Salvia coccinea / Blut Salbei – Legale psychoaktive Salbei / Salvia Art (beruhigend, psychedelisch & mehr)

Salvia coccinea / Blut Salbei – Legale psychoaktive Salbei / Salvia Art (beruhigend, psychedelisch & mehr)

Salvia coccinea – Legale psychoaktive Salbei Art

Salvia coccinea (Blut Salbei / Scharlach Salbei) ist eine legale Salvia / Salbei Art, die eine psychoaktive Wirkung entfaltet, als Rauschpflanze jedoch sehr wenig Verbreitung findet.Blutsalbei / Scharlachsalbei / Salvia coccinea
Sie stammt aus Mexiko, wird dort jedoch nicht traditionell von Schamanen eingenommen, ganz im Gegensatz zum berühmtesten psychoaktiven Salbei, Salvia divinorum dem Zaubersalbei.

Auch in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen von Christian Rätsch (hier kaufbar) findet man keine Infos zu Salvia coccinea, was schon darauf hindeutet, wie unbekannt ihre ethonbotanischen Qualitäten sind.

Wir veröffentlichten bereits eine Liste mit vielen verschiedenen psychoaktiven Salvia Arten, zu der es hier geht!

In diesem Aritkel gehe ich genauer auf die psychoaktive Wirkung ein und auch auf andere wichtige Faktoren (wie Dosis, Risiken, Einnahme etc.).
Wichtig ist jedoch: Es gibt, wie schon gesagt, sehr wenige Erfahrungsberichte und auch kaum wissenschaftliche Untersuchungen zum Blutsalbei. Es können also bisher nicht bekannte Risiken und auch Wirkungen auftreten, erst Recht der häufigere Konsum ist also potentiell gefährlich, da es theoretisch toxische Langzeitfolgen geben kann.
Das Experimentieren mit dieser Pflanze ist dementsprechend riskant und sollte, wenn überhaupt, nur in geringem Ausmaß erfolgen.

Manchmal wird Salvia coccinea als legaler Cannabis Ersatz geraucht, auch wenn sich die Wirkung natürlich deutlich anders anfühlt und meist auch viel weniger intensiv ist. Es handelt sich dennoch um eine eher stärkere legale psychoaktive Pflanze, weitaus stärker als Damiana oder Habichtskraut, jedoch leichter als Cannabis & Salvia divinorum.

Übrigens: Wir veröffentlichten letztes Jahr einen Artikel über eine Studie darüber, dass mehrere psychoaktive Salvia Arten neu entdeckt wurden, welche Salvinorin A & B enthalten. Zuvor dachte man, nur Salvia divinorum enthält diese extrem stark psychedelischen, dissoziativen Stoffe, jetzt sind auch andere Salbei Arten mit Salvinorin A bekannt!
Zu dem Artikel mit dieser Studie gelangt ihr hier, dort gibt es genauere Infos über Salvinorin Gehalt etc.!

Andere Namen: Texas Salbei (Texas sage), Tropischer Salbei, Blutsalbei / Blut Salbei, Scharlach Salbei, Scharlachroter Salbei

 

Salvia coccinea kaufen


Salvia coccinea Wirkung

Über die Tauglichkeit als psychoaktive Pflanze gibt es teils unterschiedliche Meinungen.Blut Salbei / Scharlach Salbei / Salvia coccinea
Manche verspüren nichts oder kaum etwas, andere sind sehr positiv angetan. Klar ist, dass die Wirkung weitaus weniger intensiv ist, als die von Salvia divinorum, S. coccinea enthält schließlich auch kein Salvinorin A.
Insgesamt ist S. coccinea als weniger intensiv psychedelisch / halluzinogen / dissoziativ, aber als oft angenehmer / spaßiger zu beschreiben (S. divinorum empfinden die meisten Leute als zu intensiv).

Generell wird die Wirkung als beruhigend / sedierend / entspannend und leicht psychedelisch und wahrnehmungsverändernd beschrieben.
Bei geschlossenen Augen kann es zu visuellen Veränderungen kommen, es werden bspw. etwa geometrische Formen, Farben oder auch Bilder gesehen (CEVs – Closed Eye Visuals). Bei offenen Augen sind diese optischen Effekte meist nicht sehr stark wahrnehmbar, üblicherweise gibt es lediglich eine leichte Veränderung / Verstärkung der Farbwahrnehmung. Auch Musik wird oft als besser oder tiefer empfunden.
Auch eine leicht stimmungsaufhellende oder gar euphorische Wirkung kann eintreten, wobei dies natürlich stark von Set & Setting abhängt.

Die Wirkung erinnert an die des Feuersalbei (Salvia splendens), ist jedoch wohl unterscheidbar.

Bei sehr hoher Dosierung können durchaus auch stärkere visuelle Veränderungen bei offenen Augen auftreten! In solchen Dosisbereichen wird auch von einem enorm veränderten Körpergefühl berichtet.
Man sollte Salvia coccinea also wirklich nicht unterschätzen!

Menschen, die bereits öfter Salvia coccinea für Rauschzwecke einnahmen, berichten nicht selten, dass die Wirkung manchmal eintritt und manchmal nicht und dass sie oft recht unterschiedlich ausfällt.

Das Gefühl nach dem Scharlach Salbei Konsum wird von eingen als sehr träge und entspannt empfunden, der Körper kann sich schwer anfühlen und man liegt am liebsten.
Auch eine Veränderung der Gedankengänge kommt oft hinzu, eine Person berichtet etwa davon, dass sie nicht mehr so hinterfragend und grübelnd war, gerne mit Menschen kommunizierte und sich von negativen Kommentaren weniger mitreißen ließ.
Es kommt häufig zu einer Egal-Einstellung, wie man es bspw. von Benzodiazepinen kennt, wenn auch natürlich in weitaus geringerem Maße. Probleme und Unwohlsein kann einen während des Rausches weniger belasten.

Desweiteren wirkt diese Salbei Art auf einige auch traumverstärkend und auch die Erinnerungsfähigkeit an Träume wird verbessert.
Zusammen mit dem beruhigenden, sedierenden Effekt ist Blutsalbei also ein perfektes Traumkraut, das man vor dem Schlafen einnehmen kann!
Auch für luzides Träumen (Klarträume) sehr interessant.

 

Salvia coccinea Nebenwirkungen & Risiken

Wie schon erwähnt ist ein erhebliches Risiko die Unerforschtheit und der geringe Erfahrungsschatz dieser psychoaktiven Pflanze.
Es kann also zu unbekannten Nebenwirkungen, Wirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Substanzen und Langzeitfolgen kommen. Wenn man trotzdem mit dem Blutsalbei experimentieren möchte, sollte man also längere Pausen zwischen jeder Einnahme lassen und keine zu hohen Dosierungen einnehmen.

Schwangere & Stillende dürfen diese Pflanze auf keinen Fall einnehmen, ebenso wenig wie Menschen mit schweren psychischen Krankheiten.

Insgesamt gilt die Pflanze als eher nebenwirkungsarm, Übelkeit, Schwindel o.ä. können dennoch manchmal auftreten.
Außerdem kann es zu negativen Erfahrungen kommen, die Wirkung kann als unangenehm empfunden werden. Man muss deswegen auf Set & Setting achten, also gut gelaunt sein und sich in einer sicheren Umgebung befinden.
Set & Setting ist natürlich nicht so wichtig wie bei Salvia divinorum, spielt aber trotzdem eine Rolle.

Ein Tripsitter ist in geringen Dosierungen nicht nötig, in höheren Dosisbereichen jedoch vielleicht schon von Vorteil.

Es gibt eine gewisse Suchtgefahr, die jedoch weitaus geringer als bei bspw. Cannabis ist. Auch deswegen sollten jedoch Pausen eingehalten werden.
Natürlich kann es immer zu allergischen oder überempfindlichen Reaktionen kommen, weswegen mit geringen Dosierungen begonnen werden muss.

 

Salvia coccinea Einnahme / Zubereitung

Salvia coccinea rauchen / vaporisieren

Am verbreitetsten ist das Rauchen dieser psychoaktiven Salbei Art. Meist werden Blätter und Blüten gepflückt, leicht getrocknet und dann in einer Pfeife, einer Bong oder einem Joint verbrannt und inhaliert.
Geschmacklich ist da Rauchen sehr unangenehm und der Rauch ist oft auch ziemlich kratzig, weshalb einige Konsumenten den sublingualen Konsum klar dem Rauchen vorziehen.

Das Vaporisieren ist eine deutlich gesündere Form des inhalativen Konsums, hier wird das Pflanzenmaterial nicht verbrannt, sondern in einem Vaporizer so weit erhitzt, dass sich möglichst alle Wirkstoffe lösen und verdampfen. So entstehen keine oder kaum schädliche Verbrennungsprodukte!

Gute Vaporizer mit frei einstellbaren Temperaturen könnt ihr hier kaufen, egal ob mobile oder Standvaporisatoren!

Die genaue benötigte Temperatur für das Vaporisieren ist uns nicht bekannt, man sollte einfach mit 140-150°C beginnen und sich dann langsam auf 190-200°C steigern. Solltet ihr wissen, welche Temperatur am besten geeignet ist, würde ich mich sehr über ein Kommentar oder eine Mail freuen!

Salvia coccinea sublingual

Nach dem Rauchen ist die sublinguale Aufnahme die zweithäufigste Applikationsform.
Vermutlich liegt das daran, dass auch Salvia divinorum traditionell meist sublingual konsumiert wird.

Hierfür werden einfach die Blätter / Blüten etwas gekaut und dann 15-30 Minuten im Mund belassen. Anschließend wird das Pflanzenmaterial normalerweise herunter geschluckt.

Die Wirkung tritt so etwas später als beim Rauchen ein, hält jedoch länger an.

Salvia coccinea oral

Hierzu gibt es sehr wenige Berichte.
Vermutlich ist die Wirkung hier weitaus weniger stark, es kann jedoch durchaus sein, dass trotzdem psychoaktive Effekte verspürt werden.
Man sollte also zunächst mit einer geringen / normalen Dosierung beginnen, nicht einfach davon ausgehen, dass man eine viel höhere Dosis benötigt.

Vor allem die Herstellung eines Tees ist jedoch vermutlich nicht sehr effektiv.

Salvia coccinea Extrakt

Selten sind in ethnobotanischen Shops auch Scharlachsalbei Extrakte zu finden, welche zwar recht teuer sind, jedoch eine weitaus stärkere Wirkung erzeugen.
Hier muss natürlich deutlich niedriger dosiert werden!
Ein Extrakt kann entweder verdampft (etwa in einer Ölpfeife oder auf Alufolie), geschluckt oder im Mund zerlassen & sublingual aufgenommen werden.

Man kann es auch in Pfeife, Bong oder Joint konsumieren, indem man es mit getrocknetem Pflanzenmaterial mischt, am besten natürlich mit Salvia coccinea Blättern.
Auch für eine Rauchmischung ist das Extrakt sehr gut geeignet, um einen deutlich psychoaktiven Effekt zu erzeugen. Weiter unten gehe ich etwas auf mögliche Pflanzen zur Kombination mit dem Blutsalbei ein.

 

Salvia coccinea Dosis / Dosierung

Hierzu gibt es natürlich keine genauen Angaben, da der Konsum nicht so verbreitet ist.

Üblicherweise werden 1-3g des getrockneten oder 2-6g des frischen Materials verwendet.
Geraucht / vaporisiert wird oft eine geringere Dosis gewählt, als bei sublingualer oder oraler Einnahme, was jedoch auch einfach daran liegt, dass der Rauch recht unangenehm ist.
Ob das Rauchen bei einer gleichen Menge (also bspw. 1g) tatsächlich für stärkere Wirkung sorgt, als die sublinguale Aufnahme von 1g, ist fraglich und eher unwahrscheinlich.

Als grobe Orientierung kann man sagen, dass 5-13 frische Blätter sublingual eine Wirkung erzeugen sollten.

Extrakte müssen, je nach Potenz, natürlich weitaus geringer dosiert werden, hier reichen oft schon 0,1-0,3g vollkommen aus.

Salvia coccinea Anbau / AnpflanzenSalvia coccinea psychoaktive Pflanze

Der Anbau dieser Salbei Art ist sehr simpel und hier in Deutschland kann sie ohne Probleme draußen wachsen.
Ich gab die Samen einfach in Kokosquellerde (die ich mittels eines Zimmergewächshauses feucht hielt, man kann natürlich auch eine Plastikfolie mit Löchern darin über dem Topf befestigen), nach 1-2 Wochen erscheinen die Jungpflanzen.
Diese wurden nach weiteren 2-3 Wochen dann in größere Töpfe mit normaler Blumenerde (torffreie Erde, der Umwelt zuliebe) umgetopft, ab Anfang Mai stellte ich sie dann raus.

Eine Pflanze ließ ich in einem Topf, zwei andere setzte ich direkt in ein Beet.
Jetzt, nachdem sie etwa seit 2 1/2 Monaten draußen stehen blühen sie gerade (es ist Ende Juni) und es sind schon genug Blätter für eigene Selbstexperimente vorhanden.

Die Pflanze ist zwar mehrjährig, jedoch nicht frostfest und muss daher drinnen / im wärmeren Gewächshaus überwintert werden, am besten bei 8-12°C, zur Not kann man es jedoch auch bei Zimmertemperatur versuchen.
Die ins Beet gesetzten Pflanzen werde ich also ausgraben und dann wieder in Töpfen geschützt überwintern.

Es können natürlich auch schon fertige, lebende Pflanzen gekauft werden. So überspringt man die Wartezeit der Keimung, nimmt sich jedoch auch eine Teil der Magie beim Anbau psychoaktiver oder nahrhafter Pflanzen. Zieht man sie selbst vom Samen zum Rauschkraut, hat man einfach viel mehr davon und eine tiefere Verbindung.

 

Salvia coccinea Mischkonsum / Kombinationen / Rauchmischungen

S. coccinea + Cannabis: Dies kann sehr intensive psychoaktive Effekte auslösen. Eine sehr starke Rauchmischungm, die deutlich psychedelisch sein kann. Die Farb- & Musikwahrnehmung wird bei den meisten Menschen klar verstärkt.
Eine sehr gut geeignete Mischung, hier sollte auf Set & Setting geachtet werden.

S. coccinea + Blauer Lotus: Auch sehr sinnvolle Kombination für eine träumerische, meditative Wirkung. Am besten als Rauchmischung.

S. coccinea + Aztekisches Traumgras (Calea ternifolia): Stellvertretend für alle anderen Traumkräuter. Man kann den Blutsalbei sehr gut als Zutat für eine traumverstärkende, traumerinnerungsverbessernde Rauchmischung, oder man konsumiert einen Tee des Traumkrauts und das Salvia coccinea sublingual.

S. coccinea + Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus): Sehr gut für eine Rauchmischung als Cannabis Ersatz. Das Afrikanische Löwenohr verstärkt die entspannenden Effekte und kann noch eine Stimmungsaufhellung beisteuern.
Funktioniert auch mit Marihuanilla oder Leonotis nepetifolia.

S. coccinea + Kratom (Mitragyna speciosa): Eine potentiell gute Kombination, bei der die Scharlachsalbei Wirkung jedoch auch von den intensiveren Kratom Effekten überschattet werden könnte.
Kann aber auch die träumerische, sedierende Komponente des Kratoms steigern, ich werde hierzu vielleicht bald einen Erfahrungsbericht veröffentlichen (vielleicht auch auf dem Youtube Kanal von MagischePflanzen.de, zu dem es hier geht!)

Vorsicht: Kratom ist eine suchterzeugende Pflanze und enthält opioide Inhaltsstoffe!

S. coccinea + Fliegenpilz (Amanita muscaria): Könnte eine extrem intensive psychoaktive Wirkung erzeugen, welche jedoch auch mit vielen Gefahren einher geht. Das ist definitiv keine sichere Kombination, in sehr geringen Mengen könnten erfahrene Psychonauten die Mischung jedoch als Rauchmischung nehmen.
Ich rate klar davon ab! Der Fliegenpilz Konsum birgt große Risiken, erst Recht in der Kombination mit einer unbekannten Rauschpflanze, wie Salvia coccinea eine ist.

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