Banisteriopsis caapi – MAO-Hemmer und Ayahuasca Zutat

Banisteriopsis caapi – MAO-Hemmer und Ayahuasca Zutat

Banisteriopsis caapi – MAO-Hemmer und wichtige Ayahuasca Zutat

Banisteriopsis caapi ist eine auch Caapi, Yagé oder Ayahuasca genannte Pflanze, die Banisteriopsis Caapi im gesamten Amazonas Gebiet (darunter in Peru, Brasilien, Bolivien und Venezuela) verbreitet ist und von den naturreligiösen, schamanischen Stämmen bereits seit Jahrhunderten als wichtige Zutat für den legendären psychoaktiven Trank Ayahuasca gebraucht wird.
Es handelt sich bei dieser Art um eine Liane die zu den Malpighiengewächsen (Malpighiaceae) zählt.

Banisteriopsis caapi enthält verschiedene MAO-Hemmer, diese werden benötigt um DMT auch bei oraler Aufnahme wirksam werden zu lassen.
DMT befindet sich in der „Ayahuasca Vine“ genannten Pflanze nicht, um die stark psychedelische Wirkung zu erzeugen gibt man in einen Ayahuasca Trank außerdem eine DMT-haltige Pflanze (wie bspw. Psychotria alba oder Prestonia amazonicum).

Eine Liste mit vielen DMT-haltigen Pflanzen findet ihr hier!

Bisher sind zwei verschiedene Varietäten der Banisteriopsis caapi bekannt, nämlich zum einen Banisteriopsis caapi var. caupari und zum anderen Banisteriopsis caapi var. turkonaka.
Beide Arten enthalten die begehrten MAO-hemmenden Wirkstoffe!

Während man früher nach Amazonien reisen musste um diese Pflanze zu Gesicht zu bekommen, kann man sie heute in einigen Online- und Smartshops kaufen!
Das Konsumieren von Ayahuasca ist unerfahrenen Psychonauten definitiv nicht zu empfehlen, da es sich hier um eine sehr mächtige Erfahrung mit einigen Nebenwirkungen handelt!
Möchte man tatsächlich diese vielleicht lebensverändernde Erfahrung machen, sollte man zu einem schamanischen Stamm reisen und es dort mit einer Gruppe aus Touristen und mit Schamanen als Tripsitter konsumieren.

 

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Banisteriopsis caapi – Rechtslage

Die Rechtslage dieser Pflanze ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und wahrscheinlich allen Ländern der Welt eindeutig:
Banisteriopsis caapi ist vollkommen legal und unterliegt weder dem BtMG noch dem AMG.

Auch die enthaltenen Wirkstoffe sind nicht illegalisiert!

 

Banisteriopsis caapi – Inhaltsstoffe

Die gesamte Pflanze enthält verschiedene Harman-Alkaloide.
Am stärksten repräsentiert (in dieser Reihenfolge) sind Harmin, Harmalin und Tetrohydroharmin.
Harmin macht etwa 40-96% des Alkaloidgemisches aus, Harmalin 0-17% und Tetrohydroharmin 1-44%.

Die getrocknete Wurzel der Ayahuasca Vein enthält die meisten Wirkstoffe, nämlich etwa 0,64-1,95%.
Die Stängel enthalten 0,11-0,83%, die getrockneten Blätter 0,28-0,70% und die Zweige 0,14-0,37%!

In deutlich geringeren Mengen sind außerdem enthalten:
Harmol, Harmalol, Harminamid, Harminsäure, Harman-N-oxid, Harminsäuremethylester, Harmalinsäure, Acetylnorharmin, Ketotetrahydronorharmin, Tetrahydronorharmin, Shihunin, Dihydroshihunin, 6-Methoxytryptamin, Banistenosid A und Banistenosid B.

Banisteriopsis caapi – MAO-Hemmer – Was ist zu beachten?

Monoaminooxidase Enzyme spielen eine wichtige Rolle in unserem Gehirn.
Sie spalten verschiedene Stoffe die zu den Monoaminen gehören, wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin.
MAO ist außerdem lebenswichtig, da es in Lebensmitteln vorkommende Stoffe wie Tyrosin, Tyramin und auch Koffein spaltet.

Nimmt man MAO-Hemmer ein, können sonst absolut ungefährliche Lebensmittel zu potentiell tödlichem Gift werden!
Wird Banisteriopsis caapi eingenommen, muss also eine strikte Diät eingehalten werden.
Diese muss mindestens 24h vor der Einnahme und 24h nach der Einnahme durchgehalten werden, zu den zu meidenden Nahrungsmitteln zählen (NICHT ausschließlich, weitere genaue Recherche ist dringend notwenig – ich gebe kein Gewähr):

  • Tee, Kaffee und andere koffeinhaltige Pflanzen und Getränke
  • Gereifter Käse
  • Hefeextrakt
  • Wein
  • Unpasteurisiertes Bier
  • Tofu, Tempeh, Soja
  • Sauerkraut
  • Schokolade & Kakao

Desweiteren darf man keine Drogen gemeinsam mit MAO-Hemmern einnehmen, wenn man sich nicht vorher genauestens über die Gefahren des Mischkonsums informiert hat.
Zu Drogen zählen auch Alkohol und Koffein!

 

Caapi Dosierung / Dosis

Der Wirkstoffgehalt kann zwischen verschiedenen Pflanzen und sogar innerhalb der Pflanze stark schwanken.
Es ist deshalb nicht klar zu sagen, wie man Banisteriopsis caapi dosieren sollte.
20-30g sollten im Normalfall eine leichte MAO-hemmende Wirkung entfalten, für Ayahuasca wird meist etwa 30-50g getrocknetes Pflanzenmaterial verwendet.

Am Anfang sollte man definitiv mit 10g oder weniger beginnen um zu testen, ob dies nicht schon für eine MAO-hemmende Wirkung reicht.
Es können durchaus so potente Pflanzen im Umlauf sein.
Die Wurzel muss man immer deutlich niedriger dosieren, von ihr genügen bereits 10-20g.

 

Banisteriopsis caapi – Wirkung

Die enthaltenen MAO-Hemmer wirken antidepressiv, sedierend und beruhigend und laut einigen Konsumenten auch leicht psychedelisch.
Die psychedelische Wirkung ist bei weitem nicht so intensiv oder Psychedelika typisch wie die von Ayahuasca!
Nochmal: Banisteriopsis caapi enthält kein DMT und hat im Monokonsum eine ganz andere Wirkung.

Der alleinige Konsum soll Träume verstärken und das Erinnerungsvermögen erhöhen.
Man kann in einen Trance artigen Zustand gelangen.

Generell gibt es verschiedene, teils sich widersprechende Meinungen zur Wirkung dieser Pflanze im Einzelkonsum.
Manche sind nicht sehr angetan und verspüren viele Nebenwirkungen, während andere interessante Wirkaspekte entdecken und den Trip als durchaus angenehm empfinden. Einige merken auch gar nichts von den psychedelischen Wirkungen der MAO-Hemmer.

 

Banisteriopsis caapi – Nebenwirkungen und Gefahren

Die größte Gefahr beim Konsum dieser Liane ist, dass gewisse Lebensmittel zum Gift für den Körper werden können, wie oben bereits erwähnt wurde.
Das Konsumieren von Tyrosin, Tyramin oder Koffein haltigen Mitteln kann im Zusammenspiel mit MAO-Hemmern sogar tödlich sein!

Es gibt aber auch einige Nebenwirkungen beim Konsum dieser Pflanze:
Übelkeit ist recht häufig, in höheren Dosen kann es zu Erbrechen kommen. Das Sichtfeld ist beeinträchtigt und man kann verschwommen sehen, außerdem wird einem oft schwindelig und es wird schwerer das Gleichgewicht zu behalten.

Der Mischkonsum mit Alkohol und anderen Drogen ist potentiell lebensgefährlich.

Beim Mischkonsum mit DMT & anderen psychedelischen Tryptaminen (wie 5-MeO-DMT, 4-HO-MET oder DPT) kann zu einem extrem intensiven und lang andauernden Trip führen, der für sehr viele Menschen überfordernd ist.
Man sollte den Mischkonsum also nur eingehen, wenn man erfahrener Psychonaut ist, mit Safer Use; Set & Setting bestens vertraut ist und schon viele psychedelische Trips erfolgreich meisterte.

 

 

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