Meine Erfahrungen mit Bay Bean (Canavalia maritima) – Bay Bean rauchen

Meine Erfahrungen mit Bay Bean (Canavalia maritima) – Bay Bean rauchen

Meine Erfahrungen mit: Bay Bean / Meeresbohne / Canavalia maritima / Canavalia rosea ist eine legale Meeresbohne / Bay Bean (Canavalia maritiama / Canavalia rosea)psychoaktive Pflanze & Heilpflanze, die in Mexiko als Cannabis Ersatz geraucht und dort auch rituell & als Räucherstoff genutzt wird. Sie stammt aus Südamerika und ist in einigen Ethnobotanik Shops erhältlich, sowohl die getrockneten Blätter als auch als Extrakt.

Nachdem ich bereits meine Erfahrungen mit der legalen psychoaktiven Pflanze Kanna (Sceletium tortuosum) schilderte (zu diesem Erfahrungsbericht kommt ihr hier), jetzt auch meine Erfahrungen mit Bay Bean / Meeresbohne (Canavalia maritima). Genauer gesagt geht es um das Rauchen dieser Pflanze, da ich diese Konsumform am häufigsten wählte.

Handelt es sich bei Bay Bean tatsächlich um einen Cannabis Ersatz? Wie ist die Wirkung dieser beiden Rauschpflanzen zu vergleichen? Dies und mehr könnt ihr hier herausfinden.

 

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Bay Bean (Canavalia maritima) Risiken & Nebenwirkungen

Eine ausführlichere Auflistung der Nebenwirkungen (und der Wirkungen, Dosierung, Zubereitung etc.) findet ihr im Hauptartikel zur Bay Bean, zu dem ihr kommt indem ihr hier klickt. Dennoch gehe ich hier kurz auf die Nebenwirkungen ein, informiert euch jedoch besser noch mehr, solltet ihr euch zum Konsum entschieden!

Es handelt sich hier eher um eine nebenwirkungsarme Pflanze, die wegen ihrer eher milderen Wirkung weniger Gefahren birgt als stärkere Psychoaktiva. Wie immer kann es zu allergischen Reaktionen / Unverträglichkeiten kommen, weswegen zunächst mit einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden muss.

Einige Leguminosae (die Pflanzenfamilie, zu der Canavalia rosea gehört) enthalten Giftstoffe, welche allerdings erst bei längerem oder sehr hochdosierten Konsum zum Problem werden.
Ob Bay Bean solche Toxine ebenfalls enthält ist nicht klar. Vorsichtshalber sollte man die Pflanze nur erhitzt konsumieren (also rauchen, vaporisieren oder mit kochendem Wasser übergießen und als Tee trinken), da manche der Leguminosae Toxine bei Hitze zerstört werden. Außerdem sollte man die Pflanze nicht täglich über einen längeren Zeitraum einnehmen und keine zu hohen Dosierungen wählen.
Für Dosierungsangaben lest den Hauptartikel!

Manche Konsumenten empfinden eine Verringerung des Kurzzeitgedächtnisses, das jedoch nicht dauerhaft ist, sondern nach der Beendigung des Konsums aufhört. Das wäre vergleichbar mit Cannabis.

Leichte Kopfschmerzen, Schwindel, ein unangenehmer Rausch oder eine leichte Sucht bzw. Gewöhnung können selten auftreten. Es kann noch weitere Nebenwirkungen & Risiken geben, die bislang nicht bekannt sind!

Beim Rauchen wird die Lunge natürlich, ebenso wie beim Tabak Rauchen, mit Schadstoffen belastet und häufiges Rauchen kann die Krebsgefahr deutlich erhöhen.

 

Bay Bean / Canavalia maritima Erfahrungen – Meeresbohne rauchen

Als ich noch regelmäßig Cannabis konsumierte versuchte ich es ein paar Mal getrocknete Bay Bean Blätter zu rauchen, spürte jedoch kaum Wirkung. Ich schrieb diese Pflanze daher ab und hielt sie für nicht sonderlich wirksam.

Einige Zeit später, als ich keinen Hanf mehr rauchte, wollte ich ihr jedoch eine neue Chance geben.
Das war wohl ein klassischer Beweggrund für den Konsum, nämlich eine mildere, legale Alternative zur bösen, schädlichen Hanfplanze zu finden, die schließlich verboten ist, weil sie illegal ist (beachtet die Ironie & schaut bei Youtube Marlene Mortler Interviews an, wenn ihr den letzten Halbsatz verstehen wollt).

Ich stopfte mir also eine ordentliche Pfeife (ich verwende eine Tabakpfeife mit Aktivkohlefilter, welche ein deutlich größeres Rauchfach hat als typische Cannabis-Pfeifen, hier könnt ihr eine gute Tabakpfeife kaufen) und zündete sie an.
Der Rauch war einigermaßen angenehm, er schmeckat leicht süßlich und hat eine etwas Weihrauch artige Note, jedoch deutlich weniger intensiv.
Ich paffe nicht nur, lasse den Rauch jedoch nur kurz im Hals, da er auf Dauer schon recht kratzig und heiß ist.
Wenn ich mit der Nase ausatme ist immer noch ein deutlicher Bay Bean Geschmack vorhanden, auch nachdem ich den Rauch bereits ausgeatmet hatte.

Den Geschmack und das Rauchverhalten würde ich als etwas schlechter als das von fein geschnittenem Blauen Lotus, Eibisch und Tabak einordnen, jedoch deutlich besser als bspw. Mulungu, Palo Santo oder Maidal. Vergleicbar ist es vielleicht mit Damiana (wobei mich der Geschmack von Damiana auf Dauer eher stört, das ist bei Canavalia maritima nicht der Fall).

Nach der ersten Pfeifenladung merkte ich eine ganz leichte Veränderung der Wahrnehmung, die nicht so deutlich war. Deshalb stopfte ich mir nach etwa fünf bis zehn Minuten einen weiteren Topf und rauchte den genüsslich.
Kurz nach dem Inhalieren wurde ich schon überrascht – ganz klar, hier ist eine psychoaktive Wirkung vorhanden!
Eine Entspannung trat ein, das Körpergefühl wird etwas anders, minimal „schwerer“ vielleicht.
Sogar eine Stimmungsverbesserung, gar leichte Euphorie war spürbar.
Ich hörte Musik und habe keine Lust aufzustehen, die Musikwahrnehmung ist jetzt nicht so spürbar verbessert, wie das bei Cannabis oft der Fall ist.

Um den Vergleich zum Hanf ausführlicher zu ziehen: Eine psychedelische Komponente kann ich nicht ausmachen, also keine deutlich veränderte Farbwahrnehmung und keine so stark beeinflussten Gedankenprozesse.
Die Euphorie ist auch nicht so intensiv wie beim illegalen „Bruder“, ebenso wenig wie die Lachbereitschaft oder der aphrodisierende Effekt.
Generell ist die Stärke der Wirkung natürlich weitaus geringer, ich fühle mich nicht in die Couch gedrückt und wenn ich aufstehe merke ich keine verstärkte Schlappheit.

Die Intensität der Wirkung ist mit Blauem Lotus oder Habichtskraut zu vergleichen und stärker als Damiana.

Ich rauchte die Meeresbohne noch desöferen und inzwischen handelt es sich bei ihr um eine meiner liebsten legalen Rauschpflanzen für zwischendurch, die keine allzu starke Wirkung auslöst, aber gut als „Feierabend Pfeife“ geeignet ist.
Die oben beschriebene Wirkung tritt recht zuverlässig ein und hält für etwa 30-60 Minuten an.
Viel mehr als zwei volle Pfeifentöpfe zu rauchen (entspricht um die 0,2g) ist nicht sinnvoll, da sich die Wirkung nicht mehr verstärkt.

Ich habe auch ein Bay Bean Extrakt probiert, ebenfalls geraucht, gemischt mit den getrockneten Blättern.
Auch hier kam mir die Wirkung nicht stärker vor als bei zwei normalen Blätter Ladungen.
Für den oralen Konsum könnte sich das Extrakt dennoch lohnen, wobei ich das noch nicht ausprobiert habe.

Versuche, mich während der Wirkung ins Bett zu legen, um von der entspannenden, leicht sedierenden Wirkung zu profitieren, waren nicht sehr befriedigend.
Sobald ich lag hatte ich das Gefühl weniger von der körperlichen Schwere und Beruhigung zu spüren, als während des Sitzens.
Als pflanzliches Schlafmittel würde ich Bay Bean definitiv nicht beschreiben, sie könnte einem vielleicht nur helfen um nach einem stressigen Tag etwas runter zu kommen.

Ich empfehle übrigens den Konsum per Vaporizer und nicht per Pfeife, da es so natürlich deutlich gesünder für die Lunge ist!

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Eure eigenen Erfahrungen mit Canavalia maritima gerne in die Kommentare!

1 Gedanke zu “Meine Erfahrungen mit Bay Bean (Canavalia maritima) – Bay Bean rauchen”

  1. Die Bay Bean ist schon seit längerem eine meiner all-time Pflanzen, die festen Platz in meinem Sotiment haben. Die Wirkung ist zwar subtil, aber angenehm und wahrnehmbar. Leute die sich „wegballern“ wollen, werden mit der Bay Bean sicher keine große Freude haben.
    Dennoch finde ich den ständigen Vergleich mit Cannabis falsch, die Unterschiede zwischen beiden Pflanzen sind riesig. Die Meeresbohne (auch Strandbohne) entspannt leicht und sorgt für eine leichte stimmungsaufhellung, nicht mehr und nicht weniger. Dennoch kann die Bay Bean eine Alternative zu Cannabis darstellen, wenn nur eine Pflanze für eine (milde) Entspannung gesucht wird. Damit kann man vermutlich auch die Psychose-Gefahr von Cannabis umgehen, da sich die Meeresbohne fast gar nicht auf die Gedanken auswirkt. Dies ist aber keineswegs gesichert, nur eine Vermutung!

    Mich würden Erfahrungsberichte interessieren, ob es möglich ist diese Pflanze auch in Deutschland anzupflanzen und zu ernten?

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