Gotu Kola (Centella asiatica) – Nootropikum, Aufputschmittel & vielfältige Heilpflanze

Gotu Kola (Centella asiatica) – Nootropikum, Aufputschmittel & vielfältige Heilpflanze

Gotu Kola (Centella asiatica) – Infos zum Nootropikum & Aufputschmittel!

Gotu Kola (Centella asiatica) ist eine in den Tropen & Subtropen vorkommende Gotu Kolla (Centella asiatica)Heilpflanze, deren Verwendung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Ayurveda stammt.
Seit einiger Zeit findet Gotu Kola auch immer mehr Verwendung in unserer pflanzlichen Medizin, sie ist eine nootropisch (die geistige Leistung steigernde) Heilpflanze, die auch stimulierende, so wie entspannende Effekte hat.

Auch die Verwendung als pflanzliches Aphrodisiakum ist bekannt, ebenso als pflanzliches Antidepressivum!

Die Wirkung wird jedoch erst verspürt, wenn Gotu Kola über einen längeren Zeitraum hinweg täglich eingenommen wird, es handelt sich hier um ein klassisches Tonikum (Stärkungsmittel).
Es ist eine sehr vielfältige psychoaktive Heilpflanze mit extrem vielen positiven Wirkungen auf die Gesundheit!

In diesem Artikel stelle ich euch die Verwendung dieser Pflanze etwas genauer vor!

Andere Namen: Indischer Wassernabel, Asiatischer Wassernabel, Tigergras, Hydrocotyl, Fo Ti Tien (chinesisch)

Gotu Kola kaufen

Es handelt sich hier um Affiliate Links, d.h. wir erhalten eine kleine Provision, wenn ihr über die Links etwas kauft (auch wenn es nicht das verlinkte Produkt ist, solange es der selbe Tab ist). Somit könnt ihr das Bestehen von MagischePflanzen.de sichern und meine Arbeit unterstützen!

 

Gotu Kola Wirkung

In der Ayurveda und der TCM wird Centella asiatica bei psychischen Krankheiten, als Anti-Stress-Mittel, zur Verjüngung der Haut, als generelles Stärkungsmittel, zur Aufputschung & Energetisierung, zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit, zur Wundheilung, gegen Arteriosklerose, Krebs, Lepra, Rheuma, Asthma & anderen Atemwegserkrankungen, Sklerodermie und Autoimmunerkrankungen, gegen Pilzbefall, Magenverstimmungen, zur Entspannung und zur Steigerung der sexuellen Lust und Potenz eingesetzt.
Es soll die Venen stärken, angstlösend (anxiolytisch) und, paradox zur aufputschenden Wirkung, sogar richtig sedierend (schlaffördernd) sein.

Es wirkt GABA-erg (eine Erklärung für die angstlösenden und sedierenden Wirkungen), antiepileptisch, enztündungshemmend, antibiotisch, krampflösend, schmerzstillend und antioxidativ.

Desweiteren wird es als lebensverlängerndes Elixir angesehen (das in etwa bedeutet auch der chinesische Name Fo Ti Tien).

Einige dieser Wirkungen sind wissenschaftlich nicht bestätigt, viele sind es jedoch durchaus! So ist die wundheilende Wirkung in einer Studie bestätigt worden, ebenso wie der antidepressive Effekt (jedoch nur in einem wenig aussagenden Tierversuch – Tiere können logischerweise nicht sagen, ob sie depressiv sind oder nicht).
Außerdem wurde eine positive Wirkung auf den Magen, der infolge von Alkohol-Einnahme beschädigt wurde, nachgewiesen!
Außerdem wirkt es schützend bei einer Chemotherapie und mindert die Schäden von radioaktiver Strahlung, bspw. den Gewichtsverlust!

Gotu Kola ist also ein gutes Beispiel dafür, dass an der traditionellen Verwendung von Heilpflanzen sehr viel dran ist und dass viele Heilpflanzen weitaus mehr positive Effekte auf den Körper haben, als synthetisch hergestellte Medikamente.

 

Gotu Kola Dosierung / Dosis

Je nach Einsatzgebiet verwendet man üblicherweise 5-10g des getrockneten Krautes, wenn man sich einen Tee kochen möchte.
Für den aphrodiserenden oder sedierenden Effekt werden hingegen sogar bis zu 30g pro Tasse eingenommen, wobei man solch hohe Dosierungen besser nicht über einen längeren Zietraum regelmäßig nimmt.
Als Tonikum trinkt man also täglich 2-3 Tassen Tee mit etwa 5-10g!

Extrakte und Tinkturen sind teils deutlich niedriger zu dosieren.

Gotu Kola Einnahme / Zubereitung

Üblich ist, wie gesagt, das Brauen eines Tees aus den getrockneten oder frischen Blättern, Stängeln und Blüten der Centella asiatica.
Hierfür gibt man die gewünschte Dosierung in eine Tasse, übergießt sie mit kochendem Wasser und lässt den Tee 10-20 Minuten verdeckt ziehen. Da viele der Wirkstoffe gut wasserlöslich sind, ist dies eine sehr gute Einnahmeform!
Der Tee kann auch länger auf der Herdplatte gekocht werden, hier könnten evtl. noch etwas mehr Wirkstoffe gelöst werden.

Außerdem kann das getrocknete Kraut auch pulverisiert und in Leerkapseln gefüllt werden. Natürlich gibt es auch Gotu Kola Pulver, so wie fertig befüllte Kapseln zu kaufen (siehe weiter oben bei der Überschrift „Gotu Kola kaufen“).

Ebenfalls sehr praktisch ist das Ansetzen einer Gotu Kola Tinktur, hierfür gibt man etwa 50-100g des getrockneten Pflanzenmaterials auf eine Flasche Schnaps (Korn, Wodka o.ä.) in ein verschließbares Schraubglas und lässt den Ansatz 1-2 Monate ziehen.
Anschließend wird das Pflanzenmaterial heraus gefiltert und die Tinktur am besten in eine Braunglasflasche abgefüllt.
Hiervon nimmt man dann täglich etwa 1-3 Teelöffel.

Gotu Kola wird auch äußerlich zur Verjüngung der Haut angewendet, man kann sich einen Wickel machen (also einen starken Tee kochen und dann Mullbinden / Waschlappen / Handtücher in den Tee tauchen, diese dann um die betreffende Stelle wickeln), sich selbst eine Gotu Kola Salbe herstellen oder eine solche Salbe kaufen.

Eine weitere Anwendung ist das verwenden der frischen Blätter in der asiatischen Küche, sie schmecken leicht bitter und haben so natürlich auch ihre positive,  heilende Wirkung.
Das getrocknete Kraut ist hierfür jedoch weniger geeignet, Gotu Kola ist kein klassisches Gewürz.

 

Gotu Kola Nebenwirkungen und Risiken

Insgesamt ist diese Heilpflanze gut verträglich und es wird nur selten von Nebenwirkungen berichtet.
Natürlich kann es immer zu allergischen Reaktionen kommen, weswegen man am besten mit einer geringen Dosis anfängt.

In sehr hohen Dosierungen könnte es Wechselwirkungen mit Medikamenten geben, die ebenfalls GABA-erg wirken (bspw. Benzodiazepine, Pregabalin oder Gabapentin), oder mit sonstigen Substanzen, die zentraldämpfend sind (wie Opioide, Barbiturate & Alkohol).
Selten kann es auch im Monokonsum zu Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und dergleichen kommen, jedoch auch nur in sehr hohen Dosen.

Bei einer extremen Überdosierung könnte es therotisch zu starker Sedierung, Schläfrigkeit oder sogar einer lähmenden Wirkung auf das Atemzentrum kommen, wobei hier meines Wissens nach keine Fälle bekannt sind.

 

Gotu Kola Inhaltsstoffe

Viele der Wirkungen basieren wohl auf den enthaltenen Triterpenen, genauer den Saponinen und Steroidsaponie (bspw. Bacosid A & B). Weitere enthaltene Triterpene sind  Madecass-Säure, Centellosid und Asiat-Säure.
Ebenfalls sehr wichtig für die Heilwirkung scheinen Brahmosid und Brahminosid zu sein.

Auch enthaltene Glykoside (bspw. Isothankunisid und Thankunisid) spielen eine Rolle bei den Effekten auf den menschlichen Körper.
Desweiteren enthält Centella asiatica ein Alkaloid (Hydrocotylin), einen Bitterstoff (Vallerin), Flavonoide (Quercentin, Kampherol), essentielle Säuren & Aminosäuren (Germachren D, beta-Chariophylen, trans-beta-Pharnesen, Alanin, Serin, Lysin…), viele Tannine, Phytosterole (Sitosterol, Stigmasterol, Campesterol), Fettsäuren, Mineralien (Calcium, Selen, Magensium, Eisen) und Vitamin A, B, C & E.

 

Gotu Kola Erfahrungen, Fazit

Habt ihr Erfahrungen mit dieser höchst interessanten, vielseitigen Heilpflanze?
Ich bestellte mir 500g des Pulvers, um es zur Pilzsaison über mehrere Monate hinweg einnehmen zu können.

Mein Hauptgrund hierfür ist, dass ich in Süddeutschland lebe und die dort wachsenden Pilze größtenteils mit Radioaktivität vom Reaktorunglück in Tschernobyl belastet sind.
Da Gotu Kola erwiesenermaßen die Folgen von übermäßiger radioaktiver Strahlung lindert (was in Zusammenhang mit der Chemotherapie relevant ist), halte ich es für eine gute Idee, Centella asiatica über längere Zeit täglich einzunehmen.
Natürlich erst Recht, wenn man sich viel von Pilzen ernährt und ein Pilzfreund wie ich ist, der auch selbst in den lokalen Wäldern sammeln geht.

Dass das Tigergras unter anderem auch noch antioxidativ, entzündungshemmend, nootropisch, antidepressiv & mehr wirkt, ist ein zusätzlicher Pluspunkt, der bei meiner Entscheidung, diese Pflanze einzunehmen, eine Rolle spielt!

Vielleicht werde ich selbst einen Erfahrungsbericht veröffentlichen, wenn ich die Einnahme über mehrere Monate hinweg durchziehe. Wie gesagt, über Erfahrungen von euch würde ich mich sehr freuen, gerne hier per Kommentar, per Mail oder auf meiner Facebook Seite!

Sollte euch dieser Artikel gefallen haben teilt ihn beim Social Media Netzwerk eurer Wahl oder mit euren Freunden! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Solve : *
14 + 2 =