Picralima nitida / Akuamma – Psychoaktive Pflanze, Heilkraut & Kratom-Ersatz

Picralima nitida / Akuamma – Psychoaktive Pflanze, Heilkraut & Kratom-Ersatz

Picralima nitida
Quelle: Wiki Commons

Picralima nitida (auch: Akuamma) ist eine aus Westafrika stammende Heil- und Rauschpflanze, deren Psychoaktivität erst seit kurzer Zeit hierzulande bekannt ist.
Bereits seit längerem wird die Pflanze als Heilkraut in der Volksmedizin verwendet, gegen eine Vielzahl an Beschwerden & Krankheiten!

Die psychoaktive Wirkung von Picralima nitida wird als sedierend (schlaffördernd), entspannend & euphorisch beschrieben, weshalb die Samen dieser Pflanze manchmal als Kratom Ersatz vermarktet werden.

Picralima nitida wirkt als leichtes Opioid & hat zwar keine hohe Affinität, jedoch durchaus eine geringe Aktivität an den Opioid-Rezeptoren, wie eine Studie mit Tierversuchen zeigte.
Die Wirkung dieser Pflanze ist jedoch nicht eins zu eins mit Kratom vergleichbar und sehr eigen, deutlich weniger opioid als bei Kratom!
Es handelt sich um eine eher unbekannte, wenig verbreitete psychoaktive Pflanze (vor allem in Deutschland & Europa), was auch daran liegt, dass viele Menschen die Wirkung als nicht so toll empfinden.

Solltet ihr Erfahrungen mit dieser Pflanze haben, hinterlasst doch ein Kommentar 🙂

 

Picralima nitida Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Für die psychoaktive Wirkung verantwortlich sind vermutlich die enthaltenen Alkaloide (Indolalkaloide) Akuammidin, Akuammin (auch Vincamajoridin), Akuammicin, Akuammigin & Pseudoakuammigin, Akuamilin, Akuamminin, Picracin, Picralin, Picraphyllin, Picratidin, Picranitin, Pericallin, Pericin, Burnamin, Alstonin & weitere, bislang nicht identifizierte, Alkaloide.

Desweiteren enthält es Flavonoide, Saponine, Schleimstoffe, Tannine und Anthocyane.
Der Gesamtalkaloid-Gehalt der Samen liegt bei ungefähr 3,5-4,8%.

 

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Picralima nitida Wirkung

Die psychoaktive Wirkung wird als leicht sedierend / entspannend, muskelrelaxierend, manchmal auch als etwas euphorisch beschrieben. Viele Konsumenten verspüren jedoch gar keine oder nur eine sehr subtile Euphorie / Stimmungsaufhellung, einig sind sich die meisten dabei, dass es deutlich weniger euphorisch als Kratom wirkt.
Der Körper kann sich nach dem Konsum schwerer, schwerfälliger anfühlen und man hat wenigter Lust sich zu bewegen.

Paradox hierzu kommt es manchmal auch zu stimulierenden, aufputschenden Effekten (ähnlich wie bei Kratom auch).

Viele empfinden die Wirkung dieser psychoaktiven Heilpfanze als nicht allzu angenehm & lohnenswert (wenn sie nicht zu medizinischen Zwecken eingenommen wird), was sicher ein Grund ist, weshalb der Konsum dieser Pflanze nicht allzu weit verbreitet ist.

Picralima nitida als Heilpflanze

Wegen der schmerzstillenden (analgetischen) Wirkung kann es als pflanzliches Schmerzmittel verwendet werden.
Laut Studien mit Tierversuchen wirkt dieses Heilkraut entzündungshemmend, antimikrobiell, larvizid und kann gegen Geschwüre helfen.

In der afrikanischen Medizin verwendet man es außerdem gegen Durchfall, Malaria, Fieber, Gelbsucht, Tripper, Darmwürmer, Schlaflosigkeit, Diabetes, Trypanosomiasis und Bluthochdruck.

Es handelt sich hier also um ein sehr vielseitiges und durchaus bewiesen wirksames Heilkraut!

Picralima nitida Nebenwirkungen & Risiken

Es scheint zu passieren, dass Spuren von schwarzem oder braunem Material im Samenpulver / auf den Samen vorhanden sind, hierbei könnte es sich um giftigen Schimmel handeln.
Hat man Akuamma Pflanzenmaterial, welches diese Spuren hat, sollte man vom Konsum daher vorsichtshalber absehen! Betrachtet das Pflanzenmaterial also genau, bevor ihr es einnehmt!

Außerdem ist davon auszugehen, dass Picralima nitida bei längerem täglichen Konsum zu einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit führen kann, da manche der Inhaltsstoffe eine opioide Wirkung entfalten.
Die Suchtgefahr ist wohl deutlich geringer als bei Kratom, da die Wirkung als nicht so angenehm empfunden wird.
Dennoch sollten aus diesem Grund mehrere Tage, besser Wochen Pause zwischen jeder Einnahme eingehalten werden!

Picralima nitida kann in Rauschdosierungen manchmal ein unangenehmes Gefühl auslösen, selten kommt es auch zu Übelkeit, öfter zu unangenehmem Schwindel.
Bei einer Überdosierung könnte diese psychoaktive Pflanze zu sehr unangenehmen Erfahrungen und im schlimmsten Fall einem Tod (bspw. durch Atemdepression) erfolgen, dies ist jedoch nicht bekannt.

Da die Samen hierzulande nicht zum Konsum verkauft werden dürfen, besteht immer die Gefahr, dass sie mit Pestiziden o.ä. belastet sind. Daher sollte man sie nur aus seriösen Quellen beziehen und, wenn man sie einnehmen will, am besten schon pulvierisiert.
Außerdem muss man auch aus diesem Grund möglichst lange Pausen zwischen jeder Einnahme einhalten!

 

Picralima nitida Zubereitung / Einnahme

In der Volksmedizin als Heilpflanze werden Wurzeln, Rinde, Früchte und Samen eingesetzt.
Entzündungshemmend wirkt z.B. hauptsächlich die Wurzel. Hieraus kann ein Tee gemacht werden.

Zu psychoaktiven Zwecken werden die Samen eingenommen, welche meist gemahlen oder zerstampft eingenommen werden (man kann sie in Leerkapseln füllen oder in ein Getränk rühren). Das zum Pulver zermahlen scheint für eine verbesserte Aufnahme wichtig zu sein. Hierfür verwendet man am besten eine elektrische Küchenmühle.
Akuamma Samen sind sehr bitter, weshalb das Pulver in Leerkapseln zu füllen wohl die besser Methode ist.

Picralima nitida rauchen / vaporisieren

Auch das Rauchen der Samen ist möglich, wenn auch deutlich weniger verbreitet als der orale Konsum. Auch hierfür werden die Samen gemahlen und dann am besten auf eine Rauchmischung anderer (evtl. auch psychoaktiver) Pflanzen gestreut, in einer Pfeife, Bong oder einem Joint geraucht. Da es sich um ein Pulver handelt, fällt das Rauchen & Vaporisieren natürlich schwerer als bei einem getrockneten Kraut.

Auch vaporisieren ist möglich, hier ist uns keine genaue Temperatur bekannt. Am besten man fängt bei etwa 150°C an und steigert die Temperatur, bis sich eine zufriedenstellende Wirkung einstellt.
Hierfür braucht man am besten einen guten, verstellbaren Vaporizer!
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Solltet ihr genaue Informationen zum Vaporisieren haben, hinterlasst ein Kommentar oder eine Mail!

 

Picralima nitida Dosis / Dosierung

Für einen Rausch werden üblicherweise 0,25-1g der Samen eingenommen, wobei einige Menschen auch deutlich höhere Dosierungen einnehmen (2-15g sogar). Von solchen hohen Dosen ist jedoch abzuraten, da eine toxische Dosis nicht bekannt ist & nicht genau erforscht ist, was bei einer Überdosierung dieser Pflanze geschehen kann!

Es scheinen entweder unterschiedliche Qualitäten in Umlauf zu sein, oder aber manche Menschen reagieren deutlich empfindlicher auf Akuamma als andere.
Aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall erst mit einer geringen Dosierung anfangen & sich langsam hochdosieren!

Für medizinische Zwecke sollten 0,1-0,5g der Samen genügen.

Picralima nitida Rechtslage

Diese Pflanze unterliegt weder in Deutschland, Österreich & der Schweiz, noch in den anderen Ländern der Welt (laut unserem Wissensstand) dem BtMG oder vergleichbaren Drogengesetzen.

Dennoch darf es meist nicht zum Konsum verkauft werden, auch nicht als Arzneimittel, wobei es in Afrika als solches anerkannt ist.

 

Picralima nitida Wirkzeit

Die Wirkung hält (bei oralem Konsum) wohl etwa 2 1/2 bis 3 Stunden an, danach kommt es noch zu Nacheffekten.
Beim Rauchen / Vaporisieren ist die Wirkung kürzer, etwa 1-2 Stunden.

Die Wirkung setzt nach etwa 15-30 Minuten ein.

 

Picralima nitida Mischkonsum / Kombinationen

Der Mischkonsum dieser Pflanze mit anderen Opioiden (öfter werden bspw. Kratom & Picralima nitida kombiniert) führt zu einer intensiven gegenseitigen Verstärkung. Man muss hier die Dosierung von beiden Substanzen reduzieren & sich ganz langsam herantasten! Wegen den starken Wechselwirkungen, kann es leichter zu einer gefährlichen Überdosierung kommen!

Der Mischkonsum mit Cannabis ist auch recht beliebt, hier wird die Wirkung des Akuamma deutlich verstärkt. Gefährliche Wechselwirkungen (außer einen psychisch unangenehmen Rausch) sind uns nicht bekannt. Dennoch sollte das Cannabis zunächst niedriger dosiert werden!

Schwarzkümmelöl kann die Wirkung der Picralima nitida Samen verstärken (ebenso wie es die Wirkung von Kratom verstärken kann – siehe unsere Liste der Kratom Booster & Toleranzsenker)!

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