Kurkuma / Gelbwurz / Safranwurzel (Curcuma longa) – Gewürz, Heilpflanze & Kratom Booster

Kurkuma / Gelbwurz / Safranwurzel (Curcuma longa) – Gewürz, Heilpflanze & Kratom Booster

Kurkuma / Curcuma / Gelbwurz / Safranwurzel (Curcuma longa) – Gewürz, Heilpflanze & Kratom Booster

Kurkuma (Kurkume, Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurz, Curcuma longa) ist eine Kurkuma (Curcuma longa)sehr vielfältige, aus Südasien stammende, Gewürz– und Pflanze.
Sie zählt zu den Ingwergewächsen (Zingiberaceae) und das pulverisierte, getrocknete Wurzelpulver wird wegen seines Geschmacks oft in Currygerichten verwendet, hat aber aufgrund seines hohen Gehalts an ätherischen Ölen (bis zu 5%) auch einige sehr positive Effekte auf die Gesundheit!

In diesem Artikel gehe ich auch auf eine sehr unbekannte Verwendungsart der Curcuma longa ein, nämlich auf das Thema Kurkuma als Kratom Booster (oder generell Opioid Booster).

Eine Liste mit Kratom Boostern / Wirkverstärken, in der Kurkuma auch erwähnt wurde, findet ihr hier!

Das Rhizom des Safranwurz erinnert vom Aussehen her sehr stark an ein Ingwer Rhizom, unterscheidet sich aber aufgrund seiner tiefgelben bis hin zu orangenen Farbe.

Wegen der immunstärkende Wirkung dieser Pflanze erwähnten wir sie in unserer Liste  „10 immunstärkende Kräuter“ – zu der ihr hier kommt!

 

Kurkuma kaufen

Andere Verwendungen von Kurkuma (Curcuma longa)

Wie oben schon erwähnt wird Kurkuma als Gewürz verwendet, vor allem in der asiatischen und indischen Küche bei Currygerichten.
In Asien wird meist die frische, geraspelte Kurkuma-Wurzel verwendet, in Indien das getrocknete Wurzelpulver.
Es hat einen Safran-ähnlichen Geschmack, der auch ein wenig an Plastik erinnert, mich zumindest.

Wegen der orangenen Farbe wird der Gelbwurz auch als pflanzliches Färbungsmittel gebraucht.

Außerdem ist es wegen seiner vielfältigen heilenden Wirkungen beliebt!

 

Medizinische Wirkungen von Kurkuma – Safranwurz als Heilpflanze

Kurkuma als Kratom-BoosterDie wohl wichtigste Heilwirkung des Kurkumas ist die krebshemmende.
Diese wurde in einigen Studien festgestellt, wenn sie auch nicht zu 100% belegt ist. Kurkuma kann wohl bei Darmkrebs helfen und dem Vorbeugen, Metastasen die bei Brustkrebs entstehen hemmen und sich auch bei Prostatakrebs positiv auswirken.
Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Krebsarten durch Curcuma longa zurückgedrängt werden können.

Desweiteren haben die Inhaltsstoffe dieser Pflanze eine entzündungshemmende, gallentreibende, Magensaft-treibende, antiseptische, blutdrucksenkende, blutzuckersenkende, cholisterinsenkende und antioxidative Wirkung.
Wegen der antioxidativen Wirkung wirkt Kurkuma schützend auf die Leber und schützt die Zellen vor freien Radikalen, die zu der Abnutzung dieser beitragen.

Kurkuma wirkt außerdem stärkend auf das Immunsystem, vor allem wenn es über mehrere Wochen hinweg täglich (oder fast täglich) eingenommen wird.

Die Durchblutung wird angeregt, weshalb der Konsum auch die Wundheilung beschleunigt.
Manchmal wird auch von einer geringen Schmerzlinderung berichtet!

Es gibt den Verdacht, dass Kurkuma als schwacher MAO-Hemmer (MAOI) wirkt.
Dies würde erklären, weshalb einige Konsumenten vom Safranwurz auch eine antidepressive, stimmungsaufhellende Wirkung verspüren und auch, weshalb diese Pflanze die Wirkung des Opioids Kratom (Mitragyna speciosa) verstärken kann.
Mehr zu Gelbwurz als Kratom-Booster gibt es weiter unten, bei der nächsten Überschrift!

Ein großes Anwendungsebiet des Kurkuma sind Verdauungsproblemen.
Es hat eine sehr verdauungsfördernde Wirkung und hilft bei Darmentzündungen und anderen Darm- und Gallenkrankheiten.

Es gibt noch etliche weitere Erkrankungen bei denen der Gelbwurz hilfreich ist, wie stark die heilende Wirkung ist, ist allerdings noch nicht gesichert.
Zu den Verwendungsgebieten zählen:

  • Schuppenflechte
  • Zu hoher Blutdruck
  • Diabetes
  • Alzheimer
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Arthritis
  • Andere Virusinfektionen

 

Kurkuma als Kratom-Booster – Curcuma zur Verstärkung der Kratom Wirkung

Ein besonderer Effekt dieser Pflanze ist, dass sie die Wirkung der opioid wirkenden Heil- und Rauschpflanze Kratom (Mitragyna speciosa) verstärken und verlängern kann.
Wieso genau sie das tut ist nicht geklärt, es wird aber vermutet, dass dies aufgrund eines MAO-hemmenden Effekts vom Gelbwurz der Fall ist.
Sicher, dass diese Pflanze MAO-Hemmer ist, ist es wie oben schon erwähnt allerdings nicht und wenn dann handelt es sich nur um einen schwachen MAO-hemmenden Effekt, aufgrund dessen man keine Tyrosin und Tyramin-arme Diät einhalten muss!

Für das Intensivieren der Kratom Wirkung nimmt man am besten 1-3g getrocknetes Kurkumawurzel-Pulver entweder gemeinsam mit dem Kratom oder wenn die opioide Wirkung schon verspürt wird ein. Am besten füllt man das Kurkuma Pulver in Leerkapseln der Größe 00 (hier kaufbar).
Etwa 20-60 Minuten nach der Einnahme des Gelbwurz sollte sich die Intensivierung dann einstellen.

Dies soll sogar funktionieren und die Wirkung soll wieder in den Vordergrund gerückt werden, wenn die Kratomeinnahme schon mehr als 10 Stunden her ist!
Manche, die Kurkuma als Kratom Booster testeten, berichten davon, dass eine leichte opioide Wirkung selbst 24 Stunden nach dem Konsum von Kratom und Curcuma noch zu spüren ist.

Curcuma longa als Kratom-Booster ist also auch für Abhängige sehr gut geeignet, die ihren Konsum reduzieren wollen!

 

Dosierung / Dosis von Curcuma

Die Dosis hängt davon ab, welche Wirkung man erzielen möchte.
Für die antioxidative, krebshemmende und entzündungslindernde Wirkung sollte man 3-5g täglich einnehmen, dies kann man auf so viele Einnahmen pro Tag aufteilen wie man möchte, eine einzige Einnahme der ganzen Menge genügt auch.

Für den Kratom intensivierenden Effekt genügen 1-3g, genau wie für den magensaft- und gallentreibenden.

Konsumform / Einnahme von Kurkuma

Am einfachsten ist es natürlich, das getrocknete Wurzelpulver einfach von einem Teelöffel Kurkuma (Curcuma longa)in den Mund zu schütten und bin einem Getränk nachzutrinken.
Manchen ist diese Art der Einnahme allerdings unangenehm, auch wenn der Geschmack von Kurkuma nicht so intensiv und abstoßend ist, wie bei einigen anderen Rausch- und Heilpflanzen.
Dennoch, der Plastik-artige Geschmack, der vor allem merkbar wird, wenn man puren Gelbwurz in den Mund nimmt, hat so stark konzentriert definitiv etwas unangenehmes.

Alternativ kann man sich deswegen Leerkapseln im Internet bestellen, welche man dann von Hand mit dem Kurkumawurzelpulver befüllt.
Hierfür gibt man die gewünschte Dosis Pulver auf ein Heft o.ä. und führt die beiden Kapselhälfte (je eine Hälfte in einer Hand) auf der Unterlage zu einander, sodass das Curcuma ordentlich in die Kapseln gepresst wird.
Pro Leerkapsel der Größe 00 können etwa 0,8g eingefüllt werden!

Ist einem das zu umständlich, kann man das Wurzelpulver auch in ein Getränk oder in eine Mahlzeit mischen.
Besonders lecker schmeckt Kurkuma in Orangensaft! Einfach 1-5g (je nach gewünschter Wirkung) in ein Glas O-Saft schütten und gut umrühren, ein Spritzer Zitronensaft verbessert den Geschmack noch mehr.
Das leicht scharfe Gewürz harmoniert sehr gut mit dem sauren Fruchtsaft.

In Gerichten passt Curcuma perfekt zu Curry.
Ein asiatisches oder indisches Gericht mit Reis, Gemüse und einer Curry-Kurkuma-Soße beispielsweise ist der perfekte Weg, mit Genuss etwas für seine Gesundheit zu tun.

An die frische Kurkuma-Wurzel kommt man, wegen des langen Import-Weges, hierzulande eher nicht. Seltener wird Kurkuma in Bio Läden angeboten!
Diese kann man aber auch perfekt als medizinisches Gewürz für asiatische Gerichte verwenden.

Um die Aufnahme des Kurkumas zu verbessern, kann man es mit ein wenig schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer oder Chilischoten mischen.
Diese fördern die Durchblutung und erhöhen die Bioverfügbarkeit deutlich, so wird dafür gesorgt, dass viel mehr Wirkstoffe aufgenommen werden!
10% handelsüblichen, pulverisierten schwarzen Pfeffer zu den Kurkuma-Kapseln hinzuzufügen (also bspw. 70-100mg Pfeffer + 0,7g Kurkuma) verbessert die Aufnahme enorm!

Kurkuma Extrakte

Es gibt auch Curcuma longa Extrakte, diese werden meist in Fertigpräparaten als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.
Diese Präparate sind meist in Kapsel-Form und enthalten manchmal noch weitere Wirkstoffe, entweder für die Verstärkung der gesundheitsfördernden Wirkung (bspw. durch Mineralstoffe und Vitamine), oder um die Bioverfügbarkeit von Kurkumin zu verbessern und um somit die Aufnahme des Wirkstoffes zu erhöhen.

Manchmal werden die Extrakte auch als Pulver angeboten, welches man dann selbst in Kapseln füllen oder in ein Getränk / eine Mahlzeit mischen kann.

Doch aufgepasst:
Die heilende Wirkung einer Pflanze basiert nicht nur auf einem einzigen Wirkstoff (in diesem Falle Curcumin), sondern auf der synergetischen Wirkung aller enthaltenen Wirkstoffe!
Dementsprechend ist es oft hilfreicher und ganzheitlicher, die unbehandelte Pflanze einzunehmen und nicht die Extrakte.

Kurkuma Extrakte sollte man nicht zu hoch dosieren und auch nicht in Kombination mit Kratom einnehmen, da der Verdacht besteht, dass Kurkuma leicht MAO-hemmend wirkt und da es sehr hochdosiert oder im Mischkonsum zu Nebenwirkungen und sogar Vergiftungen kommen könnte!

Kurkuma Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Curcumin
Curcumin in der Keto- und Enol-Form

Für die positiven Wirkungen des Curcuma longa sind die Curcuminoide verantwortlich, die sind auch für die tiefgelbe Farbe der Wurzel zuständig.
Zu den Curcuminoiden zählen Curcumin, Cyclocurcumin, Bisdemethoxycurcumin, Demethoxycurcumin.

Außerdem in der getrockneten Wurzel bis zu 5% ätherisches Öl, Vitamin A, B1, B2, B3, C & E, Kalzium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium, Selen, Zink, Chrom, Resin, Cineol & weitere Terpene,Terpineol, Pinen, Beta-Carotin, Caryophyllen, Zimt-, Kaffee- und Cumarinsäure, Eugenol, Guajacol, Azulen, Borneol, Phellandren, Sabinen, Linalool, Limonen, Stärke und noch einige weitere!

 

Nebenwirkungen und Risiken von Curcuma

Der Safranwurz gilt generell als sehr verträgliche Heilpflanze.
Dennoch kann es natürlich vereinzelt zu allergischen Reaktionen / Überempfindlichkeiten komen, dementsprechend sollte man keine zu hohen Dosierungen Kurkuma einnehmen ohne seinen Körper zuvor daran gewöhnt und Nebenwirkungen abgewartet zu haben!

Außerdem sollte man diese Pflanze bei Gallenverschluss und Gallensteinen meiden.

Über eine Kurkumin Überdosierung ist nichts bekannt, gerade in Kombination mit Kratom sollte man allerdings keine starken Extrakte einnehmen, da es wegen der vermuteten MAO-Hemmung zu unangenhmen oder gar gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann!

 

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen Artikel über Kurkuma kommentiert oder beim Social Network eurer Wahl teilt! 🙂

3 Gedanken zu “Kurkuma / Gelbwurz / Safranwurzel (Curcuma longa) – Gewürz, Heilpflanze & Kratom Booster

  1. Moin.
    Danke für den Überblick! Es hat sich aber ein kleiner Fehler eingeschlichen: In eine Kapssel der Größe 00 passen nicht 1 – 2g sondern nur etwa 750mg.
    10% Pfeffer verbessert die Aufnahme um ein Vielfaches.

    Grüße, Mofi.

    • Hallo,
      vielen Dank für das Lob und die Verbesserungen! 🙂
      Der Fehler wurde ausgebessert und die Info ergänzt.

      Liebe Grüße
      -MagischePflanzen.de

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