Rosenwurz (Rhodiola rosea) – natürliches Aufputschmittel und Nahrungsergänzungsmittel
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Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist ein beliebtes Heilkraut, das seit Jahrhunderten in der russischen, skandinavischen und baltischen Volksmedizin verwendet wird. Es handelt sich hier um eine leicht psychoaktive Pflanze mit vielen heilenden Eigenschaften und mit vergleichsweise wenigen Gefahren.
Heutzutage ist Rhodiola rosea weltweit verbreitet und kann im Internet so wohl als getrocknetes Kraut/Wurzeln wie auch als Extrakt (oft in Kapseln) gekauft werden.
Rhodiola rosea gilt als pflanzliches Antidepressivum, Nootropikum & Aufputschmittel – mehr Infos zur Wirkung, zur Einnahme und den Risiken findet ihr in diesem Artikel. Es handelt sich hier also potentiell um eine wirksame pflanzliche Alternative zu pharmazeutischen Antidepressiva, wobei es für die Bekämpfen sehr starker Depressionen für einige sicher zu schwach ist.
Man sollte keine reine Selbstmedikation betreiben – der Besuch eines Psychologen ist noch wichtiger als die Einnahme einer Pflanze / Substanz, wenn es um psychische Erkrankungen geht!
Die Wurzel dieser Pflanze enthält die höchste Konzentration an Wirkstoffen.
Auch das Kraut, also die getrockneten Blätter und das restliche Pflanzenmaterial sollte wirksam sein.
- Wir erwähnten Rosenwurz auch in unserer Pflanze mit 10 natürlichen Antidepressiva (hier klicken)
- Und wegen der aufputschenden Wirkung in unserer Liste mit 10 natürlichen Aufputschmitteln, zu der ihr hier kommt!
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Wirkung des Rosenwurz
Rosenwurz ist generell eine stimulierende, aufputschende Pflanze.
Sie kann sehr gut morgens zum Frühstück getrunken werden, eventuell auch als Kaffee Alternative.
Die Konzentration wird gesteigert und die geistige Leistungsfähigkeit erhöht, Rhodiola rosea ist also ein pflanzliches Nootropikum.
Volksmedizinisch wird es auch für den Abbau von Stress und zur Steigerung des Erinnerungs- und Aufnahmevermögens eingenommen.
Eine weitere medizinisch sehr wertvolle Wirkung die Rosenwurz hat ist die angstlösende (anxiolytische). Innere Unruhe und Anspannung und leichte Angstzustände können mit regelmäßiger Einnahme dieser Pflanze gelindert werden.
Auch ein leichter antidepressiver Effekt scheint vernommen werden zu können – diese Heilpflanze kann also bei leichten Depressionen eingesetzt werden!
Leichte Euphorie und eine Verbesserung der Stimmung kann eintreten.
Über eine Abhängigkeit von Rosenwurz ist nichts bekannt, auch nicht über eine psychische.
Generell ist diese Pflanze sehr nebenwirkungsarm und wird sogar von der europäischen Arzneimittelagentur als relativ sicher eingestuft.
Nicht alle Menschen verspüren die antidepressive & stresslindernde Wirkung der Rhodiola rosea, manche sind jedoch von dieser Pflanze überzeugt.
Rosenwurz als Nahrungsergänzungs- und Stärkungsmittel
Neben den psychoaktiven Wirkungen erhöht diese Pflanze außerdem die Widerstandsfähigkeit des Körpers und hilft dem menschlichen Körper bei Belastungen.
Es wirkt schützend gegen freie Radikale im Körper und regenerativ auf das Nervensystem.
Aus diesem Grund wird Rosenwurz auch experimentell als antikarzinogen (krebslindernd) bezeichnet, da freie Radikale eben karzinogen wirken.
Richtiger Rosenwurz Konsum / Einnahme
Die Wirkungen klingen natürlich alle sehr vielversprechend, ein kleines Manko gibt es bei der Einnahme dieser Heilpflanze dann aber doch.
Um eine ordentliche Wirkung zu verspüren, müssen die meisten Rhodiola rosea regelmäßig über einen längeren Zeitraum (von etwa 1-3 Wochen) täglich einnehmen!
Hier verhält es sich ähnlich wie bei pharmazeutischen Antidepressiva oder bei Johanniskraut.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Rhodiola rosea zu konsumieren.
Der traditionelle Weg ist das Kochen eines Rosenwurz Tees.
Hierfür einfach das Kraut mit heißem Wasser überschütten und 5-6 Minuten ziehen lassen.
Lässt man den Tee noch länger ziehen, wird die Wirkung weniger aufputschend und antriebssteigernd, eher beruhigend. Ganz ähnlich wie beim Grün- oder Schwarztee.
Der Tee ist weniger effektiv als die Einnahme eines Rosenwurz-Extrakts in Kapseln.
Das Schlucken von 1-2 Kapseln (je nach Dosierung der Kapseln) morgens genügt um eine ordentliche Wirkung zu erzielen!
Hat man gemahlene Rhodiola rosea Wurzel, kann man mit dieser entweder einen Tee kochen oder sie einfach in Leerkapseln füllen und schlucken.
Alternativ gibt es auch Rosenwurz Tinkturen, von denen man ein paar Tropfen in das Getränk gibt.
Rosenwurz Dosierung / Dosis
Von der Wurzel verwendet man 1g-1,5g pro Konsumeinheit.
Kocht man einen Tee, kann man auch 2g-2,5g verwenden, um dem Wirkstoffverlust beim Brauprozess entgegen zu steuern.
Man nimmt die Rhodiola rosea üblicherweise ein bis maximal zwei mal am Tag ein, man sollte sie jedoch nicht abends zu sich nehmen, da die aufputschende Wirkung einen dann am Schlaf hindern könnte.
Vom Extrakt nimmt man, je nach Stärke, 200mg-500mg.
Nebenwirkungen & Risiken der Rhodiola rosea
In normalen Dosierungen kommt es extrem selten zu Nebenwirkungen. Es kann natürlich immer eine allergische Überreaktion geben, dies jedoch nicht oft.
Bei Überdosierungen kann es manchmal zu Gereizbarkeit, schlechter Laune und Schlaflosigkeit kommen.
Menschen mit bipolarer Störung, die durch aufputschende Antidepressiva manisch werden können, dürfen Rhodiola rosea nicht einnehmen. Manie kann bei Depressiven zu Suizidversuchen führen.
Es gibt keine Informationen darüber, ob Rosenwurz für Schwangere oder während der Stillzeit sicher ist, daher sollte man das vorsichtig eher unterlassen.
Der Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen und Pflanzen (wie etwa Koffein, Kaffee, Guaraná, Kakao, Amphetamin, Ephedrin…) könnte eine geegenseitige Wirkung der stimulierenden Effekte zur Folge haben.