Giftlattich (Lactuca virosa) Extrakt selbst herstellen – Legaler Opium Ersatz

Anleitung / Rezept: Giftlattich (Lactuca virosa) Extrakt selbst herstellen

Der Giftlattich (Lactuca virosa) ist ein in Mitteleuropa heimisches Gewächs, welches mit Giftlattich Extraktdem Salat verwandt ist, aber eine psychoaktive Wirkung hat.

Mehr über Giftlattich im Allgemeinen erfahrt ihr hier.

Hier geht es nun konkret darum, wie man sich selbst ein Giftlattich Extrakt herstellen kann!
Auch Stachel-Lattich (Lactuca serriola) kann, genau wie im folgenden Rezept, verwendet werden.
Dieses Rezept ist sehr einfach und kann, ohne besondere Chemikalien oder Gerätschaften, durchgeführt werden.
Dementsprechend kann es auch zu Wirkstoffverlust kommen.

Vorsicht: Eine Überdosis vom Giftlattich kann, im allerschlimmsten Fall, tödlich sein! Auch wenn Giftlattich nicht sehr berauschend, sondern nur sedierend, entspannend, beruhigend & schmerzlindernd wirkt, muss man beim Konsum also aufpassen, erst Recht bei der Einnahme eines Giftlattich Extrakt.

 

Giftlattich Extrakt herstellen – sinnvoll?

Giftlattich (Lactuca virosa)Zunächst stellt man sich natürlich die Frage, ob es Sinn macht, das gekaufte oder gepflückte Giftlattich-Kraut (getrocknete Blätter und weiteres Pflanzenmaterial) in ein Extrakt zu „verwandeln“.

Unserer Meinung nach tut es das!

Man benötigt recht hohe Dosen um vom Giftlattich etwas zu spüren (5-15g), der Giftlattich Tee ist nicht sehr wohlschmeckend und wenn man Giftlattich rauchen möchte, verspürt man nur recht wenig.
Ein Giftlattich Extrakt hingegen hat selbst in geringen Dosen starke psychoaktive Wirkungen und kann sogar auf einer Alufolie verdampft und inhaliert werden.

 

Giftlattich kaufen

Giftlattich Extrakt herstellen – Anleitung

Zunächst gibt man den getrockneten Giftlattich mit Wasser in einen Topf.Giftlattich Extrakt herstellen
Pro 100g Lattich verwendet man etwa einen Liter Wasser.

Das Gebräu nun umrühren und zum Kochen bringen, dann die Herdplatte wieder ausschalten und es etwa 15-20 Minuten sieden lassen.

Diesen Vorgang wiederholt man nun etwa 4-6 Mal, immer wieder Herd an, aufkochen lassen, Herd wieder aus, 20 Minuten sieden lassen.

Nach etwa 2-3 Stunden muss man das Pflanzenmaterial abfiltern.
Hierfür kann man entweder eine Presse (z.B. Eine Kartoffelpresse) verwenden, oder ein Sieb, zur Not auch ein sauberes Geschirrtuch.
Man filtert das Pflanzenmaterial aus der dunkelen Flüssigkeit und presst den Giftlattich noch ordentlich aus, damit all das eingesaugte Wasser wieder abgegeben wird.
Benutzt man eine Presse oder ein Sieb, sollte man das übrig gebliebene feine Pflanzenmaterial noch mit einem Kaffeefilter (oder Teefilter) abfiltern.

Die Flüssigkeit die man nun erhalten hat wird jetzt noch weiter eingedampft.
Hierfür die Brühe einfach bei mittlerer Temperatur im Topf erhitzen, bis sich das Volumen ordentlich reduziert hat.
Man sollte nun noch etwa 15-40% des Wassers haben, das man zu Anfang zum Giftlattich hinzu gab.

Nun muss man sich entscheiden, ob man noch länger warten kann, oder das Extrakt möglichst schnell fertig machen möchte.
Um Wirkstoffverlust zu verhindern, sollte man die eingekochte Brühe in eine Tasse oder ein Glas geben, welches man dann in kochendem Wasser erhitzt.
Schneller geht es, wenn man die Flüssigkeit einfach weiter im Topf lässt, hierbei muss man aber permanent umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt.

Fertig ist das Extrakt, wenn es dickflüssig ist und ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist.
Die fertige dickflüssige Pampe muss zum Rauchen nun noch getrocknet werden.

 

Giftlattich Extrakt – Dosierung

Die genaue Dosierung kann man nicht voraussagen, da das gewonnene Extrakt natürlich unterschiedlich stark sein kann.
Verwendet man 100g Giftlattich, kommen meist etwa 5-10g Extrakt heraus. Von diesem nimmt man dann 0,1-0,5g. An diesen Angaben kann man sich orientieren.

Raucht man das Giftlattich Extrakt, gibt man einfach ein etwa erbsengroßes Korn auf eine Alufolie, erhitzt sie mit einem Teelicht von unten und inhaliert den Rauch mit einem kleinen Röhrchen, das man im Mund hat.

Giftlattich Extrakt – Wirkung, Aussehen und Geschmack

Je nachdem wie viel Wasser man verdampfen lässt erhält man am Ende entweder eine flüssigere, schwarze Pampe, oder ein bröckeliges, sprödes „Harz“.
Der Geschmack ist in jedem Falle sehr unangenehm, sehr bitter und leicht salzig, eben wie konzentrierter Giftlattich.
Um das Extrakt schlucken zu können, schüttet man es einfach in ein Getränk oder nimmt es in den Mund und trinkt etwas nach.

Die Wirkung erinnert an Opioide wie Kratom, sie ist entspannend, beruhigend und leicht euphorisierend.
Man fühlt sich zufrieden, die Stimmung wird verbessert, eine leichte Schmerzstillung kann eintreten.
Ein würdiger Ersatz für Opioide als Rauschmittel ist der Giftlattich jedoch nicht, es fehlt das typische „Opioid-Gefühl“ und die Wirkung ist insgesamt weniger angenehm & befriedigend.
Dementsprechend ist auch die Suchtgefahr weitaus geringer, als die von Kratom, Schlafmohn & Co. – sie ist fast nicht vorhanden.
Um mehr über die Wirkung von Giftlattich zu erfahren, lest diesen Artikel!

 

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