Kanna Erfahrungen

Kanna Erfahrungsbericht – Meine Erfahrungen mit legaler psychoaktiver Pflanze Kanna

Hier möchte ich meine Erfahrungen mit Kanna (Sceletium tortuosum) als legale psychoaktive Pflanze schildern.Kanna (Sceletium tortuosum)
Kanna ist eine sehr vielfältig wirksame Pflanze, die je nach Set, Setting, Person und Dosis höchst unterschiedlich wirken kann.
Desweiteren scheinen einige Kanna Extrakte und auch normales Kanna Kraut in Umlauf zu sein, die keine oder nur eine sehr leichte Wirkung erzeugen.
Man sollte also darauf achten bei einer seriösen Quelle zu bestellen, bei der man auch Bewertungen zum angebotenen Produkt lesen kann. Fermentiertes Kanna Kraut enthält mehr psychoaktive Wirkstoffe als nicht fermentiertes.

Einen ausführlichen Infoartikel zu Kanna (mit Wirkung, Dosis, Risiken & Nebenwirkungen etc.) findet ihr hier.

Weitere Erfahrungsberichte / Tripberichte:

 

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Kanna Nebenwirkungen & Risiken

Bevor ich mit dem Erfahrungsbericht / Tripbericht starte, möchte ich noch kurz auf die Nebenwirkungen und Risiken eingehen.
Im oben verlinkten Hauptartikel zu Sceletium tortuosum findet ihr ausführlichere Infos hierzu, lest ihn euch also auf jeden Fall durch! Dies hier ist keine komplette Auflistung der negativen Seiten dieser Pflanze.

Wichtig zu wissen ist, dass Kanna Mesembrin und seine Derivate enthält. Mesembrin wirkt erwiesenermaßen Serotonin Wiederaufnahmehemmend, weswegen man Kanna auf keinen Fall mit anderen Serotonin Wiederaufnahmehemmern oder Ausschüttern kombinieren darf.
Hierzu zählen Antidepressiva und Empathogene (wie MDMA, Methylon oder 5-MAPB). Auch MAO-Hemmer (die manchmal als Antidepressiva eingesetzt werden) sollten auf keinen Fall mit Sceletium tortuosum gemischt werden.

Auch der Mischkonsum mit Alkohol, Opioiden und anderen Drogen kann in hohen Dosierungen nebenwirkungsreich sein.

Im Monokonsum handelt es sich hier jedoch um eine Pflanze mit meist eher wenig negativen Effekten.
Der Rausch kann für manche unangenehm sein (hauptsächlich in hohen Dosierungen), die Nase kann bei häufigem nasalen Konsum Schaden nehmen und Schwindel & Übelkeit könnten eintreten.

 

Kanna Erfahrungen / Tripberichte

Ich konsumierte bereits einige Male ein 5x Extrakt, außerdem auch das normale, getrocknete Pflanzenmaterial.
Am meisten überzeugt hat mich definitiv das Extrakt, da man es so gut nasal konsumieren kann, bereits geringe Mengen eine deutliche Wirkung zeigen und es daher auch für Rauchmischungen recht gut geeignet ist.

Mein Kraut wirkte nicht sonderlich stark, wobei ich noch versuchen muss, damit einen hochdosierten Tee zu brauen.Kanna Samen für den Kanna Anbau
Das Kraut rauchte ich meist, beispielsweise pur durch eine Wasserpfeife (Bong).
Beim Rauchen merkte ich einige Male so gut wie nichts, andere Male eine deutliche Sedierung. Ich fühlte mich wirklich müde, empfand diesen Zustand jedoch nicht als sonderlich positiv.

Oft verwendete ich es auch als Mischkraut für eine Rauchmischung, etwa mit Dendrobium nobile, Blauem Lotus oder Habichtskraut. Wie genau das Kanna hier reinspielt konnte ich noch nicht feststellen, nur, dass es sich auf jeden Fall um wirksame Mischungen handelte.
Mischkonsum mit Cannabis ist übrigens ziemlich gut, die THC Wirkung wird deutlich verstärkt und verändert.

Die besten Erfahrungen hatte ich definitiv mit meinem Kanna Extrakt. Dieses ist genug fein pulverisiert um es nasal schnupfen zu können, wodurch die Wirkung recht schnell und intensiv anflutet.
Bereits eine recht kleine Menge (um die 50mg) sind deutlich psychoaktiv, höhere Mengen waren für mich teils auch unangenehm.
Vor allem die ersten 10-20 Minuten des Rausches fühlten sich im erhobenen Dosisbereich nicht angenehm an, der Körper wurde mit „Energie“ aufgeladen, die ich nicht loswerden konnte.
Mich erinnerte dieser Zustand an das Hochkommen von MDMA oder auch Psychedelika (insbesondere psychedelischen Phenethylaminen wie 2C-B).
Ich fühlte mich nervös und musste mich hinlegen um mich etwas zu entspannen.

Nach diesen Minuten wurde die Wirkung jedoch wieder besser und war dann noch angenehm.
Für mich ist der Effekt recht schwer zu charaktisieren und hängt stark von Set & Setting ab.
Konsumierte ich das Kanna zusammen mit Freunden bei guter Laune, steigerte sich mein Wunsch nach Kommunikation, die Stimmung wird ausgelassener und ich fühlte mich stimuliert.
Ein aphrodisierender Anteil ist klar auszumachen, der Orgasmus wird etwas verstärkt und die sexuelle Lust gesteigert. Hierfür ist Kanna sehr gut geeignet, auch als alkoholische Tinktur um die Enthemmung des Ethanols noch mitzunehmen. Ich habe mir beispielsweise einen Kanna Schnaps mit 10g normalem Pflanzenmaterial auf 100ml Korn, außerdem ein Stückchen einer Zimtstange & zwei Nelken angesetzt. Schmeckt ganz okay!

Nahm ich diese psychoaktive Pflanze alleine ein war es eher eine Veränderung der Wahrnehmung, leichter verstärkte Aktivität und ein deutlich verändertes Körpergefühl.
In höheren Dosierungen habe ich mich, als ich mich hingelegt hatte, schon ein Schwebegefühl verspürt.
Bei geringeren mengen kann ich mir gut vorstellen, dass Sceletium tortuosum als leichtes pflanzliches Antidepressivum eingesetzt werden könnte, da es die Laune verbessern und einen etwas energetisieren kann.
Täglich sollte man das natürlich nicht machen & es, wie oben geschrieben, auf keinen Fall mit pharmazeutischen Antidepressiva kombinieren.

Auch meine Freunde waren vom Kanna Konsum in einem sozialen Setting überzeugt, wir verwenden es manchmal sozusagen als Alkohol Ersatz (auch wenn die Wirkung natürlich deutlich anders ist).

Insgesamt bin ich mir nicht so recht sicher, was ich von Kanna halten soll.
Es ist definitv eine der stärker wirksamen legalen psychoaktiven Pflanzen, deutlich merkbarer als bspw. Damiana, Blauer Lotus, Habichtskraut oder Marihuanilla.
Dennoch ist der Rausch manchmal nicht so angenehm, weswegen ich nicht das Bedürfnis habe, Sceletium tortuosum allzu häufig einzunehmen.
Jedenfalls ist es meiner Ansicht nach durchaus wert, sich mal ein gutes Extrakt zuzulegen. Es gibt kaum eine psychoaktive Pflanze, die so gut zum nasalen Konsum, also dem Schnupfen, geeignet ist.

Ich kaufte mir außerdem neulich ein Rapé mit Kanna (hier kaufbar*) (einen ausführlichen Infoartikel zum schamanischen Schnupfpulver Rapé findet ihr hier). Sonderlich oft konsumierte ich das bislang nicht. Bei den Malen merkte ich eine recht deutliche Stimulation, die allerdings nicht viel stärker als bei normalem Rapé ohne Kanna war.
Hiervon müsste ich jedoch auch nochmal höhere Dosierungen einnehmen, um eine aussagekräftige Bewertung des Kanna Rapé abzugeben.

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Eure eigenen Erfahrungen mit Sceletium tortuosum gerne in die Kommentare!

4 Gedanken zu „Kanna Erfahrungsbericht – Meine Erfahrungen mit legaler psychoaktiver Pflanze Kanna“

  1. Ich sehe es mit Kanna ähnlich. Ich nahm es in Kapseln oral ein. Zu sagen es habe keine Wirkung – wie es einige tun – wäre gelogen. Ich nahm sie damals sogar zum Einschlafen, andere behaupten es putscht auf. Pur war die Wirkung auch eher subtil. Ich habe eher den Eindruck es verstärkt die Wirkung beim Mischkonsum (Alkohol, Kratom und so weiter).
    Daher unterschreibe ich den Satz: Insgesamt bin ich mir nicht so recht sicher, was ich von Kanna halten soll.

    Antworten
  2. Ich habe kanna gemeinsam mit cbd Blüten genommen und es hatte eine sehr krasse Wirkung. Also ich habe einen heftig miesen badtrip geschoben mit angst Attacken bis zu todespanik doch gott sei dank hielt das nicht länger als 1 bis 2 stunden an. Danach ging es wieder und der sex war um einiges sehr krass intensiver. Bisher habe ich das zwei mal mit cbd Blüten ausprobiert und beide male ist genau das gleiche passiert also ein erst krasser Bad trip wo ich es jedesmal aufs übelste bereut hatte und danach ging es. Anschließend immer sehr geilen sex gehabt aber ob es das wert ist kann ich nicht sagen da die heftigen Panik und angstattacken schon selten heftig waren..

    Antworten

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