ kann man auch einfach verschiedene Kräuter kaufen und Tees aus einer selbst gemachten Kräutermischung herstellen.
Baldrian, Melisse, Hopfen, Rosmarin, Mulungu, Goldmohn und Johanniskraut sind sehr gut geeignet für angstlösende, beruhigende und schlaffördernde Teemischungen.

Wegen der leicht MAO-hemmenden Wirkung wird Passionblumen-Kraut manchmal als Zutat für Changa verwendet, dies ist eine Rauchmischung aus verschiedenen Kräutern, die mit DMT & oft Harmalin o.ä. besprüht werden.

 

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