Kratom intensivieren – Kratom Booster und Toleranzsenker (8 Mittel, die Kratom verstärken!)

Kratom intensivieren – Kratom Booster und Toleranzsenker (8 Mittel, die Kratom verstärken!)

Kratom intensivieren – Möglichkeiten, das Kratom High zu boosten und die Toleranz zu senken („Kratom Booster“)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kratom (Mitragyna speciosa) zu intensivieren, die Kratom Borneo EnhancedWirkung zu verlängern und sogar die Kratom Toleranz zu senken, sodass man weniger Kratom für die gleiche Wirkung benötigt.
Kratom Booster können harmlos oder auch gefährlich sein, im Folgenden wollen wir einige sichere Arten vorstellen, Kratom zu intensivieren!

Es soll im folgenden Artikel nicht um psychoaktive Pflanzen gehen, die eine eigene Wirkung haben, aber im Mischkonsum mit Kratom synergetisch sind (d.h. Die Wirkung verstärken, oder ergänzen).
Es geht ausschließlich um Kratom Booster oder Toleranzsenker!

Generell wird Kratom durch MAO-Hemmer, andere opioide Substanzen, oder Hemmer des Cytochrom-P450-Isoenzyms intensiviert.
Es gibt allerdings auch weitere Pflanzen, die im Mischkonsum mit Kratom als Booster dienen, deren Synergie nicht genau wissenschaftlich erklärt ist.

Es gibt keine bis kaum Studien über das Mischen von starken MAO-Hemmern (wie Harmalin, Banisteriopsis Caapi…) mit Kratom.
Diese Kombination kann mitunter tödlich enden.

Desweiteren ist vorsicht geboten, da Kratom sich auf den Noradrenalin und Serotonin Haushalt im Körper auswirkt.
Unter Umständen kann es also zu einem leichten Serotonin Syndrom o.ä. kommen, wenn serotonerge Substanzen mit Kratom kombiniert werden.

Wir veröffentlichten bereits einige Info-Artikel zu pflanzlichen Opioiden:

 

Kratom kaufen

 

Liste der Kratom Booster / Toleranzsenker- Kratom intensivieren & Kratom Toleranz niedrig halten!

  • 1. Kurkuma / Kurkume / Gelber Ingwer / Safranwurzel / Kurkuma als Kratom-BoosterGelbwurz (Curcuma longa) als Kratom Booster

Kurkuma, bzw. Curcumin und ähnliche enthaltene Wirkstoffe sind leichte MAO-Hemmer.
Deswegen wird die Safranwurzel auch als pflanzliches Antidepressivum angewendet.
Geringe Dosen Kurkuma mit Kratom zu mischen um eine Intensivierung des Kratoms zu erreichen ist kein Problem.

Kurkuma / Kurkumin / Safranwurzel / GelbwurzMan sollte nur keine starken Extrakte in höheren Dosierungen gemeinsam mit Kratom einnehmen!
Bereits 1-3g Kurkuma sollten für eine Potenzierung des Kratoms genügen.
Die Wirkung hält deutlich länger an (laut manchen Berichten sogar 24 Stunden+ !) und kann wieder in den Vordergrund gerückt werden, wenn erneut Kurkuma eingenommen wird.

Da sie entzündungshemmend und antioxidativ wirkt, ist Kurkuma / Gelbwurz außerdem eine sehr gesunde Heilpflanze!

Mehr über diese tolle Heilpflanze & Kratom-Booster gibt es hier!

 

  • 2. Grapefruit / Grapefruitsaft als Kratom Booster

Grapefruitsaft hemmt unter anderem Enzyme der Cytochrom-P450-Familie.
Dieses Enzym ist für den Abbau von Kratom (und einigen weiteren Opioiden) verantwortlich.
Trinkt man ein paar Gläser Grapefruitsaft, wird die Dauer und die Stärke des Kratom Rauschs verlängert / verstärkt.

Man sollte den Saft etwa 1 1/2 – 2 Stunden vor der Einnahme trinken, kann aber auch während die Wirkung schon anhält nochmal nachtrinken.
Man sollte unbedingt Grapefruit Direktsaft und keinen Saft aus Konzentrat kaufen.

Alternativ kann man auch pinke Grapefruits als Kratom Booster verwenden, sie entweder einfach so essen, oder selbst einen Saft aus ihnen pressen (eine passende Zitruspresse findet ihr hier!).

  • 3. Sternfrucht als Kratom Booster

Die Sternfrucht intensiviert Kratom ähnlich so wie die Grapefruit es tut.
Die intensivierende Wirkung ist bei der Sternfrucht allerdings wohl noch stärker als bei der Grapefruit.
Man kann Sternfrüchte essen oder 1 1/2 -2 Stunden vor der Einnahme des Kratoms direkt gepressten Sternfrucht Saft trinken.

Da die Sternfrucht hierzulande seltener und teurer als die Grapefruit ist, ist nicht so viel über die Sternfrucht als Kratom Booster bekannt.

 

  • 4. Schwarzkümmelöl (Nigella sativa) als Kratom BoosterSchwarzkümmelöl (Nigella sativa öl)

Das Schwarzkümmelöl ist gut für seine synergetische Wirkung mit Opioiden, auch mit Kratom, bekannt.
Es wirkt als indirekter Agonist an den Opioid Rezeptoren und verstärkt die Kratom Wirkung so signifikant.
Außerdem hat Schwarzkümmelöl einige gesundheitsfördernde Effekte, es wirkt antikanzerogen, entzündungshemmend, antioxidativ und antiallergen.

Es intensiviert nicht nur die Wirkung von Kratom, sondern lindert auch den Entzug, bzw. die Absetzerscheinungen wenn Kratom über einen längeren Zeitraum hinweg täglich eingenommen werden.
In dem Fall lohnt es sich, täglich über einen längeren Zeitraum Schwarzkümmelöl einzunehmen.

Einen Artikel über Heilpflanzen, die den Opioid Entzug lindern gibt es hier.

Bereits 1/4-1/2 Teelöffel jeweils morgens und abends genügen für eine deutlich spürbare Wirkung!
Man muss zu ägyptischem, biologischen und frisch gepressten Öl greifen, da nur bei diesem die Wirkstoffe enthalten bleiben.

 

  • 5. Magnesium citrat (Chelatiertes Magnesium) als Toleranz-Magnesium CitratSenker

Magnesium intensiviert die Wirkung des Kratoms zwar nicht direkt, dient aber als Toleranz-Senker.
Die regelmäßige, tägliche Einnahme von Magnesium senkt die Opioid Toleranz, man benötigt also geringere Dosen Kratom (bzw. andere Opioide, wie Schlafmohn, Tilidin oder Heroin) als vorher.

Magnesium CitratMan nimmt etwa 600mg bis 1g Magnesium Citrat 30-45 Minuten vor der Einnahme vom Kratom ein.
Dies verhindert, dass die Kratom Toleranz durch den Konsum steigt!
Dieser Effekt wird dadurch erzielt, dass Magnesium ein NMDA-Antagonist ist.

Man sollte Magnesium citrat und kein Magnesium oxid kaufen!
Chelatiertes Magnesium hat die beste Bioverfügbarkeit.

Auch die positiven Wirkungen von Magnesium (insbesondere Magnesium citrat, da dies sehr gut vom Körper aufgenommen werden kann) auf die Gesundheit rechtfertigen schon den regelmäßigen Konsum dieses Nahrungsergänzungsmittels!
Es wirkt gut auf die Knochen, Muskeln, beruhigt die Nerven, hilft bei Erschöpfung und ist krampflösend.

  • 6. (Echte) Brunnenkresse / Wasserkresse (Nasturtium officinale) als Kratom Booster

Die Brunnenkresse ist ein Gemüse & Gewürz mit leicht stimulierender Wirkung.
Es wirkt sehr gesundheitsfördernd, da es antioxidative Wirkstoffe enthält, somit schützt Brunnenkresse die Zellen. Außerdem wirkt es bspw. entzündungshemmend und leicht antibakteriell.
Als Kratom Booster macht Brunnenkresse attraktiv, dass es das Enzym CYP2E1 der Cytochrome-P450-Familie hemmt.

Brunnenkresse intensiviert Kratom also genauso, wie es Grapefruit tut.
Die Wirkung wird verstärkt und verlängert.

3-5g getrocknete Brunnenkresse pro Tasse Tee sollten für eine Intensivierung genügen.
Man trink den Tee etwa 30-60 Minuten vor der Einnahme von Kratom (und, wenn gewünscht, nochmal eine Tasse wenn die Kratom Wirkung schon anhält).

Am besten, man verwendet frische, selbst angebaute Brunnenkresse, man kann jedoch auch getrocknete kaufen und muss selbst sehen, was für Ergebnisse man damit erzielen kann. Über Kommentare zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen!

 

  • 7. DL-Phenylalanin (DLPA) als Kratom Booster

Phenylalanin ist eine in vielen Lebensmitteln vorkommende essentielle Aminosäure.
Man kann zusätzlich DL-Phenylalanin in Kapseln einnehmen, diese zeigen eine Wirkung, wenn sie über mehrere Wochen hinweg regelmäßig eingenommen werden.
Man nimmt täglich etwa 1g DLPA, 30-45 Minuten vor der Einnahme des Kratoms oder des anderen Opioids.

Die opioide Wirkung vom Kratom wird verstärkt, die Wirkdauer scheint aber nicht verlängert zu werden.
DLPA hat auch noch einige positive Wirkungen auf die Gesundheit!

 

  • 8. Cayenne Pfeffer / Chili zur Verbesserung der BioverfügbarkeitGetrocknete Chilischoten

Cayenne Pfeffer oder Chili intensivieren die Kratom Wirkung nicht direkt, sondern verbessern lediglich die Aufnahmefähigkeit der Magenschleimhaut.
Man kann ein wenig Cayennepfeffer / zerkleinerte Chili ins Kratom geben (z.B. in einer Leerkapsel, wenn man die Schärfe nicht erträgt – Leerkapseln hier kaufbar), dies sorgt dafür, dass das Kratom schneller und stärker anflutet und etwas stärker wirkt.

Man darf nicht zu viel Chili verwenden, da dies den Magen stark reizen kann.
Man sollte sich zunächst an das Capsaicin (der Wirkstoff in Cayennepfeffer / Chili) gewöhnen, indem man täglich kleine Mengen Chili zu sich nimmt.

Ein Teelöffel zerkleinerte Chili oder mittelscharfer Cayenne Pfeffer genügt, um die Magenschleimhäute aufnahmefähiger zu machen.

Das gleiche gilt übrigens auch für Pfeffer (sei es schwarzer, weißer oder buner Pfeffer)!

 

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen Artikel über Kratom Booster kommentiert oder beim Social Network eurer Wahl teilt! 🙂

5 Gedanken zu “Kratom intensivieren – Kratom Booster und Toleranzsenker (8 Mittel, die Kratom verstärken!)

  1. Aus der Literatur:
    „Opioidantagonisten sind Substanzen bzw. Arzneistoffe, die an Opioidrezeptoren wirken und dort die Wirkung der Opioide PARTIELL ODER KOMPLETT AUFHEBEN … Opioidantagonisten wie Naloxon und Naltrexon werden primär als ANTIDOTE zur TERMINATION einer Opioidintoxikation angewendet … In der Anästhesiologie therapiert man mit Opioidantagonisten den postanästhetischen Opioid-Überhang durch mittel- und/oder langwirksame Opioide.“

    So, und jetzt bitte nochmal erklären, in wiefern Schwarzkümmelöl als ANTAGONIST bitte dien Kratom-Effekt VERLÄNGERN soll…

    (Und ggf. erklären, wieso der Autor über Kratom schreibt, wenn er nichtmal weiß oder nachschlägt, wie ein Agonist bzw Antagonist wirkt :=)

    • Das war natürlich ein Fehler, wurde verbessert.
      Dem Autor ist der Unterschied zwischen Agonisten und Antagonisten durchaus bekannt 🙂
      MfG

  2. Da Rosenwurz ja einerseits (leicht) die Monoaminooxidase hemmt und andererseits Beta-Endorphine stimuliert, sowie Dopamin- und Serotoninspiegel reguliert und zusätzlich noch CYP3A4 inhibitiert (ähnlich Grapefruitsaft), dürfte es ja ebenfalls ein Kratombooster sein, oder sehe ich das falsch? Kratom wirkt ja schließlich sowohl auf Dopamin- und Serotonin, als auch aufs Opioidsystem und wird durch das Cytochrom P450 Enzymsystem abgebaut.

    LG

    • Vielen Dank für den Hinweis!
      Die Kombination aus Rosenwurz und Kratom sollte mal erprobt werden, ich werde den Artikel dementsprechend ergänzen, ist eine interessante Idee.

      LG
      -MagischePflanzen.de

  3. Ist denn bekannt, ob die aufgeführten „Booster“ auch bei den den anderen Kratom-Arten bzw. deren Verwandten wirkt, wie z.B. Mitragyna parvifolia (Kaim), Mitragyna diversifolia und Mitragyna javanica (auch Combretum quadrangulare denkbar)? Oder gelten diese wirklich nur für Mitragyna speciosa?

Schreibe einen Kommentar

Solve : *
2 ⁄ 1 =