Legale Räuchermischung als Cannabis Alternative – ganz ohne Research Chemicals

Legale Räuchermischung als Cannabis Alternative – ganz ohne Research Chemicals

Legale Räuchermischung statt Cannabis?

Legale Räuchermischungen bzw. Kräutermischungen werden immer beliebter. RäuchermischungDie Nachfrage nach Drogen, die ähnlich wie Cannabis wirken, aber dennoch nicht in Drogentests auf THC anschlagen, ist hoch.

Eine kurze Recherche im Internet zu diesem Thema lässt einen sehr schnell auf nicht sehr seriös wirkende Seiten stoßen, die Räuchermischungen in bunten Tüten mit klangvollen Namen wie „Spice„, „Maya“ oder „Jungle Boost„anbieten. Was genau sich in diesen befindet wird allerdings nicht angegeben.

Das hat einen guten Grund – in solchen Räuchermischungen befinden sich meist synthetische Cannabinoide, das sind künstlich hergestellte Substanzen, welche auf die menschlichen Cannabinoid Rezeptoren wirken und deswegen eine ähnliche Wirkung wie Cannabis entfalten.

Es gibt hunderte solcher Designerdrogen, die meisten von ihnen sind unerforscht und können im Gegensatz zu Cannabis sehr schädlich sein und höchst unangenehme Nebenwirkungen auslösen.

Dass die Verkäufer nicht angeben, welche und wie viele Research Chemicals sich in den Räuchermischungen befinden, ist eine zusätzliche Gefahr.

Doch, gibt es auch legale, natürliche Räuchermischungen ohne Research Chemicals, die ähnlich wie Cannabis wirken?

Die Antwort ist klar – ja! Man muss sich nur selbst aus verschiedenen Kräutern eine Mischung herstellen.

Hier sind 10 Pflanzen, die eine Cannabis ähnliche Wirkung entfalten oder sonst wie positiv zur Räuchermischung beitragen und vollkommen legal bei Amazon bestellt werden können:

Wir stellten in einem anderen Artikel 10 exotische Rauchmischungen vor! (klick)

Eine Infoseite zu „Research Chemicals“, auch zu synthetischen Cannabinoiden, findet ihr hier!

 

1. Dendrobium NobileDendrobium Nobile Blüte

Die Psychoaktivität dieser Orchidee wurde erst vor einigen Jahren entdeckt, inzwischen ist sie aber eine beliebte Blume bei Ethnobotanik und Cannabis Fans. Die Aufzucht aus Samen gelingt relativ einfach, meist werden jedoch bereits lebende Pflanzen verkauft.
Euphorie, Entspannung und milde psychedelische Effekte treten nach dem Konsum ein. Bereits ein oder zwei Blütenblätter dieser Orchidee können für eine Wirkung reichen!
Damit verleiht man seiner eigenen Räuchermischung einen euphorischen, cannabinoiden Kick.
Auf Amazon kann man sich eine lebende Dendrobium Nobile kaufen.

Mehr Infos über die Dendrobium Nobile findet ihr hier!

 

2. Katzenminze (Nepeta cataria)

Katzenminze ist eine beliebte Zutat in Räuchermischungen. Es verspürt zwar nicht jeder eine Wirkung, bei einigen Menschen treten aber sehr psychedelische und euphorische Effekte ein.
Es kann einige Tage oder Wochen dauern, bis zum ersten Mal eine Wirkung auftritt – ähnlich wie bei Salvia Divinorum gibt es wohl eine Anfangstoleranz.
Katzenminze kann man gut als Grundlage für die eigene Räuchermischung verwenden.

Den Vergleich mit dem Zaubersalbei Salvia divinorum sollte man jedoch nicht falsch verstehen: Es handelt sich bei der Katzenminze um eine nicht allzu starke psychoaktive Pflanze!
Mehr zu Katzenminze erfahrt ihr hier!

 

3. Damiana (Turnera diffusa)Damiana (Turnera diffusa)

Die Wirkung von Damiana an sich ist nicht sehr Cannabis ähnlich, dieses Kraut ist aber eine weitere sehr beliebte Grundlage für Räuchermischungen und wird nicht umsonst auch Indianertabak genannt.
Wirksam wird es geraucht erst in größeren Mengen ab 1-2g pro Konsumeinheit, dann entfaltet es eine stimulierende, aphrodisierende Wirkung und kann als natürliches Potenzmittel verwendet werden.

Die Stärke der psychoaktiven Wirkung ist eher gering, Blauer Lotus, Afrikanisches Löwenohr und Mulungu sind bspw. stärker wirksam. Vergleichbar ist die Intensität mit dem Muskatellersalbei und der Katzenminze.
Mehr über Damiana gibt es hier!

 

4. Mulungu (Erythrina mulungu)Mulungu (Erythrina mulungu)

 Mulungu ist eine exotische Pflanze, welche sehr beruhigend und sedierend wirkt. Es findet als Heilpflanze Verwendung bei Schlafstörungen, innerer Unruhe und Angststörungen.
Neben der üblichen Konsumform Tee kann Mulungu auch geraucht werden, es fügt einen entspannenden Effekt zur Räuchermischung hinzu. Je mehr Mulungu man verwendet, desto indica lastiger ist die Kräutermischung sozusagen.
1-2g pro Konsumeinheit lösen eine angenehme Wirkung aus.

Leider ist Mulungu eher kratzig, wenn es geraucht wird und schmeckt so auch nicht so toll wie es als Tee schmeckt.

Mehr über Mulungu erfahrt ihr hier.

 

5. Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)

Der Blaue Lotus (oder auch Weißer Lotus / Pinker Lotus) ist eine verbreitete aber wenig erforschte Pflanze, die einen Trance artigen Zustand auslösen, leicht psychedelisch, schmerzstillend und beruhigend wirken kann. Die vermuteten Wirkstoffe im Lotus sind Aporphin, Apomorphin und Nuciferin.
Einige wenige Gramm geraucht lösen eine Wirkung aus.
Mehr über Blauen Lotus erfahrt ihr hier!

 

6. Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus)Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus)

Löwenohr Pflanzen sind mit Cannabis verwandt und können eine ähnliche Wirkung haben. Beruhigende, entspannende und leicht psychedelische Effekte treten auf.
Dieses Kraut ist also perfekt als Zutat/Grundlage für eine Räuchermischung, die die Cannabis Wirkung emulieren soll!
2-3g geraucht sollten reichen, in Kombination mit anderen Rauschkräutern entwickelt das Afrikanische Löwenohr auch schon niedrig dosierter seine Wirkung.

Mehr über das Afrikanische Löwenohr gibt es hier!

 

7. Habichtskraut (v.a. Hieracium pilosella)Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)

Es gibt etliche verschiedene Arten des Habichtskraut, einige von ihnen lösen eine deutlich spürbare Wirkung aus.
Entspannende, beruhigende Effekte treten bereits bei 1-2g geraucht auf. Fügt eine Indica Komponente zur Räuchermischung hinzu.

Meist wird das Habichtskraut geraucht, es kann jedoch auch als Tee o.ä. konsumiert werden. Die Wirkung erscheint mir stärker als die von Damiana, Muskatellersalbei und etwa vergleichbar mit der von Blauem Lotus oder Afrikanisches Löwenohr.

Mehr zum Kleinen Habichtskraut hier.

 

8. Marihuanilla (Leonurus sibiricus)

Marihuanilla ist dem Afrikanischen Löwenohr sehr ähnlich, es ist ebenfalls mit Cannabis verwandt und löst beruhigende, entspannende und leicht euphorische Effekte aus. Bereits der Name „Marihuanilla“ deutet auf die Verwendung als legaler Cannabis Ersatz hin, er bedeutet nämlich kleines Marihuana.
Um eine Wirkung durch das Marihuanilla Rauchen zu spüren braucht man etwas mehr als bei Afrikanischem Löwenohr. 2g-3g sollten für eine Wirkung genügen.

Es gibt auch Extrakte zu kaufen, die eine deutlich stärkere Wirkung erzeugen können. Marihuanilla ist etwas weniger potent als Afrikanisches Löwenohr, jedoch auch meist günstiger.
Mehr über Marihuanilla findet ihr hier!

 

9. Hyoscyamus Niger SamenSchwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) Samen

Vorsicht! Hier handelt es sich um Nachtschattengewächs, welches potentiell sehr gefährlich, sogar tödlich sein kann.
Es enthält die Wirkstoffe Scopolamin, Atropin und Hyoscyamin, das sind sehr potente Deliranta, die reale Halluzinationen und Realitätsverlust auslösen können.
Die orale Einnahme von Nachtschattengewächsen ist unverantwortlich, da die Wirkstoffkonzentration extrem stark schwankt und so leicht viel zu viel Wirkstoff aufgenommen werden kann.
Einzig geraucht und sehr niedrig dosiert ist es vertretbar, Nachtschattengewächse zu konsumieren.
In einer Dosis, die solo nicht spürbar wäre, können diese Bilsenkraut Samen die Wirkung der anderen Rauschpflanzen in der Räuchermischung stark intensivieren.

1-3 Samen pro Joint / Pfeife / Bong-Hit sind genug. Diese Methode ist ausschließlich für erfahrene Konsumenten geeignet und man muss bei der Anwendung extrem vorsichtig sein!

Mehr Infos zu Schwarzem Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) gibt es hier!

 

10. Rauschminze (Lagochilus inebrians)

Rauschminze wirkt in geringeren Dosen beruhigend und entspannend, ähnlich wie Löwenohr, nur stärker. In hohen Dosen soll es angeblich zu psychedelischen Wirkungen kommen.
1-2g geraucht lösen deutliche Effekte aus, die Rauschminze soll zu den stärkeren legalen psychoaktiven Pflanzen zählen!

Es gibt jedoch sehr wenige Erfahrungsberichte zum Konsum von Lagochilus inebrians, die Pflanze ist recht selten erhältlich, selbst Samen sind äußerst rar.
Mehr zur Rauschminze erfahrt ihr hier!

 

Herstellung der Räuchermischung

Die Herstellung einer natürlichen, pflanzlichen Räuchermischung ist sehr leicht. Die getrockneten Kräuter werden einfach zu einer möglichst homogenen Mischung vermischt, einige gröbere Kräuter müssen vorher eventuell noch zerhexelt oder zerschnitten werden.

Sollten Bilsenkraut oder Stechapfel Samen verwendet werden, sollte man diese erst direkt vor dem Konsum hinzufügen, da es fatal sein könnte, wenn mehr Samen als erwartet in einer Konsumeinheit inhaliert werden.

 

Extrakte

Um seiner Räuchermischung einen besonderen Kick und eine möglichst starke Wirkung zu geben, kann man Extrakte von Pflanzen verwenden.

Diese liegen meist in Pulverform vor und werden den Trägerkräutern beigemengt. In diesem Ebay-Shop sind einige sehr wirksame pflanzliche Extrakte zu finden, die perfekt zu einer Räuchermischung passen:

 

Wie raucht man eine Räuchermischung?

Es gibt etliche Möglichkeiten, die eigene Kräutermischung zu rauchen. In der klassischen Cannabis Manier kann man einfach einen Joint oder einen Stickie drehen, OCB Long Papes sind hierfür perfekt.

Einige Kräuter brennen im Joint allerdings nicht gut oder schmecken schlicht nicht, weshalb sich die Anschaffung einer Pfeife durchaus lohnt. Holzpfeifen, Glaspfeifen, Metallpfeifen… Alles ist möglich und kann für den Konsum der Räuchermischung verwendet werden.

Wer es etwas aufwändiger mag, kann sich auch eine Bong zulegen. Auch hier gibt es tausende verschiedene Modelle!

Leider haben all diese Konsumformen gemeinsam, dass die Lunge durch den Verbrennungsprozess stark geschädigt wird. Für Menschen, die häufig Heilkräuter und Rauschpflanzen rauchen, lohnt sich der Kauf eines Vaporisators.

Dies ist ein Gerät, in das man seine Räuchermischung (oder auch Cannabis) füllen und dann die Temperatur einstellen kann. Wenn man die richtige Tempartur wählt, verbrennen die Kräuter nicht, die Wirkstoffe und die ätherischen Öle verdampfen lediglich.

Das Verdampfen von Heilkräutern kann sogar gegen Halsschmerzen und ähnliche Symptome helfen!

 

 

Um Magischepflanzen.de zu unterstützen, würden wir uns freuen, wenn ihr diesen Artikel über Legale Räuchermischungen kommentiert oder ihn im Social Network eurer Wahl teilt 🙂

5 Gedanken zu “Legale Räuchermischung als Cannabis Alternative – ganz ohne Research Chemicals

  1. Einfach genial der Bericht hier, bin begeistert und habe auch direkt einige Pflanzen bestellt um zu experimentieren. Jeder der das machen will sollte jedoch wissen das es nicht ganz ungefährlich ist, daher nichts für Anfänger und auf keinenfall für Kids.

  2. hallo habe eine frage, schlagen richtige urintests die bei zb einer mpu absolviert werden müssen auf diese räuchermischung wirklich nicht an?? egal ob cannabis opiate oder sonstiges?? habe da sehr angst davor! wäre wirklich sehr dankbar über eine antwort!

    • darf normal kein problem sein da diese tests auf thcocch anschlagen und dieser stoff wird beim abbau von thc produtiert welches nicht in den kräutern enthalten ist

  3. Also Wie oben schon gesagt:-Spice und Co = extrem gefährlich!!
    Für alle die mündige Bürger sind (=Safer use+richtiges Grundwissen über die konsumierte Pflanze/-oder Extrakt) kann ich Bines-Unkrauts(ebay) bestens empfehlen ! = Der Text zu den Produkten ist kein Bla-Bla wie bei den ganzen anderen Abzock-Shops wie Azarius,-alle Smartshops in NL,Querbeet und Co……..
    = Beste Qualität,super Service und es handelt sich wirklich um sehr sauber und schonend extrahierten Rohextrakten (=nicht chemisch „gewaschen“+nur saubere Extrationstechniken wie in der Beschreibung …..=Weiter so Sabine 😉
    -Sicher gibt es einige Kräuter die Cannabisähnlich wirken ohne Cannabinoide zu enthalten(-sondern wirken die meist über GABA-Rezeptor),-allerdings für Menschen die Cannabis als Medizin brauchen werden diese nie ganz ersetzen können 😉
    Peace+ stop the war of drugs ,lG Ortega-Preta

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