Vaporizer – Wann lohnt sich das Verdampfen?

Vaporizer – Wann lohnt sich das Verdampfen?

Vaporizer – die gesunde Art zu Rauchen?

In den letzten Jahren ist das Thema Vaporizer immer präsenter geworden. Nicht nur Vapir No2 V2 Vaporizermedizinische Cannabispatienten sehnen sich nach einer gesünderen Art zu rauchen, auch Menschen, die ihrer Lunge ganz einfach etwas gutes tun wollen. Es gibt inzwischen viele verschiedene Arten von Vaporizern (auch Vaporisatoren oder Vaporizor genannt), diese teilen sich vor allem in die beiden Gruppen stationär und portabel auf. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

 

Aber was bringt das Verdampfen eigentlich?

Im Gegensatz zum Rauchen in Zigarettenpapier, einer Bong, einer Pfeife oder ähnlichem findet beim Verdampfen im Vaporizer kein Verbrennungsprozess statt. Bei diesem entstehen (nicht nur bei Tabak!) Verbindungen, welche schädlich für die Lunge, den Hals und mitunter karzinogen (krebserregend) sind. Daran, welche Ablagerungen sich in Wasserpfeifen nach ein paar Wochen Gebrauch zeigen, erkennt man, wie stark man seine Atemwege durch das Inhalieren von Rauch belastet.

Irgendwie muss man die Wirkstoffe ja aber in die Gasform bringen – und das geht durchaus auch ohne Verbrennung. Im Vaporizer wird das Kraut oder die Substanz nur bis zu einer gewissen Temperatur erhitzt (diese ist, je nach Art des Vaporizers, mehr oder weniger einstellbar), bei der nur wenige Schadstoffe, dafür aber möglichst viele der gewünschten Wirkstoffe aus dem Trägermaterial verdampfen und somit inhalierbar werden.

Je nach Material kann das Verdampfen kaum schädlicher als die orale Aufnahme sein und die Lunge wenig belasten, somit ist es manchmal, wie oben erwähnt, auch für Menschen mit Lungenproblemen geeignet.

Groß geworden sind die Vaporizer vor allem durch Cannabis. Das weit verbreitetste der in vielen Ländern illegalisierten Rauschkräutern ist perfekt zum Verdampfen geeignet!

Die vielen verschiedenen Cannabinoide im Cannabis verdampfen teils bei unterschiedlichen Temperaturen, weshalb durch Vaporisatoren mit guten Einstellungsmöglichkeiten die Wirkung maßgeblich beeinflusst werden kann. THC ist beispielsweise das Cannabinoid, das am ehesten verdampft, nämlich bei 157°C. Möchte man also ein weniger körperliches, dafür kopflastiges High, stellt man seinen Vaporizer auf eine entsprechend niedrige Temperatur. Das übrig gebliebene Cannabis kann dann aus dem Vaporizer entnommen und aufgehoben werden, es sollte dann definitiv noch ein zweites mal eine (natürlich weniger starke) Wirkung entfalten!

Ein Vaporizer lohnt sich allerdings nicht nur für die „gesunde“ Inhalation von Cannabis! Auch andere Kräuter können, so wohl als Heilkräuter wie auch als Rauschmittel, verdampft werden.
Ein gutes Beispiel für die medizinische Verwendung von Kräutern mittels eines Vaporizers ist das Inhalieren von Kamille- oder Pfefferminztee, welche schleimlösend und sogar wohltuend für den Hals sind.

So gut wie jede Pflanze kann verdampft werden, man muss nur die richtige Temperatur kennen.

 

Temperaturen für das Vaporisieren von Pflanzen

 

Wann lohnt sich ein Vaporizer?

Eigentlich lohnen sie sich für jeden, der Substanzen inhalieren und dennoch seinen Hals schonen möchte. Besonders jedoch für medizinische Patienten oder Leute, die sich intensiv mit Ethnobotanik und Rauschkräutern befassen, ist ein Vaporizer trotz des eher hohen Preises eine sehr gute Investition!

Azarius Vaporizer



 

 

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