Marihuanilla (Leonurus sibiricus) – Der kleine Hanf / Rausch- und Heilpflanze

Marihuanilla (Leonurus sibiricus) – Der kleine Hanf / Rausch- und Heilpflanze

Marihuanilla (Leonurus sibiricus) – Das „kleine Marihuana“

Leonurus sibiricus, auch Sibirisches Herzgespann (oder Sibirischer Löwenschwanz, Sibirisches Mutterkraut) genannt, ist ein Lippenblütler und eng mit weiteren Leonurus-Arten (wie Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus)) verwandt.
Marihuanilla wird eine Cannabis ähnliche Wirkung zugesprochen, in der Realität ist sie aber deutlich subtiler und kommt bei weitem nicht an den „großen Bruder“ ran.
Dennoch – vor allem im Mischkonsum, einem hochdosierten Marihuanilla Tee oder als Extrakt entfaltet Leonurus sibiricus durchaus eine eigene Wirkung.

Marihuanilla ist vollkommen legal und unterliegt nicht dem BtMG!

 

Wirkung von Marihuanilla

Diese Pflanze wirkt nicht sehr sedierend, dafür aber durchaus entspannend und auch euphorisch.
Die Stimmung wird verbessert, das Körpergefühl ist angenehm. Bei hohen Dosen stellen sich leichte psychedelische Effekte ein.
Wie schon erwähnt ist die Intensität von Marihuanilla nicht vergleichbar mit Cannabis – die Wirkung ist eher subtiler, geht aber durchaus über einen Placebo hinaus.
Ob einem die Wirkung von Leonurus sibiricus gefällt kommt darauf an, wie sensibel man für Veränderungen des Bewusstseins ist. Das hat wenig mit körperlichen, mehr mit psychischen Merkmalen zu tun!

Marihuanilla ist etwas weniger potent als die verwandten Pflanzen Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) und Klip Dagga (Leonotis nepetifolia). Dies bedeutet, dass man die Dosis etwas höher ansetzen sollte.

Für erfahrene Ethnobotanik-Forscher:
Manchmal wird die Wirkung von Leonurus sibiricus mit Passionsblume verglichen. Dazu gesellt sich ein kleiner THC-“Touch“.
Marihuanilla und Cannabis ist eine sehr gut harmonierende Mischung, das Leonurus sibiricus „pusht“ das Cannabis etwas und verändert den Rausch merklich. Der Rausch wird leicht psychedelisch.
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Einnahme und Dosis von Marihuanilla

Es kann geraucht oder als Tee getrunken werden. Auch das Einfüllen des Extraktes oder des pulverisierten Pflanzenmaterials in Leerkapseln ist möglich!

Der Rauch schmeckt recht unangenehm und kratzt etwas, es gibt durchaus bessere rauchbare Kräuter. Dennoch – man kann Marihuanilla durchaus in einem Joint, vielleicht als Grundlage mit Cannabis, verwenden.
Beim Rauchen kann man kaum zu hoch dosieren, es gibt eher das Problem, dass man nicht genug der Pflanze aufnehmen kann, da es einfach zu viel Rauch wäre.

Möchte man öfter Rauschpflanzen oder Heilkräuter rauchen lohnt sich vielleicht die Anschaffung eines Vaporizers, mit dem man nur verdampft, nicht raucht. So schont man seine Lunge und kann auch deutlich mehr Pflanzenmaterial inhalieren!
Die im Vaporizer benötigte Temperatur ist etwa 160-190°C.

Die Dosis für einen Marihuanilla Tee liegt bei 5-10g pro 300ml.
Es reicht, das getrocknete Kraut mit kochendem Wasser zu übergießen und den Tee dann 10 Minuten ziehen zu lassen.
Um den Geschmack zu verbessern kann man Zucker verwenden, eventuell können auch Kräutertee Beutel (wie Kamille, Pfefferminze…) helfen.
Ein Tee ist die wohl wirksamste Methode der Aufnahme, da so auch hochdosierte Einnahmen möglich sind.

Hat man ein Extrakt, kann man dieses entweder Rauchen oder Schlucken. Man schüttet es einfach in ein Getränk oder füllt es in Leerkapseln ein.

 

Leonurus sibiricus als Heilpflanze

Wissenschaftlich wurden dem sibirischen Herzgespann schon einige heilende Wirkungen nachgewiesen.
So wirkt es antikarzinogen (gegen Krebs), antibakteriell, gerinnungshemmend, aktiviert die Thrombozyten (wichtig für die Wundheilung) und senkt den Blutdruck.

Es kann gegen Wehenschmerzen und zur Wundbehandlung äußerlich eingesetzt werden.
Aufgrund seiner angenehmen psychoaktiven Wirkung ist es auch ein gutes Mittel gegen Unruhe, Angespanntheit, schlechte Laune und Rastlosigkeit.

Gegen den psychischen Entzug von Cannabis (oder anderen Cannabinoiden) können Pflanzen wie Marihuanilla geraucht oder als Tee getrunken werden, sie sind durchaus dazu geeignet ihn ein wenig zu mildern.

 

Inhaltsstoffe von Marihuanilla

Ähnlich wie die anderen Leonurus-Arten enthält diese Pflanze Leonurin, Leonurinin, Leonuridin, Stachydrin, Leoheterin, Preleoheterin, Prehispanolon, Cycloleonurinin und weitere Alkaloide.

 

Marihuanilla Mischkonsum / Kombinationen

Marihuanilla + Blauer Lotus: Das Mischen von Blauem Lotus und Marihuanilla kann angenehm sein, die leicht psychedelische Wirkung wird verstärkt und es kommt manchmal zu einer verstärkten Euphorisierung.
Gerade für eine Rauchmischung ist das Kombinieren dieser Pflanzen gut geeignet!

Mehr Infos zum Blauen Lotus findet ihr hier!

Marihuanilla + Damiana: Auch diese Kombination ist sehr gut für Rauchmischungen mit psychoaktiver Wirkung geeignet – die aphrodisierende Wirkkomponente kann bspw. verstärkt werden.

Mehr Infos zu Damiana findet ihr hier!

Marihuanilla + Cannabis: Marihuanilla kann die Cannabis Wirkung etwas intensivieren und verändern. Als Taba-Ersatz in einem Joint ist Leonurus sibiricus daher sehr gut geeignet – oder die Zugabe von Cannabis zu Marihuanilla, Blauem Lotus und/oder anderen psychoaktiven Kräutern.

Marihuanilla + Muskatellersalbei: Dies ist ebenfalls eine sehr gute Rauch-Kombination.
Der Muskatellersalbei kann an sich leicht euphorisch, stimmungsverbessernd & wahrnehmungsverändernd sein, diese Effekte können sich beim Mischen mit Marihuanilla verstärken.

Mehr Infos zum Muskatellersalbei findet ihr hier!

 

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