Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) – Seltene, legendäre psychoaktive Pflanze

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) – Seltene, legendäre psychoaktive Pflanze

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) – Seltene, legendäre psychoaktive Pflanze

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea), auch Blaue Wasserlilie, ist eine seltene und Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)psychoaktive Pflanze, deren Psychoaktivität schon seit vielen Jahrhunderten bekannt ist.
Sie wurde in Ägypten angebaut und als Verzierungen auf rituell verwendeten Gefäßen gefunden, neben Abbildungen von Schlafmohn und Alraunen. Dort wurde sie wohl nicht nur als Rauschpflanze (siehe: Blauer Lotus Wein, weiter unten im Text), sondern auch als Heilpflanze angewendet.

Es handelt sich bei Nymphaea caerulea um eine legale psychoaktive Pflanze, mit zwar nicht allzu starker, aber durchaus spürbarer und angenehmer Rauschwirkung, die bspw. auch als natürliches Aphrodisiakum und als Schmerzmittel genutzt werden kann.

Andere Namen: Blaue Wasserlilie, Lotusblume, Blaue Seerose

 

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) Wirkung

Die Wirkung dieser Pflanze ist sehr unterschiedlich und fällt je nach Person und Dosis ganz anders aus.
Am meisten wird eine aphrodisierende und leicht euphorische Wirkung verspürt, erstere hilft gegen Libidostörungen und Potenz-Probleme.
In höheren Dosierungen wirkt der Blaue Lotus dann eher sedierend und manchmal sogar mild psychedelisch / halluzinogen.

Es wird beschrieben, dass leichte CEVs (Closed eye visuals) vorkommen können.
Blauer Lotus gilt deswegen auch als potentielles Traumkraut!

Traditionell wir Blauer Lotus als geistöffnend und klärend beschrieben und wurde viel zum Meditieren verwendet.
Es ist ein mildes Antidepressivum, da es die Laune verbessert und ablenkend wirken kann.

 

Blauer Lotus kaufen

 

Wirkdauer des Blauen Lotus

Die Wirkung des Blauen Lotus hält, je nach Konsumform und Dosis, etwa 30-90 Minuten Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)an.
Das Rauchen von Nymphaea caerulea ruft nur eine kürzere Wirkung hervor, die in Richtung 30 Minuten geht, das Vaporisieren eine etwas längere, die orale Einnahme hält am längsten.

Bis die Wirkung einsetzt, dauert es beim Trinken eines Tees etwa 20-45 Minuten, beim Rauchen nur etwa 2-10 Minuten.

 

 

Blauer Lotus als Heilpflanze

Heutzutage wird diese Wasserpflanze nicht offiziell als Heilpflanze verwendet, auch in der Volksmedizin ist sie kaum verbreitet. Die Wirkung ist leicht schmerzstillend und entspannend, deswegen könnte es als experimentelles Schlafmittel verwendet werden, oder zur Linderung leichter Schmerzen.

Im alten Ägypten wurde Nymphaea caerulea wohl gegen Leberprobleme eingesetzt, ob sie tatsächlich hilft, ist nicht bekannt.

 

Nymphaea caerulea Inhaltsstoffe

Ganz sicher ist man sich nicht, welche Wirkstoffe für die euphorische, sedative, aphrodisierende und leicht psychedelische Wirkung des Blauen Lotus verantwortlich sind.
Ziemlich sicher enthält er allerdings die Dopamin Derivate Aporphin, Apomorphin und Nucipherin. Es handelt sich hier um mit dem Morphin Verwandte Alkaloide, die jedoch nicht opioid wirken.

 

Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) Dosierung / Dosis

Möchte man Blauen Lotus Tee kochen, gibt man etwa 4-6g in eine Tasse (200-250ml) kochendes Wasser, näheres zur Zubereitung beim nächsten Punkt.
Von diesem Tee kann man ein bis zwei Tassen innerhalb von 1-2 Stunden trinken, also etwa 4-12g aufnehmen.
Für einen alkoholischen Trank verwendet man ähnlich viel, d.h. etwa 15-20g pro 0,7 Liter Alkohol.

Möchte man Blauen Lotus rauchen oder verdampfen, sollte man etwa 0,5-2g Blütenmaterial insgesamt inhalieren.

Blauer Lotus Extrakte müssen deutlich niedriger dosiert werden, je nach stärke des Extraktes können die Dosierungen hier variieren.

 

Zubereitung und Konsum des Blauen Lotus (Nymphaea caerulea)

Blauer Lotus (Nymphaea Caerulea), getrocknete BlütenSo wohl der orale, wie auch der inhalative Konsum von Blauem Lotus ist möglich.
Am verbreitetsten und wirksamsten ist der orale Konsum:
Hierfür kann der Blaue Lotus entweder als Tee zubereitet, in Alkohol gelöst oder als Extrakt in Kapseln oder in Getränken geschluckt werden.

Die Zubereitung eines simplen Blauen Lotus Tees geht so:
Man gibt die gewünschte Dosierung der getrockneten Blüten in eine Tasse und übergießt sie mit kochendem Wasser.
Die Ziehzeit beträgt 10-20 Minuten. Danach wird das Pflanzenmaterial mit einem Teesieb abgefiltert.
Anschließend wird der Tee je nach Geschmack gesüßt und kann auch schon getrunken wird!

Möchte man den Blauen Lotus in Alkohol lösen, gibt man ihn in eine Flasche hochprozentigen Alkohol (Schnaps oder, noch besser, reinen Ethanol) und verschließt diese Flasche.
Der Trank wird dann 1-2 Wochen stehen gelassen und immer mal wieder geschüttelt.
Am Ende muss nur noch der Lotus heraus gefiltert werden.

Blauer Lotus Wein

Im alten Ägypten schon bekannt war der Lotus Wein, der eine blaue Färbung hat und aus Nymphaea caerulea Blüten besteht, die in Wein 1-2 Wochen lang eingelegt wurden.
Die Alkoholwirkung wird verändert und intensiviert, einige Menschen empfinden den Rausch als sehr angenehm und aphrodisierend (luststeigernd).

Blauer Lotus Vaporisieren / Rauchen

Das Rauchen vom Blauen Lotus kann in Pfeifen, Bongs oder Zigarettenpapier erfolgen.
Man kann ihn entweder mit anderen Kräutern wie Kleinem Habichtskraut, Damiana und Marihuanilla oder mit Tabak mischen, oder einfach pur rauchen.

Viel gesünder ist das Verdampfen / Vaporisieren in einem Vaporizer!
Stellt man die richtige Temperatur ein, lösen sich zwar die Wirkstoff in lungenschonendem Dampf, es entsteht aber kein Rauch.
Die benötigte Temperatur für das Verdampfen vom Blauem Lotus ist 100-130°C, man kann testweise jedoch auch bis 190°C gehen, um zu sehen, wie die Wirkung dann ausfällt.

Gute Vaporizer könnt ihr hier kaufen!

Blauer Lotus Extrakte

Die Extrakte der psychoaktiven Pflanze Nymphaea caerulea sind meist in Pulverform, manchmal auch wie Harze.
Am besten schluckt man diese Extrakte in einer Leerkapsel der Größe 00 (hier kaufbar), alternativ löst man sie in einer Tasse warmen Wasser oder mischt sie in ein anderes Getränk.

Es gibt Extrakte verschiedener Stärken und in verschiedenen Formen.
Harze sind schwarze, sehr zähflüßige Brocken, oft handelt es sich einfach um pflanzlich wirkendes Pulver.
Es gibt auch Blauer Lotus Tinkturen!

Kauflinks zu Extrakten findet ihr weiter oben, beim Unterpunkt Blauer Lotus kaufen.

 

Mischkonsum vom Blauen Lotus (Nymphaea caerulea)

Blauer Lotus + Alkohol: Das Einlegen von Nymphaea caerulea in Alkohol ist gut wirksam, die sich die beiden Substanzen gegenseitig leicht verstärken.
Die aphrodisierende Wirkung tritt bei diesem Mischkonsum in den Vordergrund.

Blauer Lotus + Damiana: Auch diese Mischung stellt die aphrodisierende, Libido-fördernde, Lust- und Potenzsteigernde Wirkung des Blauen Lotus in den Vordergrund!
Damiana ist ein südamerikanisches, luststeigerndes Kraut, das so wohl als Tee wie auch geraucht recht gut schmeckt.
Eine Mischung der beiden Kräuter kann auch in Alkohol eingelegt und zu einem Trank gemacht werden.
Mehr über Damiana erfahrt ihr hier!

Blauer Lotus + Cannabis: Der Blaue Lotus verstärkt die Wirkung von Cannabis und verändert sie auch, laut einigen Berichten tritt die psychedelische Wirkung in den Vordergrund.
Die Wahrnehmung wird grundlegend verändert.
Der Blaue Lotus kann auch gut in einem Joint  als Tabakersatz mit Cannabis geraucht werden!

Blauer Lotus + Kratom: Bauer Lotus kann die Kratom Wirkung verstärken und einen angenehmen, entspannenden Zustand auslösen.
Gerade in Kombination mit Cannabis kann dieser Mischkonsum auch ziemlich psychedelisch sein und eignet sich gut fürs Tagträumen.
Mehr über Kratom erfahrt ihr hier!

 

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen Artikel über den Blauen Lotus kommentiert oder beim Social Network eurer Wahl teilt! 🙂

5 Gedanken zu “Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) – Seltene, legendäre psychoaktive Pflanze

  1. Blauer Lotus ist eine super Pflanze am besten finde ich die Blütenstempel als Tabakersatz in Kombination mit Cannabis. Auch schön in Kombination mit Kratom

  2. Bei meinem Vaporizer ist die geringste Temperatureinstellung 170grad, kann ich dennoch bedenkenlos Blauer Lotus dampfen oder lösen sich über 130grad Stoffe die nicht inhaliert werden sollten oder gar schädlich sein könnten?

    Außerdem hab ich überlegt Blauer Lotus gemischt mit Cannabis im Verdampfer zu packen, allerdings muss man ja bei Cannabis schon so bis 185grad gesehen, gibt es dazu Erfahrung?

    • Sollte auf jeden Fall klar gehen!
      Solange kein klar sichtbarer, weißer Dampf (bzw. dann ja eher Rauch) entsteht, sollten keine schädlichen Verbrennungsprodukte entstanden sein.

      Und selbst wenn – wenn du sonst nicht rauchst & das nicht 10 mal täglich machst spielt es keine große Rolle, ob ein paar schädliche Stoffe entstehen.
      Die Lunge ist ja auch ein Filterorgan, das sich von selbst reinigen kann, wenn es nicht überlastet wird. Da atmet man vermutlich mehr schädliche Stoffe ein, wenn man an einer Straße entlang geht.

      Ich persönlich würde mich auch vor dem Mischen & dem Verdampfen bei 190°C nicht fürchten! (Natürlich kann ich kein Gewähr geben)

      LG

  3. Hallo,

    ich habe mir den Blauer Lotus bestellt und es in meinem Mighty ausprobiert. Eigentlich bin ich ein Cannabis-Konsument und der Mighty ist echt erstaunlich was er für einen Dampf erzeugt. Allerdings beim Blauer Lotus ist das wohl nicht so der Fall, bis 130Grad habe ich absolut keine Dampfentwicklung, ist dies so richtig habt ihr einen Dampf? Bedeutet das kein Dampf = keine Wirkstoffe? Wie kann ich hierbei erkennen ob noch Wirkstoffe enthalten sind wenn kein sichtbarer Dampf erscheint?

    Viele Fragen, hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

    LG

    • Guten Tag,

      bei 130°C ist’s normal, dass man keinen Dampf sieht. Und die Wirkstoffe kommen auch, wenn man Dampf nicht sieht.
      Ein Geschmack (v.a. erkennbar, wenn man durch die Nase ausatmet finde ich) sollte jedoch schon merkbar sein, ansonsten geh höher. Ich geh beim Blauen Lotus meist so auf 185°C hoch (manchmal auch noch höher, finde es nicht so tragisch, wenn sich ein paar wenige Verbrennungsprodukte bilden).
      Ich verdampfe dann solang, bis kein Geschmack bzw. nur noch ein eher verbrannter Geschmack da ist.

      LG

Schreibe einen Kommentar

Solve : *
28 × 22 =