Mulungu (Erythrina mulungu) – natürliches Schlafmittel, GABA-Ergikum

Mulungu (Erythrina mulungu) – natürliches Schlafmittel, GABA-Ergikum

Das natürliche Schlafmittel Mulungu

Mulungu (Erythrina mulungu/Erythrina verna) ist ein aus Brasilien stammender Mulungu (Erythrina mulungu)Baum, der die psychoaktiven Naturstoffe Erythravin und 11α -hydroxy-erythravin enthält. Er wird auch Korallenbaum genannt.
Es handelt sich bei Mulungu um ein sehr wirksames pflanzliches Schlafmittel, das entspannende, sedierende und auch leicht angstlösende Effekte hat. Diese Pflanze ist GABAerg, wie Benzodiazepine, Alkohol & Opioide es auch sind, die Suchtgefahr ist jedoch deutlich geringer als bei den genannten Substanzen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es legal!
Vor allem die Wurzel und die Rinde haben eine hohe Wirkstoffkonzentration.
Im Amazonas Gebiet werden verwandte Bäume als Medizin oder auch als Pfeil- und Fischgift verwendet.

Einen ausführlichen Artikel über das Rauchen von Mulungu findet ihr hier!

 

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Mulungu Wirkung

Es wirkt auf die menschlichen GABA Rezeptoren, genau wie Benzodiazepine, Opioide oder Erythrina Mulungu RindeAlkohol. Deswegen hat es auch eine sedierende, angstlösende Wirkung.
Es handelt sich hier um ein hervorragendes natürliches Schlafmittel und Beruhigungsmittel.
Der Blutdruck wird gesenkt, man fühlt sich benommen. Manchmal wird Mulungu als „pflanzliches Diazepam“ bezeichnet (auch wenn Diazepam selbst auch bereits in einer Pflanze, der Kartoffel, nachgewiesen wurde!).

Einige Menschen empfinden die Wirkung jedoch auch als etwas gewöhnungsbedürftig oder gar unangenehm, der durch Mulungu ausgelöste Zustand gefällt nicht jedem (wie es auch beim rezeptfreien, synthetischen Schlafmittel Diphenhydramin der Fall ist – einen Infoartikel zu DPH findet ihr hier)

Eine weitere sehr positive Eigenschaft des Korallenbaums ist, dass er das Verlangen nach Nikotin bei Rauchern senkt.
Es wird deshalb volksmedizinisch als Entwöhnungsmittel bei einer Tabak-Sucht verwendet.

 

Mulungu als Heilpflanze

Mulungu wird traditionell vor allem in Brasilien und Peru als Heilpflanze konsumiert, inzwischen wird es aber auch hierzulande für seine beruhigenden, schlaffördernden Eigenschaften sehr geschätzt.
Diese Pflanze ist ein sehr wirksames Schlaf- und Beruhigungsmittel und hilft auch gegen Herzklopfen oder Herzrasen!

Es wirkt entzündungshemmend und fiebersenkend, auch den Blutdruck verringert ein Aufguss oder das Rauchen dieser Pflanze.
Laut der Volksmedizin der oben erwähnten Länder soll Mulungu auch gegen Epilepsie helfen.

Ein in der Rinde dieser Pflanze vorkommendes Alkaloid namens Cristamidin hat laut einer Studie mit Versuchen an Ratten einen positiven Effekt auf die Leber, dies ist natürlich nicht auf den Menschen übetragbar – Tierversuche sind generell ein sehr schreckliches und gleichzeitig ungenaues Mittel der Erforschung von Medizin & Drogen. Es gibt deutlich bessere Ideen, die Tierversuche komplett überflüssig machen könnten, würde nicht so verdammt viel Geld fließen, was Tierversuche angeht.

 

Mulungu Inhaltsstoffe

Mulungu Rinde
Erythrina Mulungu Rinde

Die Wirkstoffe dieser psychoaktiven Pflanze sind Isoquinolin-Alkaloide, es handelt sich um mehr als zwanzig verschiedene Substanzen.
Desweiteren sind Flavonoide und Triterpene enthalten.

Mulungu enthält unter anderem Erysodin und Cristamidin.

 

 

 

Mulungu Dosierung und Konsumform

Mehr über das Rauchen dieser Pflanze und wie diese Konsumform funktioniert erfahrt ihr hier!

Häufig ist das Brauen eines Mulungu Tees. Hierfür wird die Rinde oder die Wurzel etwa 20min in auf mittlerer Hitze köchelndem Wasser gegeben. Der Topf muss hierbei zugedeckt werden.

Mulungu Tee
Mulungu Tee

Anschließend wird das Pflanzenmaterial heraus gefiltert.
Das Trinken eines Tees ist weniger wirksam als das Essen der Pflanze. Man kann sie einfach ein wenig zerkauen und dann mit einem Schluck Wasser runter spülen.
Der Geschmack ist hierbei allerdings nicht sehr angenehm, weshalb es sich lohnt, die Rinde zu pulverisieren und in Leerkapseln (der Größe 00) zu füllen.
Aber auch das Rauchen ist möglich. In einer Bong, Pfeife, einem Vaporizer oder einem Joint. Der Geschmack des Rauches erinnert an Räucherstäbchen oder Heu.

Einen Artikel über die Konsumform Rauchen gibt es hier.

Die Dosierung für den oralen Konsum liegt bei 0,5-5g, geraucht benötigt man etwa 1-3g.
Jeder muss für sich seine passende Dosis finden, Überdosierungen können unangenehm werden. Man fühlt sich benommen und unwohl, leichte Angstzustände und andere paradoxe Wirkungen wie Schlaflosigkeit können eintreten.
Bei manchen sind bereits 1-2g zu viel, daher muss mit einer sehr geringen Dosis begonnen werden!

Über die Herstellung eines alkoholischen Extrakts bzw. eines Tranks ist nicht viel bekannt, das sollte aber auch möglich sein.

 

Mulungu Nebenwirkungen & Risiken

Wie bei allen Pflanzen & Substanzen kann es zu allergischen Reaktionen kommen, ein weiterer Grund, weswegen man mit einer sehr geringen Dosis beginnen sollte.

Manche Menschen empfinden die Wirkung als eher unangenehm & können nicht so gut einschlafen.
Schwindel, Übelkeit, Unwohlsein und weitere Nebenwirkungen können auftreten.

Es besteht eine geringe Suchtgefahr, da Mulungu zwar keine Rauschwirkung hat, jedoch bei Menschen mit Schlafproblemen zu einer Gewöhnung führt. Es kann sein, dass man deutlich schlechter einschlafen kann, wenn man kein Mulungu nimmt (nachdem man die Pflanze über längere Zeit täglich eingenommen hat).

 

Mischkonsum & Kombinationen

Beliebt ist die Kombination Kratom und Mulungu.
Auch Kratom wirkt GABA-erg und oft downend, beruhigend und angstlösend. Die Wirkprofile der beiden Pflanzen ergänzen sich also sehr gut.
Die sedierende, schlaffördernde Wirkung überdeckt die teils stimulierende Wirkung des Kratoms.
Diese Pflanze kombiniert mit Kratom ist perfekt für einen angenehmen Abend daheim!
Dennoch, nicht zu hoch dosieren, es kann sonst unangenehm werden.

Diese Pflanze gemischt mit Alkohol ist keine gute Kombination, Übelkeit kann auftreten und die Wirkungen verstärken sich gegenseitig.
Ein, zwei Bier können in Ordnung sein, zu viel Alkohol ist aber definitiv nicht empfehlenswert.

Andere schlaffördernde und beruhigende Pflanzen können gut mit diesem Heilkraut kombiniert werden, um eine noch stärker beruhigende Wirkung erzielen zu können.

stellten wir bereits in ausführlichen Pflanzen-Listen vor!

 

Fazit

Es handelt sich hier um ein sehr wirksames „Heilkraut“. Nicht jedem gefällt die Wirkung, als natürlicher Benzodiazepin (Valium, Tavor…) Ersatz zum Schlafen und zur Beruhigung taugt es aber.
Günstig ist es auch noch!

Das Rauschpotential ist nicht sonderlich hoch, dafür ist der Korallenbaum eine umso besseres Heilpflanze!

 

 

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6 Gedanken zu “Mulungu (Erythrina mulungu) – natürliches Schlafmittel, GABA-Ergikum

  1. „Auch Kratom wirkt GABA-erg“, können Sie mir hierzu bitte eine Quelle nennen?

    Der Wirkstoff 7-Hydroxymitragynin, der in Kratom enthalten ist, wirkt als Agonist am µ-Opioidrezeptor.

    • Alle Opioide wirken auch auf das GABA-System!
      „It has been proposed that the analgesic effect of opioids on the PAG works by suppressing the inhibitory influence of the neurotransmitter GABA (gamma-aminobutyric acid) on neurons that form part of a descending antinociceptive pathway.“
      Quelle:
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9403690

    • Guten Tag!
      Ja, kann es. Mulungu ist jedoch sehr kratzig & wahrscheinlich recht schlecht für die Lunge. Daher ist Vaporisation vorzuziehen – oder oraler Konsum (funktioniert bei Mulungu besser)!

  2. Hallo!
    Mulungu ist für mich wie eine Offenbarung und eine unglaubliche Hilfe. Bin seit langer Zeit schlafgestört mit vielfältigen Auswirkungen.
    Mit Mulungu ist es mir gelungen, einen fast normalen Schlaf wieder zu finden. Das hat kein chemisches Schlafmittel geschafft. Ich bemerke schon ab o,2g eine Wirkung, 1g ist bei mir zuviel! Ich konsumiere meist oral, wenns schneller gehen soll auch sublingual.
    In Kombination mit CBD und Habichtskraut ist Tiefschlaf garantiert!

    Sehr, sehr gute Seite hier!

    • Guten Tag,

      vielen Dank für das Lob! Freut mich, dass Mulungu bei dir so wunderbar funktioniert.
      Den sublingualen Konsum muss ich auch mal ausprobieren, ein schnellwirksames Schlafmittel kann man ja wirklich immer mal gut gebrauchen.

      LG

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