Rauschminze (Lagochilus inebrians) – berauschende Minze – legale psychoaktive Pflanze

Rauschminze (Lagochilus inebrians) – berauschende Minze – legale psychoaktive Pflanze

Rauschminze (Lagochilus inebrians) – euphorisierend und beruhigende legale Pflanze!

Rauschminze (Lagochilus inebrians)
by Commons.Wikimedia.org

Rauschminze (Lagochilus inebrians), auch Berauschendes Hasenlippenkraut, Breitlippenkraut, berauschende Minze oder Turkestanminze genannt, ist ein Lippenblütler mit euphorisierender, entspannender Wirkung.
Sie stammt aus dem fernen und nahen Osten und wird dort seit Jahrhunderten traditionell verwendet.

Erforscht ist die Rauschminze nicht wirklich, weswegen wenig über sie bekannt ist.
Sie ist zudem selten und wächst nur an wenigen Orten der Welt, weshalb das getrocknete Kraut dieser Pflanze auch recht teuer & schwer zu bekommen ist.
Lagochilus inebrians Samen oder lebende Pflanzen sind noch viel schwerer zu bekommen!

Da es sich hier um eine so unbekannte psychoaktive Pflanze handelt, kann es Risiken & Nebenwirkungen geben, die bislang nicht bekannt sind. Dementsprechend vorsichtig muss mit dem Konsum umgegangen werden.

Inhaltsstoffe von Rauschminze

Das getrocknete Pflanzenmaterial enthält unter anderem etwa 3% Lagochilin und zusätzlich Tannine und Carotine. Es ist nicht gesichert, welcher Wirkstoff genau für die Wirkung verantwortlich ist.
Desweiteren enthält diese Pflanze noch weitere ätherische Öle, Gerbstoffe und Mineralstoffe.

Rauschminze kaufen

Die Samen der Lagochilus inebrians sind sehr selten.

 

Rauschminze Wirkung

Diese psychoaktive Pflanze hat eine leichte euphorische, beruhigende und narkotische Wirkung.
Die Wahrnehmung und das Körpergefühl wird etwas verändert, in sehr hohen Dosen sollen angeblich leicht psychedelische Effekte auftreten.

Man darf sich von den Effekten allerdings nicht zu viel versprechen!
Die psychoaktive Wirkung der Rauschminze ist eher mild und subtil, aber durchaus vorhanden.

Einige Menschen sind wirklich überzeugt von der psychoaktiven Wirkung der Lagochilus inebrians – auch wenn der Konsum wenig verbreitet ist, handelt es sich um eine sehr taugliche, entspannende, beruhigende und stimmungsaufhellende Pflanze.

 

Rauschminze Nebenwirkungen & Risiken

Es ist sehr wenig zu den möglichen Nebenwirkungen bekannt. Vermutlich kann es zu Schwindel, Übelkeit, ungewollter Schläfrigkeit und einem als unangneehm empfundenen Rauschzustand kommen.
Es ist nicht auszuschließen, dass bei einer extremen Überdosis auch lebensgefährliche Sympome auftreten könnten.

Der Mischkonsum mit anderen sedierenden Pflanzen & Substanzen sollte unterlassen werden.

Natürlich kann es auch immer zu allergischen Überreaktionen kommen, man muss also mit einer geringen Dosis beginnen.
Schwangere & Stillende sollten vorsichtshalber vom Konsum absehen.

 

Rauschminze als Heilpflanze

In der russischen Volksmedizin wurde und wird diese Pflanze bei Allergien, Blutgerinnseln und Hautkrankheiten angewendet.
Auch eine entkrampfende Wirkung ist von Rauschminze bekannt, weshalb sie gegen Krämpfe eingesetzt wird.

Die psychoaktive Wirkung von Lagochilus inebrians macht es als Schlaf- und Beruhigungsmittel sehr gut geeignet.
Abends eine ordentliche Tasse Rauschminz-Tee ist ein wunderbares natürliches Sedativum!

 

Konsum von Lagochilus inebrians

Üblich ist das Brauen eines Tees.
Die getrockneten Blätter und Blüten werden mit kochendem Wasser übergossen und dann wird der Tee etwa 10 Minuten ziehen gelassen.

Da der Geschmack des Tees nicht angenehm und sehr bitter ist, sollte er mit Zucker, Agavendicksaft oder Stevia gesüßt werden.
Die Blätter werden traditionell auch geröstet, bevor sie zu Tee verarbeitet werden.

Auch das Rauchen ist möglich, wenn auch etwas weniger wirksam, da man nicht so viel Pflanzenmaterial aufnehmen kann, wie wenn man die Rauschminze oral einnimmt.
Vaporisieren ist selbstverständlich auch möglich und weitaus schonender für die Lunge!

Es gibt ein paar Berichte darüber, dass das Rauchen / Vaporisieren der Rauschminze einen durchaus sehr angenehmen Effekt erzeugen kann.

Man kann sich auch ein Extrakt herstellen, das man dann entweder schlucken oder rauchen kann.
Bei Extrakten muss man jedoch sehr mit der Dosierung aufpassen, um keine Überdosis zu erwischen.

 

Rauschminze Dosis / Dosierung

Als Tee werden üblicherweise etwa 2-4g pro Tasse verwendet, dies sollte für eine entspannende, stimmungsaufhellende Wirkung genügen.

Geraucht / vaporisiert reichen wohl bereits 0,2-0,4g.

Extrakte müssen deutlich niedriger dosiert werden, man sollte mit maximal 0,1g oral beginnen und sich sehr langsam hoch dosieren, man kann ja nicht wissen, wie wirkstoffreich das Extrakt tatsächlich ist.

 

Rauschminze Extrakt herstellen

Da der wirksame Stoff / die wirksamen Stoffe von Rauschminze Diterpene sind, kann man sich ein Ethanol Extrakt herstellen.
Hier für wird das Pflanzenmaterial für etwa zwei Wochen in reinem Alkohol aus der Apotheke / einem Online-Shop (hier kaufbar) oder in sehr hochprozentigem Schnaps ziehen gelassen. Zwischendurch sollte immer mal wieder umgerührt oder geschüttelt werden.

Anschließend wird das Kraut abgefiltert und ausgepresst.
Der Alkohol in der erhaltenen Lösung muss nun verdunsten. Hierfür kann man die Flüssigkeit entweder sehr vorsichtig erhitzen (Brandgefahr!!), indem man sie in ein Gefäß füllt und dieses in einen großen Topf mit Wasser stellt, welchen man dann leicht erhitzt. Das Gefäß darf den Boden des Topfes nicht berühren, da der Alkohol sonst zu stark erhitzt werden könnte und es zu einer Stichflamme kommen kann. Auch darf keine Funken-Quelle in der Nähe sein, am besten wird die Verdampfung draußen ausgefüht. Vorsicht, sehr gefährlich!

Hat man Zeit, kann man das Extrakt auch einfach stehen lassen, nach etwa zwei bis drei Wochen sollte der Alkohol dann verdampft sein.

Man erhält dann ein dunkeles Harz. Dieses kann, wie oben erwähnt, entweder geraucht oder geschluckt werden!

Ein Pflanzenextrakt wirkt oft jedoch anders, als die Pflanze an sich, da auch noch andere Inhaltsstoffe der Pflanze für die Wirkung mit verantwortlich sein können, die nicht im Alkohol gelöst werden oder nicht so hitzebeständig sind.
Eine psychoaktive Pflanze ist immer eine Melange aus verschiedenen psychoaktiven und nicht-psychoaktiven, aber synergetisch wirkenden, Stoffen. Viele Menschen ziehen die Wirkung der unveränderten Pflanze klar der des Extrakts vor, andere wiederum mögen Extrakte auch sehr gerne.

 

 

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