Kanna (Sceletium Tortuosum) – Wirksame, traditionelle Rauschpflanze, „Pflanzliches Kokain“

Kanna (Sceletium Tortuosum) – Wirksame, traditionelle Rauschpflanze, „Pflanzliches Kokain“

Kanna – „Pflanzliches Kokain“

Kanna (Sceletium tortuosum) ist eine stark psychoaktive, aus Südafrika stammende Kanna (Sceletium tortuosum)Rauschpflanze.

Sie hat eine wichtige Bedeutung im traditionellen Gebrauch als Naturdroge. Der Khoi Khoi Stamm (auch Hottentotten genannt) verwendet(e) Kanna vielfältig. Pulverisiertes Material wird dort geschnupft (nasal) eingenommen, das gröbere Kraut gekaut oder in Räuchermischungen geraucht.
Auch als Heilpflanze ist Sceletium tortuosum bekannt.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es legal.

Manchmal wird Sceletium tortuosum als „pflanzliches Kokain“ bezeichnet, was an sich schon ein Paradoxon ist. Kokain ist schließlich auch ein Naturstoff, der in der Koka Pflanze vorkommt.
Der Vergleich an sich ist nicht ganz korrekt, die Wirkung vom Kanna ist schon sehr deutlich anders und auch weitaus weniger suchterzeugend, als die von Koks.
Wie die Wirkung genau ist, werde ich in diesem Artikel beschreiben!

Es handelt sich hier um eine recht seltene Pflanze, weswegen es löblich wäre, selbst Kanna anzubauen.
Samen können ganz einfach bestellt und in Töpfe „indoor“ oder draußen eingepflanzt werden:
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Mehr zum Anbau von Kanna gibt es hier!

 

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten wirksamen Stoffe im Kanna sind Mesembrin, Mesembrenin und Turtuosamin.

 

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Wirkung von Kanna

Wenn es so verbreitet und beliebt ist, wie wirkt es?

Zunächst, die berauschenden Effekte:
In niedrigeren Dosen wird man angenehm sediert, also beruhigt, entspannt. Ein Schwebegefühl kann eintreten, die Tastsinne werden sensibilisiert und eine ordentliche Euphorie oder Stimmungsverbesserung sind üblich.
Höher dosiert weicht die Sedierung dann einer Stimulation, die sich in aufgeputscht sein und gesteigerter Konzentration ausdrückt.
Ähnlich wie bei Alkohol wird die Hemmschwelle herab gesetzt und ein angstlösender (anxiolytischer) Effekt kann vernommen werden.
In höheren Dosen ist Kanna für seine visionäres, psychedelisches Wirkungsspektrum bekannt. Bei den Khoi Khoi wird es deswegen als spirituelles Werkzeug angesehen, aber auch rituell zum Vergnügen konsumiert.

Einige Konsumenten vergleichen die Wirkung von Kanna mit der ersten Stunde eines MDMA Rauschs.
Ein Bodyload setzt ein, große Wellen an Energie fahren durch den Körper, die sich auch unangenehm anfühlen können, wenn man nicht weiß wie man damit umgehen soll.
Meditieren ist eine gute Möglichkeit, wenn einen der Kanna Rausch mal überfordert!

Auch Empathie kann eintreten, man fühlt sich mit seinen Mitmenschen verbunden.

Kanna ist ein hervorragendes Aphrodisiakum!
Der Orgasmus wird viel intensiver, genau wie die Lust auf den Partner. Für einen Abend mit dem/der Partner/in ist dieses Kraut perfekt!

Es sind einige Extrakte im Umlauf, die teils selbst in niedrigen Dosierungen stimulierend wirken. Dies ist wohl von der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und der Dosis abhängig.
Dennoch ist auch hier noch eine gewisse innere Ruhe zu spüren.

Kanna als Heilpflanze

Als Tee getrunken kann es Bauchschmerzen lindern und gegen Ängste, Unruhe und Anspannung helfen.
Auch als Antidepressiva ist es wegen der stimmungserhellenden Wirkung tauglich.

 

Kanna Wirkzeit

Geschnupft hält die Wirkung etwa 2-3 Stunden, wobei die Hauptwirkung nach 1-2 Stunden endet und noch ein paar weitere Stunden Nacheffekte bleiben können.

Nach dem Schnupfen setzt die Wirkung nach etwa 5-15 Minuten ein, wobei auch schon direkt nach dem Ziehen erste Effekte verspürt werden können.

Schluckt man das Kanna in Kapseln, als Tee oder sonst wie, hält die Hauptwirkung 2-4 Stunden, setzt aber auch erst etwas später ein, nämlich nach etwa 30-60 Minuten.

Geraucht setzt die Wirkung sofort bis nach 5 Minuten ein, hält dafür aber nur 30 Minuten bis 2 Stunden.

 

Dosis von Kanna

Man muss auf jeden Fall zwischen normalem Kanna und Extrakt unterscheiden. Es gibt Extrakte in verschiedenen Stärken, teils nimmt man halb so viel, teils nur ein Zehntel wie bei der hier angegebenen Dosierung der normalen Pflanze.

Oral: 0,2-2,5g
Nasal: 0,1-0,5g
Inhalativ: 0,05-1g

 

Risiken und Nebenwirkungen

So wohl beim nasalen wie auch beim oralen Konsum kann ein unangenehmes Gefühl im Magen und leichte Übelkeit eintreten.
Bei häufigem Konsum über einen Zeitraum von mehreren Tagen/Wochen kann man über längere Zeit hinweg Magenprobleme bekommen!

Vor allem am Anfang des Rausches kann man aufgeregt werden und leichte Angst bekommen, dieses Gefühl vergeht aber in den aller meisten Fällen nach wenigen Minuten wieder.
Anstatt Angst oder Aufregung äußert sich dieses „Hochkommen“ manchmal auch in einem unguten Gefühl. Man darf sich von diesem nicht entmutigen lassen und muss darauf vertrauen, dass es sich hier nur um eine Phase der Wirkung handelt, die wieder vorbei gehen wird und sich in eine schöne Stimmung verwandelt wird.

Kanna ist eine Pflanze mit recht starker psychoaktiver Wirkung, es greift deutlich in die Hirnchemie ein (als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zum Beispiel), Dauerkonsum ist also wirklich nicht zu empfehlen und kann depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwäche und andere unangenehme Symptome zur Folge haben.

Eine Pause von mindestens einer Woche sollte man zwischen jeder Konsumeinheit einlegen!

 

Kanna Extrakte

Kanna Extrakt
Kanna 5:1 Extrakt

Für Rauschzwecke verbreitet sind Extrakte, die in verschiedenen Stärken und Farben angeboten werden.
Standard sind welche mit der Stärke 10:1 oder 10x.
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Auf Azarius gibt es außerdem noch stärkere Versionen, die sich ET2, UB40, UC und UC2 nennen.
UB40 ist hier extra fürs Rauchen oder Vaporisieren gedacht, die restlichen Sorten können geschluckt oder geschnupft werden. Gerade für die nasale Aufnahme lohnen sich diese Extrakte, da man weniger Pflanzenmaterial ziehen muss.
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Je nach Stärke sollte man zunächst mit 0,1-0,2g beginnen, die durchschnittliche Dosierung von Extrakten ist etwa 0,5-1g.

 

Kanna Tee

Um einen Tee herzustellen, gibt man einfach 0,5-3g (oder entsprechend weniger Extrakt) in eine Tasse, die man mit kochendem Wasser aufgießt.
Anschließend sollte man das Gebräu mindestens 5 Minuten ziehen lassen, dann das Pflanzenmaterial mit einem Sieb abseihen.

Wer fertige Teemischungen (und noch weiteren Teesorten wie Rooibos und Kamille) will, bekommt diese hier:
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Kanna Rauchen / Vaporisieren

Selbstverständlich kann man jede Form von Kanna auch Rauchen oder Vaporisieren, wobei Kraut hier besser geeignet ist als Pulver.
Die Dosierung ist geraucht etwas geringer, also um die 0,5-1,5g. Bei Extrakten entsprechend weniger.

Im Vaporizer (hier kann man das Kanna verdampfen, was deutlich gesünder als rauchen ist), wählt man etwa eine Temperatur von 160-190°C.
Gute vaporizer könnt ihr hier kaufen!

Es gibt auch ein nikotinfreies Kratom E-Liquid für die E-Zigarette:
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Mischkonsum und Kanna Rezepte

Beliebt ist die Kombination von Kanna und Kratom, die Wirkungen ergänzen sich gegenseitig gut und verstärken sich auch. Es sollte nicht zu hoch dosiert werden.
Auch mit Alkohol und anderen Downern lässt sich eine solche Intensivierung erzielen.

Da Sceletium Tortuosum wie oben erwähnt ein sehr wirksames Aphrodisiakum ist, kann man sich ein wirklich magischer „Liebestrunk“ aus ihm herstellen.
Man gibt einfach die gewünschten Kräuter in Wodka oder Rum und lässt das Gebräu 2 Wochen stehen.
Anschließend filtriert man das grobe Pflanzenmaterial heraus, Kanna kann man durchaus mittrinken, wenn man (möglichst potentes) pulverisiertes Material verwendet.

Perfekt zu einem Liebestrunk passen Damiana (Turnera diffusa) und Muira Puama (Ptychopetalum olacoides).
Eine gute Dosierung für eine 0,7 Liter Flasche Korn, Rum oder Wodka ist:

Wenn man will, kann man noch (oder statt einer Zutat) 10-20g Butea Superba hinzu geben.

Das ganze wär natürlich noch kein echter Liebestrank, wenn man nicht noch aromatische Stoffe hinzugeben würde.
Perfekt eignen sich ein paar Ceylon Zimtstangen und Vanilleschoten.

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen Artikel über Kanna kommentiert oder beim Social Network eurer Wahl teilt! 🙂

3 Gedanken zu “Kanna (Sceletium Tortuosum) – Wirksame, traditionelle Rauschpflanze, „Pflanzliches Kokain“

  1. Hallo ich möchte kanna konsumieren,aber das problem ist das ich min.2mal die Woche Urin und demnächst eine haarprobe ansteht wisst ihr zufällig ob das Nachweisbar ist.Ich hab halt leider gerichtliche Auflagen mit Alkohol und Drogen.lg

    • Guten Tag, sicher bin ich mir nicht.
      Ich denke jedoch, es sollte nicht anschlagen.
      Frag am besten mal bei einem Drogen Forum wie Eve&Rave & Land-der-träume nach!

      LG

  2. HEY
    eine wichtige, schnelle und bequeme Konsumform fehlt: Sublingual:
    „Bei der sublingualen Einnahme gelangt der Wirkstoff schneller in den Blutkreislauf, da das venöse Blut aus der Mundschleimhaut direkt in die obere Hohlvene fließt.“ (Wiki)

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