10 exotische Rauchmischungen / Kräutermischungen – Psychoaktive Pflanzen Rauchen

10 exotische Rauchmischungen / Kräutermischungen – Psychoaktive Pflanzen Rauchen

Liste mit 10 exotischen Rauchmischungen / Kräutermischungen / Räuchermischungen aus psychoaktiven Kräutern

Im Folgenden möchten wir euch 10 exotische Rauchmischungen / Kräutermischungen / Räuchermischungen vorstellen, die eine intensive psychoaktive Wirkung entfalten.
Einige dieser Rauchmischungen sind giftig und dürfen nur von Experten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen erforscht werden.

Die Rezepte stammen teils aus experimenteller Forschung der letzten Jahre, teils sind sie von schamanischen Stämmen überliefert und werden so schon seit vielen Jahrhunderten konsumiert.

Die Rauchmischungen werden zumeist in einer Pfeife (traditionell eine Holzpfeife) konsumiert, viele Mischungen sind auch dafür geeignet, in einem Zigarettenpapier als „Joint“ gedreht zu werden.
Alternative Konsumformen sind Vaporizer (hier werden die Pflanzen nicht verbrannt sondern vaporisiert) und Bongs.

In einem anderen Artikel stellten wir schon mal 10 legale Kräuter für Rauchmischungen vor! (klick)

 

10 exotische Rauchmischungen / Kräutermischungen / Räuchermischungen aus psychoaktiven Pflanzen

  • 1. Kanna (Sceletium tortuosum) + Blauer Lotus (Nymphaea caerulea) + Blauer Lotus (Nymphaea caerulea)Sinicuichi (Heimia salicifolia):

Dosierung: Pro Person etwa 0,2g Kanna, 1-2g Blauer Lotus und 1-2g Sinicuichi

Intensive Kräutermischung, die geraucht leicht psychedelisch und stimulierend wirkt.
Alternativ kann Sinicuichi Extrakt oder Yohimbe (bzw. Yohimbe Extrakt) statt reinem Sinicuichi verwendet werden, um die Wirkung noch zu verstärken.
Kann als aphrodisierende, potenzsteigernde Kräutermischung auch als Tee getrunken werden (hier müssen die Dosierung genauer angepasst werden, man nimmt pro Tasse bspw. 0,3g Kanna, 2g Blauer Lotus & 3g Sinicuchi)

 

 

  • 2. Damiana (Turnera diffusa) + Indianer Tabak (Lobelia inflata) + Damiana Tee - Natürliche AufputschmittelEngelstrompete (Brugmansia spp.) / Stechapfel (Datura spp.):

Dosierung: Pro Person etwa 1-2g Damiana, 1-2g Lobelia inflata & eine unbestimmte, niedrige Menge an Engelstrompete

Vorsicht, sehr giftig!
Zu hohe Dosen Engelstrompete können zum Tod und zu extremen, mehrtägigen Halluzinationen führen.
Sie enthalten Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, was Tropanalkaloide sind.

Die Wirkstoffkonzentration kann stark schwanken, es gibt nur wenige Menschen die mit Nachtschattengewächsen experimentieren sollten, nämlich erfahrene Pflanzenforscher, die sich gut mit ihnen auskennen.
Es muss sich sehr langsam an die richtige Dosierung herangetastet werden.

Die Wirkung dieser Rauchmischung ist Tabak ähnlich stimulierend und sie ist sehr gut rauchbar.
Die Brugmansia wird nur so niedrig dosiert, dass ein leichter aufputschender, intensivierender Effekt eintritt.

 

 

  • 3. Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) Samen / Kraut + Cannabis Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus Niger) Samen - Pflanzliche Halluzinogene(Cannabis sativa / Cannabis indica) + Katzenminze (Nepeta cataria):

Dosierung: Pro Person eine unbestimmte, niedrige Menge Bilsenkraut, 0,1-0,2g Cannabis und 1-2g Katzenminze

Vorsicht, sehr giftig!
Zu hohe Dosen Bilsenkraut können zum Tod und zu extremen, mehrtägigen Halluzinationen führen.
Sie enthalten Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, was Tropanalkaloide sind.

Die Wirkstoffkonzentration kann stark schwanken, es gibt nur wenige Menschen die mit Nachtschattengewächsen experimentieren sollten, nämlich erfahrene Pflanzenforscher, die sich gut mit ihnen auskennen.
Es muss sich sehr langsam an die richtige Dosierung herangetastet werden.

Verwendet man Bilsenkraut Samen ist eine Wirkung geraucht ab etwa 3-7 Samen spürbar, manchmal eventuell schon bei 2 Samen.
Die Potenz der Blüten und Blätter ist nochmal deutlich höher. Man sollte besser nicht über 5 Samen gehen!

Die Wirkung dieser Mischung ist sehr intensiv, das Bilsenkraut wird nur so hoch dosiert dass es im Hintergrund wirkt und die Cannabis Wirkung verstärkt.
Katzenminze verstärkt und veärndert die Cannabis Wirkung ebenso, die Wirkung dieser Rauchmischung ist psychedelisch und euphorisch.

 

 

  • 4. Mexikanische Studentenblume (Tagetes lucida) + Engelstrompete (Brugmansia spp.) / Bilsenkraut (Hyoscyamus spp.) + Bauerntabak (Nicotiana rustica)

Dosierung: Pro Person 1-2g Tagetes lucida, eine unbestimmte, niedrige Menge Engelstrompete oder Bilsenkraut und etwa 1g Bauerntabak

Vorsicht, sehr giftig!
Zu hohe Dosen Bilsenkraut / Engelstrompete können zum Tod und zu extremen, mehrtägigen Halluzinationen führen.
Sie enthalten Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, was Tropanalkaloide sind.

Die Wirkstoffkonzentration kann stark schwanken, es gibt nur wenige Menschen die mit Nachtschattengewächsen experimentieren sollten, nämlich erfahrene Pflanzenforscher, die sich gut mit ihnen auskennen.
Es muss sich sehr langsam an die richtige Dosierung herangetastet werden.

Wie oben schon geschrieben, sind geringe Mengen Bilsenkraut 2-5 Samen, höher sollte man nicht gehen. Beim Engelstrompete ist das Dosieren noch etwas schwieriger als mit den Hyoscyamus Samen, hier sollte man extrem geringen Mengen verwenden (bspw. Mini-Blattstücke oder 1-3 Samen). Auch hier gibt es jedoch definitiv eine Gefahr auf einen unangenehmen Trip oder eine Vergiftung!

Tagetes lucida und Nicotiana rustica ist eine altbewährte Mischung, die auch schon von naturreligiösen Stämmen geraucht wurde.
Sie hat eine leichte psychedelisch, geistklärende Wirkung. Zusammen mit der Engelstrompete oder dem Bilsenkraut (bzw. Bilsenkraut Samen) als Verstärkung hat diese Mischung eine recht intensive Wirkung.

Auch hier werden nur genug scopolaminhaltige Nachtschattengewächse verwendet, dass eine leichte hintergründige Wirkung zu spüren ist.

 

 

  • 5. Rauschminze (Lagochilus inebrians) + Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus) / Klip Dagga (Leonotis nepetefolia) / Marihuanilla (Leonurus sibiricus) + etwas Tabak (Nicotiana tabacum)

Dosierung: Pro Person 1-2g Rauschminze, 1-2g Afrikanisches Löwenohr / Marihuanilla / Klip Dagga und 0,2-0,5g Tabak

Eine gut zu rauchende Kräutermischung mit angenehmer, milder Wirkung, die euphorisch und leicht stimulierend sein sollte.
Kann noch deutlich verstärkt werden, in dem Rauschminze, Löwenohr / Klip Dagga / Marihuanilla Extrakte zusätzlich oder statt der normalen Pflanzen verwendet werden.

Suchtgefahr des Tabaks beachten! Es handelt sich hier um eine durchaus intensiv wirkende Rauchmischung.

 

 

  • 6. Buntnessel (Coleus blumei) + Aztekensalbei (Salvia divinorum) „Mazatec blend

Dosierung: Unbekannt!

Die Wirkung des Salvia divinorum (ein inzwischen in Deutschland illegalisiertes Psychedelikum bzw. Dissoziativum mit extrem starker Wirkung) wird durch die Buntnessel modifiziert und verstärkt. Ist man in Holland, Österreich oder anderen Ländern kann man Salvia divinorum nach wie vor legal konsumieren.
Das Rauchen von normalen Salvia divinorum Blättern (nicht Extrakten) kann einen weitaus milderen Rausch auslösen, in diesem Bereich kann durchaus mit Coleus blumei als Beigabe experimentiert werden.

Es sollten jedoch nur erfahrene Psychonauten mit dieser Mischung experimentieren, da die Wirkung enorm psychedelisch & dissoziativ sein kann!
Manche Menschen verspüren von der Coleus blumei seltsamerweise keine Effekte, andere halten es für eine sehr deutlich psychedelische Pflanze, die mit Salvia Divinorum verglichen werden kann.

Diese Mischung stammt von Christian Rätschs Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (hier klicken)!

 

 

  • 7. Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna) + Weißes Bilsenkraut (Hyoscyamus albus) + Weißer Stechapfel (Datura stramonium) + Cannabis (Cannabis indica) „Indianische Zigarette

Dosierung: Pro Zigratten, überlieferte Dosierung (verwendet in Apotheken des 19. Jahrhunderts), nicht zur Nachahmung geeignet! 0,3g Schwarze Tollkrische Blätter + 0,15g Weißes Bilsenkraut Blätter + 0,15g Weißer Stechapfel Blätter + 0,1g Cannabis indica Blätter

Vorsicht, sehr giftig!
Zu hohe Dosen Bilsenkraut / Stechapfel / Tollkirsche können zum Tod und zu extremen, mehrtägigen Halluzinationen führen.
Sie enthalten Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, was Tropanalkaloide sind.

Die Wirkstoffkonzentration kann stark schwanken, es gibt nur wenige Menschen die mit Nachtschattengewächsen experimentieren sollten, nämlich erfahrene Pflanzenforscher, die sich gut mit ihnen auskennen.
Es muss sich sehr langsam an die richtige Dosierung herangetastet werden.

Aus heutiger Sicht erfüllen die 0,1g Cannabis indica Blätter keinen psychoaktiven sondern nur einen geschmacklichen Aspekt, sie könnten für eine weitaus stärkere Wirkung durch 0,1-0,2g Cannabis indica (oder Cannabis indica & sativa Mischung) Blüten ersetzen.
Die Wirkung ist heilend bei Asthma und das Scopolamin und Hyoscyamin müsste in dieser Dosierung bereits eine deutliche psychoaktive Wirkung gezeigt haben.

Nochmals: Zur Nachahmung keinesfalls geeignet und dient nur der historischen Abbildung!
Es kann leicht zum mehrtägigen deliranten & lebensgefährlichen Rausch kommen, mit echten Halluzinationen. Bei einer starken Überdosis kann auch der Tod durch Atemlähmung eintreten.

Diese Mischung stammt von Christian Rätschs Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (hier klicken)!

 

  • 8. Ginseng (Panax ginseng) + Damiana (Turnera diffusa) + Indianer Tabak (Lobelia inflata) + Yohimbe (Pausinystalia yohimba) + Hopfen (Humulus lupulus) „Legales Cannabis

Dosierung: Unbekannt, man sollte die Kräuter zu etwa gleichen Teilen vermischen und dann grammweise rauchen.

Diese Mischung wird als legale Cannabis Alternative gesehen.
Sie wird bereits seit einigen Jahrzehnten als „Legal Grass“ verbreitet, die verschiedenen Wirkungen der einzelnen Kräuter vermischen sich und sollten einen milden bis mittelstarken Rausch auslösen, wenn sie geraucht werden.

Durch den Indianer Tabak gibt es eine gewisse Suchtgefahr, die zwar deutlich geringer als bei reinen Tabak-Zigaretten, aber dennoch vorhanden ist. Man sollte diese Rauchmischung also nicht zu oft konsumieren!

Diese Mischung stammt von Christian Rätschs Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (hier klicken)!

 

  • 9. Aztekisches Traumgras (Calea ternifolia) + Kanna (Sceletium tortuosum)
    Kanna Extrakt
    Kanna 5:1 Extrakt

    + Ashwagandha (Withania somnifera) + Stechapfel (Datura spp.)

Dosierung: Mischung besteht aus einem Teil Calea ternifolia / zacatechichi (oder auch 5x oder 10x Extrakt), einem halben Teil Kanna, einem bis zwei Teilen Ashwagandha und einem Teil Stechapfel Blättern (z.b. Datura metel).
Dosiert wird vorsichtig und langsam, erst beginnt man mit einer sehr geringen Menge.

Vorsicht, sehr giftig!
Zu hohe Dosen Bilsenkraut / Stechapfel / Tollkirsche können zum Tod und zu extremen, mehrtägigen Halluzinationen führen.
Sie enthalten Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, was Tropanalkaloide sind.

Die Wirkstoffkonzentration kann stark schwanken, es gibt nur wenige Menschen die mit Nachtschattengewächsen experimentieren sollten, nämlich erfahrene Pflanzenforscher, die sich gut mit ihnen auskennen.
Es muss sich sehr langsam an die richtige Dosierung herangetastet werden.

Diese Mischung ist gemacht dazu, Träume zu verstärken und zu intensivieren.
Luzides Träumen wird so leichter gemacht, das Aztekische Traumgras ist ein bekanntes Traumkraut das auch von schamanischen Stämmen für visionäre Träume konsumiert wird.
Das Ashwagandha hat einen sedierenden Effekt, die Tropanalkaloide in den Stechapfelblättern verstärken die Effekte der sonst enthaltenen psychoaktiven Kräutern enorm.
Bereits der Effekt von Kanna gemischt mit scopolaminhaltigen Nachtschattengewächsen ist sehr intensiv berauschend!

 

 

  • 10. Cannabis (Cannabis sativa & indica) + Damiana (Turnera diffusa) + Fliegenpilz (Amanita muscaria) + Aztekensalbei (Salvia divinorum) + Yohimbe (Pausinystalia yohimba) „Creative Euphoria

Dosierung: Es werden etwa die gleichen Teilen von allen Zutaten genommen. Getrocknete Fliegenpilzhaut und Yohimbe-Rinde wird verwendet!

Diese Rauchmischung wird nicht umsonst Creative Euphoria (kreative Euphorie) genannt. Sie kann, je nach Dosis, eine starke psychedelische Wirkung entfalten und darf nur von erfahrenen Psychonauten geraucht werden.
Sie muss niedrig dosiert werden, da einige sehr hochpotente Psychedelika enthalten sind (vor allem Cannabis, Fliegenpilz und Salvia Divinorum).

Es kann schnell zu einem höchst unangenehmen Trip kommen, es muss sehr auf Set & Setting geachtet werden!
Diese Mischung ist in den meisten Ländern verboten! In Deutschland ist neben Cannabis auch Salvia Divinorum verboten.

 

Diese Mischung stammt von Christian Rätschs Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen (hier klicken)!

 

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6 Gedanken zu “10 exotische Rauchmischungen / Kräutermischungen – Psychoaktive Pflanzen Rauchen

  1. Danke für diesen aufschlussreichen und sehr informativen Bericht.Mit den nachtschattengewächsen sollte man echt vorsichtig umgehen ,die können einen „umhauen“ 🙂

    Für einen kick der dem echten sehr nahe kommt gebe ich folgende zutaten getrocknet

    7g blauraute,silberstrauch
    7g dendrobium nobile
    10g klipdagga 50x extrakt
    5g helmkraut
    5g blauer lotus

    In den mixer und mahle sie komplett zu staub.Dann 0,2-0,5 g rauchen 🙂 sehr nah am original und sehr potent

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